Hat jemand schon mal wegen Stress (Studium) Schluss gemacht?

4 Antworten

Das würde ich auch gerne wissen. Das Problem ist, dass das nie aufhört. Die Noten im Studium interessieren nach der ersten Arbeitsstelle kaum noch einen. Später wird es noch wichtiger ehrgeizig zu sein. Wenn er jetzt schon keine Zeit für die anderen Bereiche seines Lebens hat, wie sieht es dann in Zukunft aus? Ich verstehe, dass ein Studium zeitaufwändig werden kann, wenn man noch nebenher arbeiten muss (was heißt Arbeiten? mehr als einen Tag in der Woche?), aber irgendwo stimmt dann doch das Verhältnis nicht.

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Nächstes Jahr bekommt er wohl ein Stipendium und muss weniger arbeiten. Aber er konnte mir nicht versprechen, ob es nächstes Jahr wieder was wird. Er will mich auf jeden Fall weiterhin freundschaftlich sehen, aber ich weiß nicht, ob das gut ist. Meinst es ist besser, sich nicht mehr zu treffen, schauen ob er mich vermisst?

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@fruechtchen1234

Nun, ich weiß nicht genau, was zwischen euch passiert ist, ob er nun Angst hatte, dass die Beziehung tiefer geht und die Zeit so halb als Ausrede benutzt hatte, oder was auch immer. Ob du dich mit ihm freundschaftlich triffst, kommt darauf an, ob du das emotional packst und ob du darauf überhaupt Lust hast. Es spricht nichts gegen Freunde bleiben, du musst dich ja nicht mit ihm verabreden, wenn du keine Lust hast. Auf jeden Fall solltest du weiter leben, neue Menschen kennenlernen, vielleicht triffst du ja jemanden "besseren". Der richtige Mann würde nicht mit dir Schluss machen und dir sowas dann übel nehmen, wobei dich das sowieso nicht kümmern sollte. Warte nicht auf ihn wegen solcher Ausreden, weil es vlt. noch etwas werden könnte, sowas hast du nicht nur nicht verdient, sowas würde mich auch abschrecken.

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@Flaschsammler

Ich will definitiv keine Freundschaft, aber ich weiß nicht, wie ich ihm absagen soll. Ich möchte ihn nicht ganz vertreiben, aber ihm zeigen, dass er mich verlieren kann, endgültig. Weil derzeit weiß er nach wie vor, ich liebe ihn sehr (habe - leider! - gesagt, dass ich auch warten würde, bis der Stress um ist. Dass das schei*se war, weiss ich inzwischen selbst ;) ) Was rätst du mir? Er wird sich 100% bald melden, aber eine Freundschaft will ich absolut nicht. Da ich denke, dass man da nur schwer rauskommt und ich ja dennoch präsent bin.

PS: Und Bindungsangst hat er, ja. Aber nicht wegen mir, das hatte er lt. Familie schon immer. Dennoch hat er immer vor allen von mir geschwärmt, seien es Freunde oder sonstwer... niemand kapierts.

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@fruechtchen1234

Natürlich hat er die Bindungsangst nicht wegen dir ;) Wenn ihr euch schon länger kennt, davon darf ich doch ausgehen, dann ist es wohl das beste ihm genau das zu sagen.

Sag ihm doch einfach, dass du ihn liebst, dass du am liebsten warten würdest und ihn nicht verlieren willst, und es sehr schade findest, was zwischen euch passiert ist, aber dass du weißt, dass du das hinter dir lassen musst und dich deswegen lieber nicht mehr mit ihm treffen willst.

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@Flaschsammler

Weiß er alles schon. Habe ich bei der Trennung und bei der Aussprache danach gesagt. Seitdem habe ich ihn nicht mehr bedrängt, gar nichts. Meinst du er kommt wieder? Wir waren 8 Monate zusammen.

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Dass du enttäuscht und auch sauer bist kann man verstehen, aber er möchte sich ganz und allein auf sein Studium konzentrieren.. Wenn er noch nebenher arbeiten muss, dann wird ihm das Ganze einfach zu viel...

Kennt ihr sowas?

