hat jemand erfahrung mit dem medikament abilify?

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3 Antworten

Gegen welche Erkrankung, gegen welche Symptome nimmst Du dieses Medikament? Abilify wurde groß gepriesen, hat dann aber vielfach die Erwartungen nicht ganz erfüllt. Ich hab auch schon ziemlich negative Texte gelesen, aber es gibt natürlich auch positive Erfahrungen.

Ein Text aus einem Blog eines Psychiaters, der für gewöhnlich ganz vernünftige Texte schreibt: http://psychiatrietogo.wordpress.com/2013/06/08/abilify-3/

Generell kann man sagen dass das Medkament einen neueren Ansatz verfolgt, den des "Modulators"

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Hallo ghana300

Ich kenne zwar dieses Medi nicht, möchte Diur aber trotzdem antworten, denn diese Frage ist nicht so leicht zu beantworten, denn nicht jedes Medi wirkt bei jedem Menschen gleich, deswegen möchte ich Dir sagen, diese Frage einem Apotheker oder Arzt zu stellen, die können Dir am besten Auskunft geben und auch sagen, welche >Nebenwirkungen es haben kann, wenn Du die Dosis erhöhst, einfach so würde ich das nicht machen, denn es gibt Medikamente,bei denen die Nebenwirkungen verzögert auftreten und welche das sind, kann auch verschieden sein, lese auf jedenfall den Beipackzettel gründlich durch, damit Du keine bösen Ueberraschungen erlebst!

Vllt. googelst Du mal dieses Medi, ev, findest Du ja etwas, was Deine Frage beantwortet!

Trotzdem, meinen Glückwunsch zum verlorenen Kilo, L.G.Elizza

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Du wirst abhängig von der Tablette, kommst nur noch raus wenn du diese Tablette genommen hast...WENN du nicht die Ursache findest und behandelst.

Möglicherweise schaffen das deine Ärzte nicht alleine. Recherchiere mal obs Autoimmunerkrankungen in der Familie gibt, insbesondere Schilddrüsenerkrankungen, lass deine Schilddrüse beim Facharzt für Endokrinologie untersuchen(manchmal braucht man auch da mehr als einen).

Meine beste Freundin wurde manisch-depressiv nachdem bei ihr Hashimoto diagnostiziert worden war ABER der HausArzt hat eine Dosisfindung nur vage begonnen und sie dann 20 Jahren auf 75µg gehalten. Seither wurde sie dann manisch depressiv., hielt sich fast nur noch in psychiatrischen Anstalten auf. Dass sie hervorragend akademisch ausgebildet ist und eine sehr hohe Position im Mangement inneHATTE und schöne Steruen gezahlt... kommt einem heute vor wie eine Fata Morgana. Sie verlor natürlich ihren fantastischen Job, wurde arbeitsunfähig, Harz IV Empfänger, 1 EURO Jobber..und schliesslich frühverrentet.

JETZT hat der gefühlt 20. Professor für Psychiatrie mal nach der Schilddrüse GEFRAGT, weil er gern Litium ausprobieren wollte, weil bisher nix wirklich Abhilfe gebracht hat bei ihr. Als sie ihm sagte, dass sie seit 20 Jahren einen nachgewiesenen Hashimoto HAT und eine Dosis von unverändert 75µg Thyroxin einnimmt hat er die Hände über den Kopf zusammengeschlagen, einen geharnischten Brief zum Hausarzt geschickt zwecks EMPFEHLUNG einer Thyroxindosisoptimierung.

JETZT ist sie fast in der Dosis schon so hoch angekommen wie ich und wird LANGSAM ein bischen wieder wie die alte Freundin, die ich damals kannte.

Also wenn deine Ärzte bisher alle unisono gesagt haben "An der Schilddrüse kanns NICHT liegen!" dann können die alle gründlich falsch liegen. Deutschland reformiert NICHT die TSH-Norm trotz seit 2003 existierender neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse. Seit 2003 ist bekannt, dass man bisher einen viel zu breiten TSH-Breich als euthyreot eingestuft hat. Im Gegenteil über alle Rassen der Spezies Mensch (homo spaiens) ist ein TSH ziemlich GENAU 1,0 normal. Damit läßt sich eine Gaussglocke von 0,5-1,5 als euthyreot bezeichnen. Aber die deutschen Ärzte halten alles bis TSH von 4,5, manche sogar bis TSH von 10 als unauffällig und sagen mit wachsender Begeisterung und strahlendem Gesicht: "An der Schilddrüse kanns NICHT liegen!"...das DENKEN 90% der deutschen Ärzte.

Erst wenn sie selber an Hashimoto erkranken, müssen die Ärzte notgedrungen feststellen, dass ihre Schilddrüsenmedizin erfolgsvermeidend ist, die ALLE Medizinstudenten so an der Uni gelehrt bekommen. Männliche Ärzte können oft ihr ganzes Leben an dieser einmal gelernten THEORIE festhalten. So manch weibliche Ärztin wird spätestens ab den Wechseljahren SCHLAUER.

Wie hoch ist dein TSH-Wert? Die DIAGNOSE der Schilddrüsenunterfunktion ist schon soo schwer in Deutschland zu bekommen, wenn man sie hat...und dann kommen noch mehrere Hürden dazu...dass Hashimoto voreilig meist AUSgeschlossen wird...dass JOD verordnet wird(D ist seit 1993 offiziell KEIN Jodmangelgebiet mehr!)...oder dass der Arzt wie bei meiner Freundin in einer völlig insuffizienten zu niedrigen Thyroxindosis verharrt, gern nur die Hälfte des von Thyroxin-Hersteller Henning jetzt Sanofi Wintrop in riesigen Zulassungsstudien ermittelten MINDEST-Dosis.

Es ist nicht verwunderlich wenn die Deutschen Coffein-süchtig werden um überhaupt mal wach zu werden. Dann brauchen sie Alkohol gegen die Schmerzen. Dann V..gra um wenigsten so einmal potent zu werden und Valium zum Schlafen.

Das Schilddrüsenhormon steht zur Verfügung, es ist ein vergleichweise günstiges und nebenwirkungsfreies Medikament....natürlich nur wenn richtig doisiert.

Macht weiter so. Ein Drittel der Deutschen wird so zur Ärzteodyssee genötigt....25 Mio Menschen sind betroffen. Unzählige landen in der Psychiatrie mit Depresionen, bipolarer Störung, Angst- udn Panikattacken, Suizidgedanken, Höhenangst usw.

Dabei würde sehr vielen geholfen werden WENN Deutschland es endlich schaffte die TSH-Norm zu reformieren, wie es die meisten fortschrittlichen Länder schon vor 10 Jahren gemacht haben. Und dann zeigt doch bitte jemand mal den deutschen Ärzten die Fachinformation und die Dosierungsempfehlungen. Velleicht schaffen sie es dann doch auch die Mehrzahl ihrer Patienten endlich richtig einzustellen.

Die deutschen Endokrinologen assen sich sogar auf internationalen Kongressen feiern für ihre low dose strategie......still und heimlich verlieren sie ihre Patienten, diese wechseln ihre Patienten in die Psychiatrie. Die Endokrinologen bekommen gar nicht mit, was mit ihren Patienten LANGFRISTIG geschieht nach ihrer TOLLEN low dose Therapie. Wenn das bekannt würde,

Und die Hausärzte sehen die Zusammenhänge noch weniger: "Wieso der TSH lag doch bei 4,0??? Ich hatte doch den TSH PERFEKT eingestellt!" Sie wissen nicht, dass der TSH Unter Thyroxin-Therapie auf UNTER 1,2 sinken muss.

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