Hat jemand eine Studie bezüglich der IQ Veränderung bei Behandlung mit ADS-Medikamenten?

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3 Antworten

Ivh habe häufig eher gegenteiliges gelesen. Also nicht, dass sich der IQ verschlechtert, aber auch nicht, dass er sich verbessert. Das ist glaube ich meistens nur ein Mythos.

Wobei ADHSler oft ein ähnliches Intelligenz-Profil, welches eine Schwäche in der Verarbeitungsgeschwindigkeit beinhaltet, da kann es sein, dass sich dieser Wert verändert, das hat aber nur einen sehr geringen Einfluss auf den Gesamt-IQ.

Desweiteren ist das eigentlich auch ziemlich egal, ob sich dein IQ verändert oder nicht, weil der IQ an sich nichts sagend ist.

Der IQ hat ja mit der Leistung an sich nichts zu tun.

Ich verstehe es so, daß ADSler mehr Mühe haben, sich beim Test zu konzentrieren. Das Ergebnis ist in etwa dasselbe wie beim Nicht-ADSler, aber mit wesentlich mehr Anstrengung. 

Im wirklichen Leben gibt es dann mehr Ablenkung, so daß einem die Aufgaben sehr schwerfallen bis unmöglich werden, das ist aber kein IQ-Problem, sondern ein praktisches.

 

Was genau ist Dein Problem? Was willst Du ändern?

Ich denke nicht, daß Medikamente helfen, weil sie auf der anderen Seite starke Nebenwirkungen haben. Am schlimmsten scheint mir die zu sein, daß das flexible Denke ausgeschaltet wird durch das Fokussieren.

Du solltest eher zusehen, daß Du ADS als bestimmte Wesensart Deiner selbst akzeptierst. Es ist keine Krankheit in dem Sinne, Du funktionierst nur anders als manch anderer. Und dann mußt Du halt zusehen, daß Dein Lebenskonzept und Dein Beruf dazu paßt.

ADSler sind wertvolle Leute, und man braucht ihre speziellen Fähigkeiten sehr. Du kannst eine ganze Menge leisten, wenn Du am richtigen Platz eingesetzt wirst.

Es hat keinen Zweck, wenn DU versuchen willst, so wie andere zu sein, indem DU Medikamente nimmst. Dann geht viel von Deiner Persönlichkeit verloren!

Versuche lieber, durch Arbeiten mit Listen und akustischen Erinnerungsprogrammen das vonder Gesellschaft geforderte Minimum zu erledigen. Das geht.

Ich möchte Dich ermutigen, das Buch von Thom Hartmann zu lesen: "Eine andere Art, die Welt zu sehen". Ein ganz wunderbares Buch, vornehmlich für den Berufsalltag geschrieben, und es ist so herrlich erfrischend zu entdecken, hier ist einer, dem geht es genauso wie mir, und der ist damit fertiggeworden. Und ich bin nicht blöd. Das tut gut!

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Da in meines Wissens nach in den gängigen IQ-Tests die Konzentration berücksichtigt wird, wird sich da vermutlich auch wenig bis nichts ändern.

Diese Medikamente sind vor allem zur Selbstfindung, zur Organisation und zur Fokussierung gedacht.

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