Hat jemand Erfahrungen mit einer Blutegelanwendung beim Pferd mit "Elefantenbein"?

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2 Antworten

Ein echtes Elefantenbein beim Pferd bedarf wohl deutlich mehr als so ein paar kleiner Egel. Natürlich helfen Egel bei Prellungen, Blutergüssen, Schwellungen und Entzündungen. Die ca. 20 medizinisch wirkenden Stoffen, die der Egel an seinen Blutwirt weitergibt, wirken blutverdünnend, entzündungshemmend und antibiotisch und sollen auch noch schmerzlindernd sein. Bei anämischen Pferden ist die Anwendung jedoch auf keinen Fall zu empfehlen.

Wenn Dein Pferd eine Phlegmone hat, braucht es definitiv eine weitaus tiefgreifendere Therapie. Denn solch eine Phlegmone bedarf im Gegensatz zu dem typischen „dicken Bein“, das viele Pferdebesitzer erst einmal selbst „behandeln“, einer intensiven Behandlung durch den Tierarzt, um die Ausbreitung einzudämmen und um Folgeschäden vorzubeugen. Leider wird der Tierarzt oft relativ spät gerufen. 

Bevor man selber mit allem möglichen rumdoktort, sollte man lieber einmal zu früh, als zu spät den Tierarzt zu Rate ziehen. Denn wenn das Pferd erst einmal Fieber hat und sich der Allgemeinzustand verschlechtert, ist der Behandlungsaufwand – und somit auch die Kosten – direkt um einiges höher.

Tatsächlich werden auch Blutegel bei Phlegmone mitunter eingesetzt - jedoch nur zur Unterstützung der Gesamttherapie.

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Ist denn die Ursache bekannt, warum dein Pferd erkrankt ist? Gibt´s eine Diagnose vom Tierarzt?

Blutegel bei Elefantenbeinen ist mir noch nicht unter gekommen, bei der Nackenbandentzündung meines Hengstes hab ich aber welche angesetzt, weil das furchtbar geschwollen war.

Auch bekannt ist mir das Ansetzten, bei Pferden mit Kalkablagerungen. Es Soll die Durchblutung anregen und das Blut verdünnen, wirkt also grob gesagt wie Aspirin zum Blutverdünnen.

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