hat jemand gute Rezepte für Babybrei?

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4 Antworten

Babybrei - selbstgekocht

Als erste zusätzliche Nahrung zur süss schmeckenden Muttermilch oder Schoppenmilch mögen Babys gern Rüebli wegen ihrer natürlichen Süsse. Falls Ihr Baby einen besonderen Geschmack hat, versuchen Sie es mit einem anderen verträglichen Gemüse (Kürbis, Fenchel, Pastinake) oder mischen Sie anfangs etwas süsses Obst (z. B. Banane, Birne oder Apfel) unter den Brei. Verträgliche Gemüsesorten für das erste Jahr sind in der Regel ausserdem: Spinat (frisch oder tiefgekühlt), Zucchetti, Brokkoli, Kohlrabi, Erbsen (frisch oder tiefgekühlt) und Blumenkohl.

Für die ersten Löffelversuche gibt es auch fertigen Karottenbrei (125 g) im Glas, dem Sie nach dem Aufwärmen (im Flaschenwärmer, Wasserbad oder in der Mikrowelle) nur noch Öl und Saft zufügen müssen. Teilen Sie am besten die Menge, da anfangs wirklich nur ein oder zwei Löffel gekostet werden. Eine Hälfte erwärmen Sie direkt (im Gläschen) und die andere Hälfte stellen Sie für den nächsten Tag in einem sauberen Schraubdeckelglas oder einer Frischhaltedose in den Kühlschrank.

Rezept für 150-200 g Gemüse-Brei Ca. 2 Teile Karotten (100 g) und 1 Teil weichkochende Kartoffeln (50 g). Schälen und in Stücke geschnitten in wenig Wasser (Topfboden ist gut bedeckt), im Steamer oder Dampfkochtopf weich kochen. Das sollte nicht länger als 5-10 Minuten dauern. Mit vitamin-C-reichen Säften (z.B.: Orangen-, Sanddorn- oder Holundersaft) und, je nach Bedarf, wenig Kochflüssigkeit pürieren, bis der Brei cremig ist.
Ganz am Schluss 10 g Fett (= 1 gestrichener EL Raps-, Oliven-, Maiskeim- oder Sojaöl) zugeben. Kaltgepresste Öle schmecken zum Teil sehr intensiv – das gilt insbesondere für Rapsöl. Besser ist raffiniertes Rapsöl ohne starken Eigengeschmack. Verwenden Sie im ersten Lebensjahr gereinigtes und raffiniertes Öl oder Bio-Öl. Vor 8-10 Monaten kein Salz, Bouillon oder Aromat verwenden, dies kann der noch nicht ganz ausgereiften Niere schaden. Später können weitere Gemüsesorten (s.o.) verwendet werden. Ab dem 6.-8. Monat 3x pro Woche ca. 30 g Fleisch (2 gestr. EL) beigeben. Ein Rezept finden Sie weiter unten. Ab dem 10. Monat ist auch Fisch erlaubt. Falls Sie Ihr Kind aber vegetarisch ernähren möchten, besprechen Sie dies unbedingt mit Ihrer Mütterberaterin. Sie kann Ihnen sagen, was dabei zu beachten ist. Gegen Ende des ersten Lebensjahres kann der Kartoffelanteil durch Reis, Mais oder feine Teigwaren ersetzt werden. Für den kleinen Vorrat die zwei- bis dreifache Menge Gemüse zubereiten. Den Gemüsebrei schnell in kaltem Wasser abkühlen, in Schraubgläschen (z.B. saubere Brei- oder Marmeladengläschen) oder Frischhaltedosen füllen und in den Kühlschrank stellen. Am nächsten Tag eine Portion davon im heissen Wasserbad, Flaschenwärmer oder in der Mikrowelle erwärmen. Erst zum Schluss Saft und Öl unterrühren. Vor dem Füttern Temperaturtest nicht vergessen! Für den grossen Vorrat die zehnfache Menge Gemüse garen, pürieren, schnell im kalten Wasserbad abkühlen und in kleinen Portionen von etwa 100-200 g (jeweils für ein bis zwei Tage) einfrieren. Für den Start können Sie den Brei auch im Eiswürfelbereiter einfrieren und täglich einen oder mehrere Würfel erwärmen. Achtung: Spinatbrei nicht warmhalten oder wiedererwärmen! Aus Nitrat können durch Bakterien Nitrit und Nitrosamine entstehen, die gesundheitsschädlich sind. Bei Allergierisiko: Gekochte Möhren sind zu Beginn gut verträglich und lösen selten Allergien aus. Wechseln Sie frühestens nach drei bis vier Tagen die Gemüsesorte und kombinieren Sie nur bereits auf Verträglichkeit getestete Sorten. Das gilt auch für Fertigbreie. Je mehr verschiedene unbekannte Zutaten ein Brei enthält, desto schwieriger ist es, herauszufinden, welche die Unverträglichkeit verursacht hat. Rezept für Früchtebrei (evtl. mit Getreide) 1-2 Äpfel oder Birnen schälen, fein reiben oder weichkochen und pürieren. Evtl. 1/2 - 1 Banane zerdrücken und mit einer Gabel schaumig schlagen. Bei Verstopfung den Apfel kochen oder durch eine Birne ersetzen. Weniger Banane geben. Varianten zum Abwechseln sind Beeren, Melone, Aprikosen, Nektarinen, Pfirsiche, Zwetschgen. Der Früchtebrei kann bei grösserem Hunger mit Instant- oder gekochtem Getreidemehl / Getreideflocken (Hirse, Mais, Reis) angereichert werden. Ab dem 6. Monat sind alle Getreidesorten erlaubt. Ab dem 6. Monat können 2-3 Teelöffel Naturjoghurt beigemischt werden. Rezept für Milch-Getreidebrei 200 ml Schoppen- oder Zweidrittel-Milch (140 ml Vollmilch und 70 ml Wasser) und 20 g Getreidegriess oder –flocken werden kurz aufgekocht. Empfehlenswert ist die Zugabe von etwas Fruchtbrei oder –saft. Auf Zucker sollten Sie unbedingt verzichten! Der Milch-Getreidebrei wird in der Regel als Abendmahlzeit eingeführt. Er besteht aus quellfähigen Getreideprodukten wie Weizengriess oder Getreideflocken. Zu bevorzugen sind Vollkorngetreideflocken. Weitere Beispiele für Getreidegerichte sind Hirse-, Zwieback-, Hafer- oder Maisbrei. Ich hoffe ich konnte dir helfen:-)