Ja.

Stress entsteht in erster Linie durch falsches oder schlechtes Prioritätenmanagement.

Hat jemand etwas Ähnliches erlebt und kann mir erklären, was im Kopf eines ehrgeizigen Studenten vorgeht?

Ich kann dir erklären was im Kopf eines ehrgeizigen Selbständigen vorging...

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Her damit. Und meinst du er kommt wieder? Siehe auch mein Kommentar weiter unten...

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@fruechtchen1234
Und meinst du er kommt wieder?

Kann ich nicht beurteilen.

Her damit.

Menschen die auf ein ganz bestimmtes Ziel rennen entwickeln mitunter einen Tunnelblick, blenden alles und jeden aus der nicht zur Zielerreichung beitragen kann. Das ist zu gewissen Teilen auch notwendig um die eigenen Ziele zu erreichen in der vorgegebenen Zeit.

Als ich mich selbständig gemacht habe, habe ich allen meinen Freunden gesagt was ich vorhabe und wie sie mehr helfen können. Jeder der nicht mitgezogen ist, ist rausgeflogen aus meinem Freundeskreis.

Dann begann die Tretmühle. Ca. 2 Jahre lang 6 oder gar 7 Tage Woche. Pro Tag 10 bis 12 Stunden Arbeit. Kundenverbindungen aufbauen, Abläufe etablieren, Mitarbeiter finden und einarbeiten, Automatismen schaffen.

Termine habe ich teilweise mitten in der Nacht wahrgenommen.

Ergebnis davon war dass ich kaum Privatleben hatte und wenn doch wollte ich einfach nur Ruhe und Entspannung und das zumeist alleine, da ich jeden Tag mit dutzenden Menschen zu tun hatte. Jedes Etappenziel wurde gefeiert.

Dann hab ich geheiratet...war eine dumme Idee aber bin mit einem blauen Auge davon gekommen.

Nach der Ehe noch einmal 1,5 Jahre durchackern bis ungefähg anfang diesen Jahres, da fiel die erste Vermögensmillion und jetzt ist arbeiten für mich weitestgehend Zeitvertreib und Selbstverwirklichung. Stress habe ich gar keinen mehr, da ich nicht arbeiten muss um meinen Lebensstandard zu erhalten.

Sieht man das große Ganze würde ich es wieder so machen. Ein paar Jahre am absoluten Limit arbeiten um dann die Früchte zu ernten statt sein ganzes Leben auf die eigene Arbeitskraft angewiesen zu sein und versuchen Job und Familie unter einen Hut zu bekommen.

Erfolg entsteht aus Misserfolg, Scheitern, Wiederaufstehen, Kompromisslosigkeit und Opferbereitschaft. Wer das nicht kann oder nicht will muss eben die Ziele niedriger stecken. Jeder Mensch hat andere Antriebsfedern und Prioritäten.

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@kevin1905

Das klingt ja auch plausibel, aber im ersten Semester als Psychologiestudent? Hm. Hättest du dich auch von deiner großen Liebe getrennt für den Beruf? Er hatte eben das Gefühl, er mache mich nicht glücklich, weil ich mich an sein Pensum sehr angepasst habe, obwohl er weiß, ich habe ein großes Nähebedürfnis. Er meinte, ich quäle mich damit, aber so wars nicht, zumindest nicht mehr, als ich kapiert hatte, dass die Distanz nicht an mir lag, sondern weil er wegen des Stresses zumeist alleine (auch schlafen) sein wollte. Ähnlich wie bei dir?

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@fruechtchen1234
Das klingt ja auch plausibel, aber im ersten Semester als Psychologiestudent?

Er sicher in die Situation das Gefühl sich entscheiden zu müssen zwischen Traumjob bzw. -studium und Traumfrau, womit wir wieder beim Thema Prioritätenmanagement angelangt sind.

Ich für meinen Teil sage und lebe danach dass Kompromisse grundsätzlich Müll sind. Entweder oder gibt es bei mir nicht, sondern nur beides. Und wer beides will findet einen Weg beides zu bekommen, dafür müssen dann halt andere Sachen dran glauben.

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