Hat jemand persönliche Erfahrung mit Antabus = Disulfiram (Medikament gegen Alkoholmißbrauch)?

12 Antworten

Hallo allen hier anwesenden

ich bin auch Alkoholiker,hatte diese Tabletten ca ein 3/4 Jahr genommen und zum anfang der Tehrapie gabs noch eine Entgiftungspille die ich 14 Tage nehmen sollte alles über meinen alten Hausarzt .Also wenn dir dein leben lieb ist läßt du auch die finger vom Alkohol,war bei mir jedenfalls so,hatte dann auch 16 Jahre ruhe (also kein Alkohol).Im Italienurlaub dachte ich hab die Sache jetzt im griff, ein Gläschen Wein zum Essen ,ging auch eine ganze weile gut mit dem kontrollierten trinken.dann wurde aus Wein Apperetivo,cola wodka und bin dann bei einer habenflasche Rum am Aben angekommen. War in Asclepius Brandenburg aber nur bis alles raus war 8Tage ,weil ich einzelunternehmer bin .Ich bin der festen überzeugung das es da nur um Geld geht bei Tagessätzen zwischen 250 - 400 Euro.es steken alle mit drin die Kliniken,dieFahrmaindustrie und auch die ganze Alkoholindustrie und sicherlich auch die Politik.Da ja auch viele Ärtzte an die Politiker appeliert haben diese Sache mit der abschaffung zu überdenken.Nachzulesen (Disulfuran -eine wichtige Therapieoption der Alkoholabhängigkeit entfällt)

Ich hoffe nur für mich das ich jetzt erstmal wieder eventuell es so schaffe für einige Jahre

MFG U. Voigt

Ich nehme jetzt seit einigen Wochen das Antabus wieder, auch wenn es mittlerweile in Deutschland leider nur umständlich zu bekommen ist, weil es nur noch im Ausland hergestellt wird. Die Firma Nycomed welche es produzierte, stellts nicht mehr her: mit der etwas unglaubwürdigen Begründung, dass man die Qualität der Substanz nicht mehr sicherstellen kann.

So muss man es sich über den Arzt verschreiben lassen und über eine internationale Apotheke bestellen. Am zufriedensten bin ich mit dem Antbaus Ersatz aus Portugal namens "Tetradin 500mg". Alles wie beim Antabus und dazu noch richtig preiswert.

Ich habe mittlerweile 3 Entwöhnungstherapien absolviert (12Wochen/12Wochen/8Wochen), ca. 15 Entgiftungen, mit aller Kraft und gutem Willen alle denkbaren Selbsthilfgruppen besucht, Hypnose ausprobiert, jede Woche zum Suchtberater, systemische Psychotherapie. Wirklich nahezu alles Denkbare und mit wirklich bestem Willen und trotzdem war das Craving, der Suchtdruck so groß, dass ich es ohne Antabus nicht geschafft hätte und schaffen würde vom Alkohol loszukommen.

Wenn ich das Antabus im Körper habe weiß ich, dass es nicht geht, unmöglich ist und zu übelsten, brutalsten Beschwerden führt, wenn ich trotzdem trinke. Ich hatte es am Anfang zweimal gewagt mit Antabus im Körper ca. 1/4-1/2 Liter Wein zu trinken und es war einfach grauenhaft. Grauenhafte Übelkeit, dröhnende Kopfschmerzen, kein Hell-, Dunkelabgleich mehr, Kreislaufprobleme, roter Kopf, heraustretende Augen.

Seitdem hüte ich mich mit Antabus Alkohol zu trinken und es hilft! Mittlerweile war ich ein Jahr komplett trocken dank Antabus. Konnte es sogar schrittweise reduzieren und hoffe dass ich´s irgendwann garnichtmehr brauche. Dass die Distanz zum Alkohol groß genug geworden ist.

Nebenwirkungen hatte ich ganz am Anfang: ca. 1 Woche fühlte ich mich wie im Dauerkater. Doch dann verschwanden recht schnell alle Nebenwirkungen. Ab und zu ein metallischer Geschmack im Mund, aber nichts Nennenswertes. Das Blutbild weist keine negativen Werte auf mit 500mg täglich, die ich dann nach ca. 1/2 Jahr auf 250mg pro Tag reduzierte.

