Hat jmd von euch jemals Bücher, Comics oder ähnliches veröffentlicht?

4 Antworten

Hallo zurück erstmal,

glücklicherweise kann ich da ein wenig mitsprechen, denn ich hatte bis zum September des vergangenen Jahres das gleiche Vorhaben ins Auge gefasst - und in wenigen Tagen kommt mein Sachbuch ("Messerwerfen wie die Profis", Wieland-Verlag Bad-Aibling) voraussichtlich in den Buchhandel. Das hat mit Glück zu tun - keine Frage - aber auch mit Geduld, Hartnäckigkeit und der festen Überzeugung, dass die Qualität des eigenen "Geschreibsels" okay und publikumstauglich ist. 

Vom Self-Publishing rate ich dir  zunächst einmal ab, denn dann ist das Buch für die mögliche Veröffentlichung in einem Verlag faktisch "verbrannt". Es sollte die letzte Option bleiben.

Ich an deiner Stelle würde wie folgt verfahren, wenn ich von der Qualität meines Werkes wirklich "100pro" überzeugt bin - und auch nur dann: Schreibe "blind" die Lektorate einschlägiger (einfach googeln, Stichworte "Verlag" und meinetwegen "Thriller" oder um was es sich bei deinem Buch handelt) Publikumsverlage an und sende denen a. ein Exposé und b. eine Leseprobe zu (rund dreißig Seiten deines Buches - am besten die besten!). Natürlich erst dann, wenn das Buch tatsächlich komplett fertiggestellt und korrekturgelesen ist. Rohentwürfe wandern in die "Tonne".

Kassiere dann rund 20 bis 30 oder auch 40 Absagen, das ist völlig normal, doch mit etwas Glück kommt vom 41sten eine Zusage. Bitte auch nach Zusendung niemals hinterhertelefonieren, denn "Quengelanrufe" mögen Verlage überhaupt nicht. Die Spielregel lautet: Entweder man meldet sich bei dir - sei es positiv oder negativ - oder man tut es eben nicht, das bedeutet dann ebenfalls eine Absage.

Dann noch ein kleiner, wichtiger Tipp am Rande, falls  ich dir damit eine Enttäuschung ersparen kann:

Hüte dich vor so genannten Pseudo-, Bezahl- oder auch Vanity- (=Eitelkeits-)
Verlagen. Oft erkennbar im Netz mit der Überschrift "Verlag sucht Autoren" (und glaube mir: K e i n  Verlagshaus sucht von sich aus Autoren! Die ersticken vielmehr an eingereichten Manuskripten). Deshalb schaffen es auch höchstens 2 bis 3 Prozent aller Manuskripte tatsächlich in die Veröffentlichung.


Wenn du dort jedoch dein fertiges Manuskript einreichst, egal wie gut oder schlecht es sein mag, so bekommst du nach kurzer Zeit mit großer
Wahrscheinlichkeit einen Brief oder eine E-Mail, dass sie von deinem
Entwurf "absolut begeistert" sind und die so genannte "Lektoratskonferenz" eine Veröffentlichung auf jeden Fall unterstützen und befürworten wird - wenn du dann dafür zahlst - ! Und diese Schreiben sind sehr geschickt formuliert - viele fühlen sich als Neuautor(in) zum ersten Mal wirklich ernst genommen, bestätigt und auch ein bisschen "gebauchpinselt".

Da sind gerne Summen von 1.500,- bis hin zu 30.000,- Euro im Gespräch, die der Autor latzen soll. So arbeitet aber kein seriöser Publikumsverlag. Dort erhält der Autor einen Autorenvertrag - und der Verlag geht mit allen Kosten in Vorlage (Verlag kommt auch von "vorlegen"). Und nach einer festgesetzten Zeit (meistens nach einem halben Jahr nach Veröffentlichung oder zum Ende des Kalenderjahres) bekommt der Autor das erste Honorar, abhängig von der
Anzahl der bis dato verkauften Bücher. Üblich sind dabei 10 Prozent des Ladenverkaufspreises.

Die Pseudo-Verlage dagegen haben ja bereits längst ihr Geld über den
hoffnungsvollen Schreiber "im Sack". Sag selbst, wer muss da noch Bücher
verkaufen? Machen die dann auch nicht mehr. Die vergammeln irgendwo,
keine Sau interessiert' s - und der Autor hat den finanziellen Schaden. 
Also - bitte Augen auf - !

Und viel Glück !!

Ciao :-)

Einen Verlag zu finden, der dein Buch will ist nicht leicht. Wenn du es nicht selbst verlegen willst, dann solltest du entweder

° die Verlage suchen, die auch dein Genres veröffentlicht, denn nicht jeder Verlag veröffentlicht alles.

° Oder du suchst dir eine Agentur, die dein Buch überprüft und dann an die Verlage weitergibt (bessere Chancen), aber dafür musst du 15- 20 % von deinen Einnahmen an die abtreten.

Nehmen wir an, du willst es selbst versuchen und du hast an die 20 Verlage gefunden die dein Genres haben. Dann musst du auf deren Webseite nachsehen, was diese genau wollen. Das ist sehr unterschiedlich, die einen wollen 20 Seiten Leseprobe, die anderen 30 oder mehr. Was auch wichtig ist, wie soll versendet werden, per Post oder per eMail.

Dann kannst du im Schnitt mit einer Wartezeit von 3- 9 Monate rechnen, bis man dir schreibt, ob das Manuskript verlangt wird, oder eine Absage ins Haus flattert. Manche Verlage schreiben auf ihrer Webseite, dass sie sich nur im positiven Fall melden.

Als Autor bleiben die Rechte bei dir. Der Verlag schützt dich vor Diebstahl, also meiner tat es, als mein Buch kostenlos zum Runterladen angeboten wurde.

Die Bezahlung ist meist gestaffelt bis 10 000 Exemplare ca 8% ab 100 001 Exemplare ca12 % vom Verkaufspreis.

Das hängt aber vom Verlag ab.

Über die andere Möglichkeit haben dich die Anderen schon sehr gut aufgeklärt.

LG


Hi,

Ich habe das vor Kurzem mit demselben Anliegen eine Verlegerin gefragt und sie hat mir viel von Verlägen etc. erzählt und dass man schon viel suchen muss.
Dann hat sie mit noch den Tipp gegeben mir diese Seite anzuschaun:
book-on-demand.de
Das ist auf jeden Fall eine spannende Möglichkeit, wie es mit dem Copyright ist weiß ich leider nicht.

Viel Glück!
Caro Muster

Schreibwettbewerb: Kurzexposé, ausführliches Exposé , Vita, Anschreiben? Was ist das alles?

Hilfeee!

Ich würde gern an einem Schreibwettbewerb teilnehmen, und zwar an diesem hier: http://www.hierschreibenwir.de/ Ich weiß, ich werde es von der Zeit her vielleicht nicht schaffen, da ich nur noch 4 Tage Zeit habe (für mindestens 200 Normseiten) aber ich versuche es trotzdem!

Jetzt das Problem: Gefordert wird ein Kurzexposé (halbe Normseite) ein ausführliches Exposé mit etwa 2 Normaseiten, meine Vita und ein Anschreiben an den Impress Verlag.

Was ist das alles und wie mache ich das? (Ganz besonders: Was ist eine Vita?)

Vielen Dank im Voraus!

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