Hat jemand Erfahrungen mit einer Therapie gegen soziale Phobie?

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2 Antworten

Du wirst auch nach der Therapie immer wieder an dir selbst arbeiten müssen, das lernst du aber in der Therapie, dann ist sie sicherlich sehr erfolgreich und dein Leben wird wieder richtig lebenswert.

Dinooo 11.10.2010, 19:35

In wie fern meinst du an sich arbeiten? Nur ein, zwei Beispiele wenns geht

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Laredo 11.10.2010, 20:11
@Dinooo

Immer wieder sich genau in die Situationen begeben, die einem vor der Therapie Angst gemacht haben und genau in diesen Situationen sich Dinge heraussuchen, die einem Spaß machen.

Bloß nach der Therapie nicht denken, jetzt ist ja alles gut, ich habe keine Angst mehr und sich dann wieder in sein Schneckenhaus zurückziehen. Die Angst oder die Ängste kehren dann schneller zurück als es einem lieb ist.

Beispiel: Angst vor Frauen, meist ein durch die Mutter in frühester Kindheit erzeugtes Angstverhalten. Nach der Therapie wurde aus dem Phobiker ein regelrechter Frauenheld. Nach ein paar Jahren zahlreicher Kontakte, wurde eine herbe Enttäuschung erlebt, die der Patient nicht verarbeiten konnte. Anstatt sich sofort wieder an einen Psychologen zu wenden und das Geschehen mit diesem aufzuarbeiten, zog sich der Patient zurück und fiel innerhalb von 24 Monaten völlig in sein altes Verhalten zurück.

Es ist eine lebenslange Arbeit mit sich selbst erforderlich, damit die alten Denkmuster, die ja nicht verschwunden sind, sondern nur eine Art Tiefschlaf machen, nicht zurückkehren.

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Hallo Dinooo,

Patienten erleben die Zeit nach der Therapie sehr unterschiedlich. Bei machen ist die Symptomatik fast weg, andere hingegen haben weiterhin noch etwas mit der Angst zu kämpfen.

Vielleicht finden Sie in diesem Forum speziell für Sozialphobie andere Betroffene, die ihre Erfahrungen schildern können:

http://www.sozphobie.de/forum/index.php

Viele Grüße

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