Das Antabus ist bei deutschen Ärzten recht umstritten und vor allem viele Suchttherapeuten stemmen sich vehement dagegen, weil es angeblich unmenschlich sei oder auf Dauer nicht helfe. Das sehe ich nicht so und ich habe da eher den Verdacht, dass diese Psychologen nur um ihre Kunden fürchten, die anstatt 10 Jahre Therapie mit Antabus und einem fast normalen Leben einfacher wegkommen.

Eines muss man jedoch sein, um mit Antabus einen Erfolg zu erzielen: sehr diszipliniert das Medikament regelmäßig einnehmen und sich klar machen, dass Trinken mit Antabus im Körper im schlimmsten Falle das Leben kosten kann.

Ich habe lange dazu gebraucht, um mich dazu zu entscheiden Antabus einzunehmen. Nach einem Delier ( zwecks Kaltentzug , ist mir bewußt geworden, das es nicht mehr so weiter gehen kann. Es war nicht die erste Entgiftung. Ich kam in einer Klinik, wo ich entgiftete und mich stabilisierte. Natürlich kam die Frage, was mach ich danch? Ich fühlte mich aber noch nicht stabil genug und ließ mich über Antabus aufklären. Jetzt bin ich zu Hause seit 2 Monaten und alle 2 Tage fahr ich zur Klinik und nehme es ein, und dort kann man sich noch mehr Unterstützung holen.Und da Aloholismus eine chronische Krankheit ist, übernimmt es die Kasse. Ich bin auf jedenfall froh das ich es als zusätzliche Unterstützung ( das sich im Kopf verankert )einnehme und mir bei der abstinents hilft und ärgere mich, das ich es nicht viel früher genommen habe. Da wäre mir einiges erspart geblieben.Bis jetzt habe ich auch keine Nebenwirkung festgestellt, es schmeckt neutral und bei mir wirkt es. Und unter ärztliche Aufsicht ist man sicher.

Hallo, ich habe gestern von meinem Doc Tetradin mitbekommen - ich bin nicht sicher ob ich es nehem soll - heute ist es eh zu spät....

0

was bedeutet wenn ein medikament ausser handel ist

mein freund nimmt das medikament antabus das für ihn lebenswichtig ist nun haben wir ein neues rezept vom arzt bekommen , aber in der apotheke sagen sie das , dass medikament ausser handel ist und es auch kein anderes mit dem wirkstoff gibt was machen wir jetzt

...zur Frage

ich sucher ein ersatzmedikament für antabus?

weiss jemand ein medikament das ähnlich oder gnauso wirkt...aber ich meine nicht etwas campral oder sowas in der art ....es muss aufjedenfall den wirkstoff Disulfiram enthalten

...zur Frage

Woher bekomme ich Antabus, wenn es in Deutschland nicht mehr hergestellt wird? Auf welche Internetse

Auf welche Internetseite (Aphoteke) muss ich gehen, um Antabus zu bekommen?

...zur Frage

Hat der Alkoholismus des Vaters einen Einfluss auf die Gesundheit des Kindes?

Also als meine Mutter schwanger geworden ist, hatte sie vor mir schon 1 Kind das bis jetzt keine gesundheitlichen Probleme hat. Meine Mutter hatte sehr viel Stress in ihrem Leben als sie das zweite Mal schwanger war (also als ich kommen sollte). Mein Vater war da schon bestimmt 10-15 Jahre lang Alkoholiker, er hat auch geraucht und sowas halt, ehrlich gesagt will ich nicht mal wissen was er immer so genommen hat, er war aber IMMER besoffen. Meine Mutter hatte sehr viel Stress und wenig Freizeit, da sie arbeiten musste und sie wenig Geld verdient hatte. Ich habe jetzt sehr viele Gesundheitsprobleme, muss bald auch wieder in die Klinik. Die Ärzte wissen auch noch nicht was so mit mir los ist. Und

meine Frage ist: Hatte die schlechte Lebensweise meines Vaters und meiner Mutter einen Einfluss auf meine Gesundheit? Also ich weiß, dass die Frau ein möglichst gutes Leben in der Schwangerschaft führen soll, aber hat die Lebensweise des Vaters vor der Befruchtung einen Einfluss auf die Gesundheit des Kindes? Ich hoffe ihr versteht was ich meine. Bin weiblich und 14 Jahre alt. LG

...zur Frage

Demenz bei Vater und Vererblichkeit

Hallo!

