hat jetzt jeder Depressionen?

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11 Antworten

Also viele sprechen hier ja von Depressionen obwohl nie ein Arzt diese Diagnose gestellt hat. Das erstmal vorneweg.

Ich glaube aber schon, dass heute viel mehr Menschen auf die Krankheit Depression aufmerksam werden, z.B. durch Internet und sich dann auch Hilfe suchen. Also könnte meiner Meinung nach auch häufiger die Diagnose gestellt werden. Die Generation meiner Grosseltern (30iger Jahre) hat Probleme noch untern Tisch fallen lassen, es blieb ja oft auch keine Zeit an die eigenen Interessen zu denken, oder gar wegen psychischer Probleme zum Arzt zu gehen.

Dann ist das noch so eine Sache zwischen Anerkennung von Krankheit bzw. Diagnose. Siehe Krebszahlen ist die Krankhit nicht entdeckt von der Wissenschaft, is da logisch statistisch auch keiner dran erkrankt. Durch Früherkennung und bessere Diagnoseverfahren bekommen heute ja viele die Diagnose und können was dagegen tun, da war noch vor nicht allzu langer Zeit anders wo Leute einfach gestorben sind. Und bis alle Ärzte davon hören bzw. gut darüber informiert sind dauert ja auch. Mittlerweile sind ja alle Hausärzte mit dem Thema Depression sensibilisiert.

Ausserdem verändert sich die Gesellschaft. Wir hier in Deutschland sind ja relativ gut informiert, teilweise nicht mehr so leichtgläubig. Es gibt immer mehr Single Haushalte/Alleinerziehende. Der Druck auf der Arbeit steigt ... moderne Technik macht das leben nicht nur einfacher sondern auch stressiger. Früher ging man einmal am Tag zum Briefkasten ... heute Fax, Telefon, Email usw....

Das Internet ist ganz sicher nicht der Grund. Sondern das Deutschland eben kein Paradies ist. 

Aber hier trauen sich die Leute eben mal drüber zu fragen und zu sprechen weshalb sie im wahren Leben nur ausgelacht und nicht ernst genommen werden. 

Depressionen gab es schon immer. In Industriestaaten wächst die Zahl. Woran das wohl liegt? 

Ich denke durch internet, und da in heutigen tagen jeder und seine mutter ihr privatleben im internet auskotzen müssen sind die sachen eher prominenter.

Früher hat man sich als änglicher teenager warscheinlich eher mit seinen CDs in ne ecke verkrochen. Heutzutage posaunt mans im internet raus.

Ich denke dass die meisten Fragen hier eher Kurzschlussreaktionen sind wenn jemand mal einen schlechten Tag hat und das mit Depressionen verwechseln.

War auch einmal kurz davor eine, wie du sagen würdest "depressive Frage" zu stellen. War ein scheiß Tag und hatte das Gefühl mein Leben macht gerade echt keinen Sinn. 

Denke aber in 99% der Fälle hier wird das sein wie bei mir, dass es ein paar Tage später wieder alles in Ordnung ist

Hier wurden in den letzten 24 Stunden 13 Fragen (inklusiver deiner) zum Thema "Depression" gestellt. Also ich weiß ja nicht, aber wirklich viele Fragen sind das m.M.n. nicht, insbesondere wenn man bedenkt, dass laut der WHO jedes Jahr 7% der Bevölkerung an einer schweren Depression erkranken.

Also wenn du Betroffene wirklich ernst nehmen möchtest, dann solltest du zuerst mal die Faktenlage klären, bevor du aus dem Bauch heraus irgendwelchen Unsinn schreibst. 

Das Depressionen allgemein öfter Thema sind liegt eben daran, dass sie so verbreitet sind und die Stigmatisierung zurück ging und weiter geht. Menschen mit Depressionen werden mittlerweile einfach mehr ernst genommen.

wer ist denn hier 24 stunden lang aktiv und stellt das in der kurzen zeit fest? Das fällt mir im zeitraum der letzten wochen auf und wenns halt auffällt dann kann es ja so unverändert nicht sein. Und wie gesagt, fällt das auf mehreren Plattformen auf.

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Es gibt viele die versuchen dadurch Aufmerksamkeit zu bekommen aber man muss auch die betrachten die wirklich darunter leiden und die dann niemand mehr ernst nimmt.

Hab hier auch schon ne Menge gelesen würde aber nicht sagen das es am inet liegt das die Leute Depressionen bekommen. Im Internet fällt es nur einfacher die Probleme zuzugeben und mit jemanden schreiben ohne das man ihn kennt und sieht.

Naja, es wird hier kaum einer reinschreiben "Hey Leute, mir gehts super, ich hab keine Depressionen" - also findest du natürlich nur Beiträge von denen, die welche haben.

NEIN - es hat nicht jeder Depressionen, der glaubt welche haben zu müssen, nur um mehr Beachtung zu finden!

Ich nenne Probleme stets "Lebensaufgaben", welche dazu da sind um sie zu lösen - denn wem eine Aufgabe gestellt wird, der erhält auch meistens die Lösung mitgeliefert!

Also ran an die Aufgaben und weg von der Denkweise, dass man depressiv sei oder werden könnte!  

Lach und Gruss Inga 

Na der Rest geht ja arbeiten und schreibt hier nicht, deshalb sieht es hier viel aus. Das ist genau das gleiche Phänomen warum alle denken, dass sie Krebs haben. Gib ein Symptom bei Tante Google ein und irgendwo steht Krebs.
es schreibt ja niemand eine Frage, de lautet: Hilfe ich bin gesund, was soll ich tun?


Gerade die Suizidbeiträge hier nehme ich zu 99% nicht ernst ...

"Hilfe ich finde keine richtigen Freunde, ich bring mich um ...." Das ist doch ein Kindergeburtstag am andern ...

Das mit dem Depressionen oder Burn Out Beiträgen ist auch so eine Sache, das ist teils eine Mode geworden wie Lactose- oder Glutenunverträglichkeiten. Ich habe kürzlich einen guten Bericht zum Thema "Modekrankheiten" gelesen. Das soll nicht heißen, dass das alles erfunden ist. Aber es gibt tatsächlich Menschen, die auf diesen Krankheitszug aufspringen um z.B interessant / anders zu sein. Hört sich plem plem an, is aber so :)

Ich kenne eine Dame, die hatte Burn Out durch ihren Job. Weist du was die gemacht hat? Die hat täglich 3 Stunden geputzt! Mit freier Einteilung der Arbeiten, ohne Stress ohne bösen Chef etc.

Da müsst ich seit 20 Jahren Burn Out haben ....

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