Hat jemand Erfahrungen gemacht mit "BIG Die Direktkrankenkasse"?

12 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ich bin im Jahr 2000 zur BIG auch wegen des günstigen Beitragssatzes gegangen. War dann auch einige Zeit zufrieden da ich keine Leistungen in Anspruch genommen habe. Dann war ich eine Zeit lang krank und musste Krankengeld beziehen. Dann hatte ich Termin beim MDK (Medizinischer Dienst der Krankenkasse) und der hat mich von jetzt auf gleich wieder arbeitsfähig geschrieben, obwohl 3 unabhängige Ärzte mir schriftlich bestätigt hatten, dass es noch ca. 4 - 6 Wochen Genesung bedarf. Das war der BIG völlig egal und mein Krankengeld wurde eingestellt. Ich habe dann 2002 Klage beim Sozialgericht diesbezüglich eingereicht. Es folgte sehr viel Schriftwechsel und auch noch ein Attest von mir, dass ich NICHT arbeitsfähig sei. Auch das wurde wieder ignoriert. Gerade in der letzten Woche hatte ich nun nach immerhin 5 Jahren einen neuen Termin beim Sozialgericht. Es konnte auch in der mündlichen Verhandlung, obwohl der Richter es befürwortet hätte, keine Einigung zwischen mir und der BIG erzielt werden. Ich hatte sogar angeboten, damit die Sache endlich vom Tisch ist nach 5 Jahren, mit der Hälfte der Nachzahlung des Krankengeldes einverstanden zu sein. Auch dieses Entgegenkommen von mir wurde von der BIG abgelehnt. Sie wollen auch weiterhin nicht zahlen. Das Urteil steht nun leider noch nicht fest und ich muss abwarten wie der Richter entscheidet. Ich denke aber mal, sollte die BIG verurteilt werden, geht sie in Berufung. Ich allerdings auch wenn ich verlieren sollte. Es kommt mir jetzt nicht mehr so auf das Geld an sondern es geht nur noch um Prinzip....Also BIG nein danke !

Genau sowas in der Richtung habe ich mir schon gedacht. Dein Bericht war sehr aufschlussreich, und ich bin froh, meine Frage gestellt zu haben. Dir jedenfalls wünsche ich viel Erfolg bei Deiner Klage!

0

Was soll denn eine Krankenkasse machen, wenn das Gericht dem Patienten nicht recht gibt. Das wäre doch wohl ein Gesetzesverstoß. Da möchte ich lieber eine Kasse haben, bei der man sich darauf verlassedn kann, daß alles mit rechten Dingen zugeht. Aber versuches doch mal über eine Kulanzregelung.

0
@germanjohn

Im Februar 2009 hatte ich nun den nächsten SoGe Termin. Immerhin nach 7 Jahren haben wir uns nun doch auf 50 % geeinigt. Hat aber wirklich noch viel Mühe und auch Überredungskunst des Richters bedurft damit die BIG dem nun doch zustimmt. Heute ist nun das Geld endlich eingegangen.

0

Hallo! Habe mit der Big auch große Schwierigkeiten seit Oktober 2011, die Krankengeldzahlung wurde einfach eingestellt. Der Ablauf ist ähnlich gelagert wie bei Dir. War schon 3 mal beim MDK. Der erst hat mich nach 2 Minuten mit einem Zettel in der Hand entlassen wieder Arbeitsfähig. Der zweite und dritte bestätigt, das ich zur Zeit, die zuletzt ausgeübte Tätigkeit nicht verrichten darf. Zum anderen steht noch eine Schulter-OP im März an. Was die Big nicht berücksichtigt, es wird ignoriert. Auch auf die Schreiben meines Anwaltes kommt von der tollen Krankenkasse Big nichts. Das letzte Schreiben der Big, letzte Woche, beinhaltete folgendes. Wir werden weiterhin kein Krankengeld auszahlen. Jetzt wird Klage beim Sozialgericht eingereicht.

0
@Kessy100

Hallo! Wenn noch jemand Probleme mit der Big direkt gesund hat, möge er sich bitte bei mir melden!

0

Lieber ein paar € mehr Beitrag bezahlen In einer renommierten Krankenkasse! Dieser Verein ist das schlimmste, was mir passieren konnte, meine gesamte Familie und ich sind da so schnell wie möglich wieder raus. Bedenkt einfach, dass man mal schwer krank werden kann, dann muss eine Krankenkasse ein verlässlicher Partner sein. Habe da leider auch nur die Ersparnis bei den Mitgliedsbeiträgen gesehen und hab mich drauf eingelassen. Freundlich ist man dort solange man gesund ist. Die Leute dort haben sehr oberflächliche Kenntnis von sozialversicherungsrechtlichen Angelegenheiten...glaubt mir...da geht es nur ums Geld! Hände weg von der Krankenkasse!!