Mein Vater war schon immer recht "zerstreut", hat ständig Dinge vergessen, wenn man sie ihm nicht hundert mal gesagt hat und er hat ständig Sachen verlegt oder ganz verschlampt. Termine hat er auch nie auf die Reihe gekriegt. Er war auch schon immer sehr launisch und "miesepetrig".

Das wurde im Laufe der Jahre immer schlimmer, was meine (auch ihm gegenüber) tyrannische Mutter stets auf seinen Alkoholkonsum geschoben hat. In seinem Zimmer türmen sich leere Bierflaschen; wie viel er tatsächlich pro Tag trinkt weiß ich nicht (er tut das heimlich), und er macht auch auf Nachfrage keine Angaben dazu. Ob er nun Alkoholiker ist oder nicht kann ich daher nicht mit Bestimmtheit sagen.

Inzwischen ist er 60 und seinen Zustand muss ich leider von der Symptomatik als präsenile Demenz beschreiben.

Er kapiert überhaupt nichts mehr, selbst die einfachsten Sachverhalte versteht er erst nach mehrmaligem, mühsamen Erklären, wenn überhaupt. Einfachste Anweisungen vergisst er nach kurzer Zeit; schickt man ihn einkaufen geht das nur mit "idiotensicherer Liste", und selbst dann fehlt die Hälfte, und von der anderen Hälfte ist die Hälfte das Falsche. Er ist mit den simpelsten Aufgaben überfordert, und kann sich kaum noch an Dinge erinnern, die er in letzter Zeit getan oder gesagt hat; bzw. er behauptet umgekehrt immer mit einem über Dinge gesprochen zu haben, die nie besprochen wurden. Arbeitsabläufe, die seit Jahrzehnten hier im Haushalt gleich gemacht wurden, erledigt er plötzlich anders und behauptet, das sei schon immer so gewesen; oder man sucht ständig Dinge, die er irgendwo anders als an ihren angestammten Platz geräumt hat, während er stur und steif behauptet sie seien schon immer dort gewesen. Seine Laune ist auch nur noch mies, und er reagiert oft aggressiv, und grundsätzlich auf alles ablehnend. Deshalb weigert er sich auch zum Arzt zu gehen.

Wie ich nun meinen Vater zum Arzt kriege, und ob man da was tun kann ist die eine Sache.

Die andere ist die, dass ich selbst auch schon immer sehr zerstreut und vergesslich war, und ohne mein Handy mit Termin-Erinnerungsfunktion für jede Kleinigkeit aufgeschmissen wäre. In letzter Zeit bemerke ich bei mir selbst (ich bin 30 Jahre alt) auch, dass ich oft ratlos dastehe und überlegen muss, was ich eigentlich gerade tun wollte. Dass ich im Gespräch vergesse was ich sagen wollte. Oder dass ich geistesabwesend Dinge an seltsame Orte räume, wo sie nicht hingehören. Heute beim Hundespaziergang habe ich z.B. hinterher den Kofferraum meines Kleinwagens aufgemacht, und erwartet dass mein großer Hund dort hinein springt; obwohl er schon immer auf der Rückbank fährt, die deshalb extra mit einer Decke abgedeckt ist. Diese Dinge häufen sich seit 2-3 Jahren bei mir.

Alkohol konsumiere ich jedoch nur selten, und dann in Maßen. Drogen gar nicht.

Gibt es eine Form der Demenz, die sich schon in jungen Jahren manifestiert, progressiv voranschreitet und die vererblich ist?

Wäre dankbar für jegliche Hinweise und Ratschläge.

...zur Frage

Arzt hat antibiotika verschrieben und habs nicht genommen brauche rat?

Mein arzt hat mir doxyciclin(antibiotika) 100mg für 5 tage verschrieben am dienstag wegen einer vermuteten blasenentzündung. Hab das medikament nicht genommen und jetzt 3 tage später hab ich ohne das medikament zu nehmen keine schmerzen mehr. Soll ich trotzdem noch das medikament nehmen? Habs noch gar nicht genommen und fühle mich wieder 1A. Nebenbei bin männlich.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?