Hat jemand Erfahrung mit dem Studiengang Tierpsychologie?

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2 Antworten

Tierpsychologie ist kein staatlich anerkannter Studiengang. Lediglich Privatinstitute bieten solche Lehrgänge an. Für einen 24-monatigen Fernlehrgang zahlt man da gerne schon mal mehrere tausend Euro. Viel Geld für ein recht wertloses Zertifikat. Vor allem wenn man bedenkt, dass 2 Jahre bei weitem nicht ausreichen um genug Wissen in dem Gebiet anzuhäufen.

Da wäre es vernünftiger, sich selbst mit entsprechender Literatur zu dem Thema einzudecken und alles alleine zu erarbeiten. Tierpsychologe kannst du dich anschließend trotzdem bezeichnen. Sogar jetzt sofort kannst du dich so nennen, da Tierpsychologe keine geschützte Berufsbezeichnung ist und keine bestimmte Ausbildung erfordert.

Ich will dir aber keinesfalls irgendwas ausreden. Das Thema ist unglaublich spannend und den Wunsch sich in dem Bereich fortzubilden, kann ich sehr gut nachvollziehen. Allerdings würde ich dir eher zu einem richtigen, staatlich anerkannten Studienfach wie Ethologie (=Verhaltensbiologie; nicht zu verwechseln mit EthNologie) raten. 

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Kommentar von alcaponymo
29.03.2016, 05:35

Aber ist es nicht leichter Fuß zu fassen und bekommt man nicht mehr Wissen vermittelt mit dem Studium? Ich möchte gerne irgendetwas vorlegen können.. jedenfalls würde ich auf sowas achten, wenn ich mir schon so eine Hilfe hole. Vllt sehen andere das anders..

Im allgemeinen ist ein Studium denke ich nie allumfassend und auch ein zb 3 oder 4 jähriges Standard-Studium vermittelt nie ausreichend Wissen. 

Sitze auf einem angefangenen (nicht-tier)Psychologie-Studium, aber komme doch immer wieder auf die Tiere zurück 

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Kommentar von alvajaro
29.03.2016, 05:35

Ein Fernlehrgang ist schon alleine deshalb nicht zu empfehlen, da dabei vollkommen der Praxisbezug fehlt. Theoretisches Wissen alleine ist ja ganz nett - aber ohne die dazu gehörenden praktischen Kenntnisse, hat man nicht viel davon.

Falls ein Ethologie-Studium nichts für dich ist und du trotz allem eine private Ausbildung bevorzugst, dann solltest du auf jeden Fall nach einem Lehrgang suchen, welcher auch ein Praktikum beinhaltet. 

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Hallo,

mit Tierpsychologie habe ich keine Erfahrung, aber mit meinem gewünschten Studiengang (Geschichte) geht es mir ähnlich: Ich möchte es aus Leidenschaft studieren. Dass es sehr schwierig ist, als Historikerin echten Erfolg zu haben, weiß ich, aber das ist mir auch egal.

Solange Du in Deutschland lebst und an einer öffentlichen Universität studierst, sind die Kosten im Vergleich mit anderen Ländern gering: Da wären Semestergebühren (hier in Deutschland liegen die bei den meisten Universitäten bei 100-200€), Lebenserhaltungskosten und Materialkosten.

Dass es ein "richtiger" Beruf ist, denke ich schon. Du kannst damit zum Beispiel in der Wissenschaft arbeiten; von Verhaltensstudien, die an Tieren durchgeführt werden, hört man jedenfalls öfter.

Liebe Grüße und viel Erfolg,

bloodsuckerin

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Kommentar von alcaponymo
29.03.2016, 04:54

Leider glaube ich, dass es das nur als Fernstudium gibt.. zählt das dann trotzdem als "Ausbildung" oder ist es eher eine Art langzeit-seminar?

Würde am Ende gerne Richtung Training/ Kommunikation zw. Mensch und Tier gehen..

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