Zu dieser Kasse zu wechseln war der größte Fehler meines Lebens. Habe vor 15 Jahren zu dieser Kasse gewechselt aufgrund der Zusage (da wir im Grenzgebiet zu Österreich wohnen) der Übernahme der vollen Kosten bei eventuellen stationären Behandlung im benachbarten Österreich wie es von der örtlichen AOK auch praktiziert wird da wir sind eine ländliche Gegend und größere Kliniken ca. 150km entfernt sind. Nun ist dieser Fall eingetreten und ich wurde von meinem HNO-Arzt (dieser ist selbst Belegarzt in einen anderen Krankenhaus) nach Österreich ins Klinikum überwiesen, da aufgrund der Verdachtsdiagnose ein Klinikum der Maximalversorgung erforderlich sein könnte. Dies wurde auch der BIG DIREKT per Attest mitgeteilt. Die Sachbearbeiter lehnten eine volle Kostenübernahme mit der Begründung ab, da die Operation auch im Krankenhaus vor Ort durchgeführt werden könne - diese ist aber seit Jahren eine psychiatrische Anstalt mit einer Etage Innere Medizin ohne jegliche Operationen …soviel zur Kompetenz der Sachbearbeiter. Dann ging es weiter und ich solle doch den Termin absagen und schauen ob ich vielleicht in 14 Tagen darauf einen Termin in München bekäme, denn sie können (dürfen) nur den deutschen Anteil der Behandlungskosten erstatten. Ich rate jedem ab zu dieser Kasse zu wechseln diese ist nur gut wenn man nicht von ihr benötigt. Sobald sie etwas zahlen soll ist jede andere besser. Meine Empfehlung: Kündigen oder gleich nicht hinwechseln!!!

Habt ihr Erfahrungen mit der BIG direkt Krankenkasse (Leistungsbewilligung)

...zur Frage

Ist die "Knappschaft" eine gute Krankenkasse?

Ich überlege von der AOK in die Knappschaft zu wechseln. Hat jemand Erfahrungen mit dieser Kasse gemacht?

...zur Frage

Kann ich die Krankenkasse rückwirkend kündigen?

Hallo, ich bin selbständig seit 3 Jahren. Im Juni bekam ich zum letzten mal das Geld des Existenzgründerzuschusses. Einen Monat vorher bekam ich ein Schreiben meiner Krankenversicherung mit einem Fragebogen zum Gewinn um den neuen Beitragssatz zu berrechnen. Den Fragebogen habe ich ausgefüllt zurückgesandt. Nun kam ERST Anfang September ein Schreiben mit dem neuen Beitragssatzes, der einfach so bestimmt wurde, weil mein Steuerbescheid von 2007 noch nicht da ist und der Krankenkasse vorliegt. Mein monatlicher Gewinn ist aber viel geringer als die Krankenkasse es berrechnet hat. Also habe ich rückwirkend ab Ende Juni 2009 mit der Frist von 2 Monaten bis Ende August 2009 gekündigt und die Beitragsabzüge auf meinem Konto zurückbuchen lassen. Die Krankenkasse ist da aber anderer Meinung. Eine Mitarbeiterin von der Kasse sagte mir noch am Telefon, dass die Kasse unterbesetzt gewesen sei und der Beitragssatz erst später errechnet wurden konnte. Nun habe ich wieder ein Schreiben erhalten, dass ich doch meine Beiträge zu zahlen hätte und für jeden Säumnistag einen Säumniszuschlag zahlen sollte. Dies wollt ich mir auch nicht gefallen lassen und habe versucht diese Bearbeiterin telefonisch zu erreichen, aber die ist im Urlaub, d. h. meine Akte liegt wieder unbearbeitet auf dem Schreibtisch der Krankenkasse. Und da soll ich noch Säumniszuschläge zahlen??? Ich fühle mich da etwas verarsch

...zur Frage

Wird Lipödem von der Kasse bezahlt?

Hallo Mich würde interessieren, ob eine Fettabsaugung von der Krankenkasse übernommen wird, wenn man an Lipödem leidet? Wenn zb. das Lipödem nicht stark ist aber mit schmerzen verbunden ist. Lg

...zur Frage

SBK- Gynäkomastie-Erfahrungen

Hi, Kurzes zu meiner Person: Ich bin 20 und habe Gynäkomastie. Ich bin bei der Siemens Betriebs Krankenkasse versichert

Jetzt zu meiner Frage: Hat jemand von euch jemals Erfahrungen damit gemacht (bei dieser Krankenkasse!!) und hat die Kasse eine Kostenübernahme bei Operation gestattet?

Danke im vorraus! Beste Grüße, Jan.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?