Hat jemand Erfahrung mit einer Lungentransplantation?

7 Antworten

Hallo Hope75,

bei meinem Papa wurde in der MHH 1998 eine beidseitige LTPL durchgeführt, wobei seine Vorerkrankung die Lungenfibrose war. Er lebt nun mittlerweile seit 13 Jaren mit dem Spenderorgan und es geht ihm hervorragend, wobei einige Krankenhausaufenthalte natürlich auch nach der OP folgten (CMVPP, Abstoßung usw.). Die letzte Abstoßung hatte er 2004. Es ist natürlich zu sagen, dass infolge der einzunehmenden Immunsuppressiva auch Folgeerkrankungen auftreten (bis jetzt Hautkrebs und Arteriosklerose). 

Ich kann nur sagen:"nur Mut zur OP, denn sie kann dir und deiner Mutter noch eine wunderschöne und lange gemeinsame Zeit schenken!"

Liebe Grüße, alles Gute für dich und deine Mama und vor allem sehr viel Gesundheit!

Ein kann ich Dir sagen- es sind nicht alle Kliniken gleich gut. Wählt genau und hinterfragt die Kurzzeitüberlebensrate sowie die Langzeitüberlebensrate! Das heißt, wie viele überleben das erste Jahr, wie viele die ersten 5 Jahre?Gibt es eine längere Statistik? Hat die Klinik wirklich schon genug Erfahrung?Ist ein Arzt aus einem anderen führendem Transplantationszentrum dabei? (Sprich MHHannover oder der Charite in Berlin?)Eine Lungentransplantation ist kein Pappenstiel , es kann zu allen möglichen Komplikationen kommen. Man muß viel Geduld und Ausdauer haben, auch die Angehörigen, oder gerade die Angehörigen! Wenn es soweit ist- jeden Tag besuchen!!! Und nicht nur Höflichkeitsbesuche sondern richtige, unterstützende Besuche auf die sich Deine Mutter verlassen kann!Ohne die Besuche meines Mannes, jeden Tag und seine Besucherorganisation(es wollen einen alle möglichen Leute besuchen, die keine Hilfe sind sondern nur anstrengend!)wäre ich nicht mehr lebend nach Hause gekommen!(Ich hatte 2 Lungentransplantationen im Abstand von 11 Jahren, die Erste mit 22J.) Ich wünsche Deiner Mutter viel Erfolg und ein langes, gesundes Leben!

Hallo Lotterine, du svchreibst du hattest 2 Lungentransplantationen in Abstand von 11 Jahren? ich lese immer nur, dass die diese Organe nur 3-6 Jahre vom Koerper akzepiert werden. kannst du mir da mehr erzaehlen?

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@uahrendt

Hallo,ja das ist nicht so wahnsinnig häufig, aber immerhin bin ich inzwischen mit 2 Transplantationen schon 20 Jahre transplantiert (Lunge).bin bei der MHH, die haben eine gute Nachsorge

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Die MHH ist die erste Adresse für Lungentransplantationen. Ein bekannter Sänger wurde erst kürzlich dort operiert, ihm geht´s wieder gut ! Alles Gute für deine Mutter

Dankeschön, "BEAFEE" - kannst Du mir eventl. sagen, was genau MHH heisst? Und Du meinst bestimmt Roland Kaiser, oder? Der wurde auch in Hannover operiert?

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@Eulalie

ganz in deiner gegend ist übrigens die thoraxklinik heidelberg in heidelberg rohrbach.

da kannst du dich auch beraten lassen.

du könntest z.b. einfach mit deiner mutter und den befunden mal hinfahren und dir eine zweitmeinung einholen.

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@Eulalie

Ja genau, in der Thoraxklinik wird sie seit diesem Jahr betreut. Vielleicht rufe ich da mal an - das ist auch eine super Idee. Was meinst Du, wäre es besser, wenn ich mich für Hannover einsetze?

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@Hope75

nein. ich glaube, das spielt keine große rolle.

diese transplantationszentren sind alle sehr gut und qualitativ gleichwertig (denke ich).

die thoraxklinik hd ist auf jeden fall eine sehr gute adresse.

das ist ja eine ganze uni-klinik nur für lungenerkrankungen. und so ziemlich jeder dritte dort hat eine COPD.

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@Eulalie

Ja, das stimmt, in der Thoraxklinik fühlt sie sich auch sehr gut aufgehoben und alle sind sehr freundlich und hilfsbereit.

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HILFE - mit ist ein ganz großer Fehler unterlaufen. Ich weiss nicht, wie mir das passieren konnte....es ist nicht Hannover, sondern bad Homburg, wo sie transplantiert werden soll.....

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@Hope75

Passiert schon mal, bei dem was Du gerade durchmachst.....^^

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@BEAFEE

Danke BEAFEE - ich leide wirklich sehr mit meiner Mutter. Die Angst, sie eventl. zu verlieren, ist riesengroß.

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Arzt auf Schadensersatz verklagen?

hallo! Bin neu hier,und habe gleich mal eine Frage! Ich hatte einen Hausarzt der wollte mich nicht Behandeln und hatte nur gesagt "du willst nur nicht zur Schule gehen". Erhatte mich weder Untersucht noch sonst was. 1Woche später musste ich in die Klinik weil er hatte mich ja nicht Behandeln wollen und nur blöde angeredet, dabei war es ein echter ernstfall den ich hatte eine schwere Krankheit und zwar Tetanus! Ich hatte 40 Fieber und starke Schmerzen. Und wo ich dan in die Klinik.musste war es zu spät sie legten mich 8 Wochen ins Koma bekommte einen Luftröhrenschnitt . Die ärzte sagten ich werde sterben und habe es sehr knapp überlebt er hätte es verhindern können da ich bei ihm war doch er mich einfach nach hause schickte. ich war dan 8monate in der Intensivstation. jetzt wollte ich fragen kann ich den arzt auf Schadensersatz verklagen und Schmerzensgeld es erndert zwar nix das mein leben kaputt ist ich voller narben bin und jetzt herzrythmusstörungen habe . Aber er soll zur rechenschaft gezogen werden da er das.mit jeden macjt einfach medikamente verschreiben und leute nach hause schicken aber wie beweise ich dem das dan? liebe grüsse

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