Abgekupfert wo?

Für ein so kleines Kind, bereitet man die Kost nur dann vor, wenn man sterilisiert oder tiefgefriert. Nicht aufbewahren und einen Tag später verfüttern. Der Magen-Darm-Trakt ist noch sehr empfindlich für Keime und im Kühlschrank verkeimt das gemuste Zeug schnell.

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http://www.windeln.de/babys-und-kleinkinder-das-grosse-gu-kochbuch-fuer-aktuellstes-wissen-und-mehr-als-220-rezepte-fuer-mutter-und-kind.html?gclid=CMfpyoa66bsCFRBnOgodLlAAwQ&xtor=SEC-4-GOO&gclid=CMfpyoa66bsCFRBnOgodLlAAwQ

Das Buch hier habe ich und koche aktuell alles da draus. Meine kleine hat bisher keinen der Breie verweigert und ihr schmeckt alles. Auch dir Rezept für Mutter und Kind sind sehr lecker und man kann sich auch als Mutter wieder ein bisschen gesünder ernähren und nicht nur von Schokoriegeln und anderem Kram :-)

Ich habe einfach gekochte Karotten püriert und mit etwas Orangensaft gemischt und das portionsweise eingefroren. Ab 6-7 Monaten habe ich dann in den Möhrenbrei noch Fleischkost reingemischt. Die gibt es in Rossmann und DM bei Babybrei. Ist püriertes Fleisch, was man so geben kann, aber ich habe es lieber in den Brei gemischt. So kommt man günstiger, ist einfach zu machen und hat meiner Tochter immer geschmeckt :)

Karotten ohne Zugabe von Fett nutzen gar nichts.

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Karotten, Pastinaken und Kartoffeln.

Alles in etwas Milch (oder Wasser) garen, zermusen und füttern.

Du kannst auch Spinat füttern, ich weiß jetzt nur nicht mehr genau, ab wann man das machen kann oder sollte.

Immer alles ohne Salz zubereiten, immer alles gut pürieren.

Du kannst dann auch Gläschen auf Vorrat selbst herstellen und entweder einkochen oder portionsweise einfrieren.

Meine Kinder haben keine Gläschenkost bekommen, es wurde alles selbst gekocht und gemust.

nicht mit Milch kochen!

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@binima

Ohne das Fett der Milch kann das Vitamin aus den Karotten nicht aufgenommen werden

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