hat jemand einen Plan wie man das Energieerhaltungsgesetz anwendet?

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2 Antworten

Das hängt von der konkreten Aufgabenstellung ab, und vor allem braucht man ein "abgeschlossenes" System - ein System, das keine Energie mit seiner Umgebung austauscht.

Eins der einfachsten und bekanntesten Beispiele ist der freie Fall (in reibungsfreier Näherung). Am Anfang hat der Körper nur Lageenergie, diese wird während des Falls zunehmend in Bewegungsenergie umgewandelt.

Aus den Formeln für die Lageenergie:

E_lage = m * g * h

und für die Bewegungsenergie ("kinetische" Energie)

E_kin = 1/2 m v^2

kann man ausrechnen, wie schnell der Körper in welcher Höhe ist, weil die Summe der beiden Energien gleich bleibt:

E_lage + E_kin = E_gesamt = const.

(Erklärung der übrigen Symbole: m = Masse des Körpers, g = "Erdbeschleunigung" = "Beschleunigung des freien Falls", h = Höhe über "Grund", v = Geschwindigkeit)

Energieerhaltungssatz : Energie wird nicht erzeugt,sondern ist vorhanden und Energie geht nicht verloren.

Beispiel : Ein Stein wird mit v=10 m/s senkrecht in die luft geworfen.masse des Steins m=1 kg.

Wie hoch fliegt der Stein ?

Ekin=1/2*m*v^2 kinetische Energie (Bewegungsenergie)

Epot=m*g*h potnetielle Energie (Lageenergie)

Ekin=Epot ergibt 1/2*m*v²=m*g*h ergibt h=1/(2*g)*V^2=10²/(2*9,81)=5,096 m

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