Hat jemand schon Erfahrungen mit dem Service "books-on-demand" gemacht?

4 Antworten

ich habe keine antwort auf eine frage hier, ich weiß nur eins, ich wurde nur abgezockt,.. an einen 5 jahresvertrag gefesselt und als ich nun endlich kündigte, bei books on demand, habe sie enfach die kompletten kosten bis vertragsende abgbucht,. anfangs bestellte ich für teures geld exemplare für mich und einen buchhandel in meiner stadt, der umschlag, vor allem die rückseite war extrems chelcht gedruckt und kaum lesbar, als ich mich beschwerte, hieß es, es ginge nicht anders,..kein geld zurück, keine rücknahme geschweige denn neue bessere bücher,..ich habe es dabei belassen, dann damals gab es kaum verlage. das resüme, ausser kosten nix gewesen,..die bücher habe ich verschenkt, und jetzt kassieren sie auch noch im voraus.

Sehr unprofessionell, wenn du dir viel Ärger ersparen möchtest solltest du mit seriösen Leuten zusammen arbeiten. Book on Demand hält sich nicht an Datenschutzvorschriften und veröffentlicht Material ohne Zustimmung von Autoren/Autorinnen.

Vielleicht ist die Firma "Books on Demand" eine Möglichkeit für Dich. Je nachdem, wie professionell Dein Werk aussehen soll bzw. wie viel Aufwand Du in die Druckvorstufe stecken kannst/willst, musst Du unterschiedliche Beiträge bezahlen. Du solltest aber jedenfalls ein Modell wählen, bei dem Dir eine ISBN zugeteilt wird. Dann bist Du in wichtigen Buchhandelskatalogen und im Onlinehandel zu finden. Auf dieser Basis kannst Du dann Werbung machen und musst Dich um den Versand nicht kümmern. Aber Achtung: reich werden kannst Du nicht. Immerhin ist es eine Chance, die Du sonst vielleicht nie bekommst. Und Dein zweites Buch kommt dann vielleicht in einen richtigen Verlag. Einige BoD-Autoren haben es zum Bestseller-Ruhm geschafft, wie z.B. Markolf Niemz oder Guido Kellers Edition von Yamamotos Hagakure - der Weg des Samurai. Viel Erfolg!

Es gibt verschiedene Verlage, die "books on demand" oder "print on demand" anbieten.

Der Hauptunterschied zu einem normalen Verlag ist der, daß keine Lagerhaltungskosten anfallen, sondern nur soviele Exemplare hergestellt werden wie gerade Bestellungen vorliegen.

Ich habe einen Roman geschrieben und durch einen Literaturagenten lektorieren lassen. Darauf hat er eine Menge Verlage angeschrieben, von denen die meisten kein Interesse hatten. Schließlich fand sich ein Verleger in München, der einen sehr netten Eindruck machte und den ich auf der Leipziger Buchmesse persönlich kennenlernte. Er war gerne bereit, meinen Roman zu verlegen, aber:

Ich mußte eine ganze Menge für das digitale Layout und den Fotosatz bezahlen, dann für die Titelgestaltung, obwohl ich das Titelbild selbst gestaltet und ein Foto des Titelobjektes auf Kunstlicht-Diafilm eingesandt habe.

Der Verleger übernahm zwar die Werbung bei Internet-Anbietern wie Amazon, libri, Thalia und anderen, aber:

Kein Buchhändler ist bereit, mein Werk ins Regal zu stellen, weil Book-on-demand-Verlage in der erzkonservativen Buchhändlerszene als anrüchig bis verfemt gelten. Man kann das Werk zwar beim Buchhändler bestellen mit etwa einer Woche Lieferfrist, aber viele machen selbst das nur sehr zögerlich und ungern.

Wenn Band 2 und Band 3 meiner Roman-Trilogie fertig sind, möchte ich eigentlich keinen Book-on-demand-Verleger mehr beauftragen, sondern lieber einen "richtigen", sofern ich einen finde.

Ein weiterer Nachteil ist: Man darf nicht Mitglied im Verband deutscher Schriftsteller werden, weil der Umstand, daß man selber zur Veröffentlichung beigetragen hat, der Ehre abträglich ist. Eigentlich kann man sein Werk dann nur noch durch Mundpropaganda bekannt machen. Auch zu Lesungen wird man nicht zugelassen. Lauter Nachteile.

Das letzte Jahreshonorar meines Verlegers bestand aus ein paar Briefmarken...

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