Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und kann mir vielleicht helfen?

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12 Antworten

An dieser Stelle spreche ich einfach mal von meiner Sichtweise und Haltung

Ich bin sowohl ein religiöser, als auch selbstständig denkender Mensch und führe keine Diskussionen, deren einziges Ziel darin besteht, den Gesprächspartner von der eigenen Meinung zu überzeugen.

Für mich ist eine Diskussion ein Austausch verschiedener Sichtweisen, die gleichberechtigt behandelt werden und kein intellektueller Wettbewerb, wer die besseren, rationalen Argumente hat.

Gibt es keine gemeinsame Grundlage und gegenseitigen Respekt, ist die Diskussion aus meiner Sicht tatsächlich sinnlos.

Rationale Diskussion

Wenn es um Religion geht, kann man auf vielen verschiedenen Ebenen sprechen - über die historische Entwicklung, welchen Wechselwirkung zwischen Religion und Kultur bestehen, oder über Gemeinsamkeiten und interreligiösen Dialog, um nur einige zu nennen.

Ende der Rationalität

Früher oder später gibt es aber einen Punkt, an dem es um den "Glauben",  also religiöse Ansichten geht, die nicht rational zu erklären sind.

Man kann etwa mit einem Christen möglicherweise sogar sehr kritisch über die angebliche Lebensgeschichte Jesu rational reden. Dann kommt aber der Punkt, an dem er sagt "Jesus ist Gottes Sohn".

Dieser Punkt ist logisch nicht zu belegen und alle seine Argumente werden sich auf die Bibel beziehen. An diesem Moment gibt es keine gemeinsame Gesprächsgrundlage mehr und es ist vermutlich besser, das Thema zu wechseln.

Meine Haltung

Ich persönlich mache in der Regel gleich klar, dass ich sowohl an religiöser "Missionierung" als auch an rationaler "Aufklärung" kein Interesse habe, sondern mich einfach austauschen möchte.

Wer das nicht akzeptiert und sich möglicherweise abfällig äußert, der braucht nicht damit zu rechnen, dass ich weiter mit ihm rede. Beleidigungen sind grundsätzlich indiskutabel für mich.

Das mag vielleicht herablassend klingen, aber von einem Vertreter an der Haustür lasse ich mir schließlich auch keinen neuen Staubsauger aufschwatzen, wenn ich mit meinem alten zufrieden bin.

Neue Besen kehren gut - alte haben sich bewährt. ;-)

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Meinungen miteinander austauschen kann man vermutlich nur dort, wo respektiert und/oder verstanden wird.

Wenn einer dem anderen versucht die eigene Meinung aufzuzwängen, sollte man keine Gespräche miteinander führen.

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So reagieren Menschen die keine Argumente mehr haben. Was du da im Vorfeld machen kannst? Nichts. Denn solch eine Reaktion lässt sich nicht vorhersehen. Was du nach dieser Reaktion machen kannst? Nichts, denn es lohnt wohl kaum ...

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hi CauseImBored - so ne Dispute kennt glaub ich fast jeder. Ich selber halte überhaupt nichts davon, sich mit Leuten über ihr religiöses Glaubenssystem zu zanken - wenn de sie angreifst, denn verteidigen sie halt ihren Glauben, entweder mit schlauen oder quatsch sprüchen, und umgekehrt, wenn se anfangen und wollen dich bekehren, denn blockst du ab. Is alles völlig unnutz und unfruchtbar.

Wir Buddhis zb zanken uns überhaupt nicht übern Glauben, sondern versuchen einfach, in unsern eigenen Leben die Lehre zu praktizieren; wir bekehren auch niemanden, sondern lassen jeden in sein Glauben, solang er nicht aggressiv ist und andern Menschen nichts böses tut.

höchstens wenn wir gefragt werden, geben wir ne Antwort. Alles andere is denk ich viel zu anstrengend, für einen selber und für die andern

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 Am Ende der Diskussion sagt er dann, dass es keinen Sinn hätte, weil ich zu dumm wäre.

Diese Argumentation erfolgt immer dann wenn dein Gegenüber keinerlei stichhaltige Antworten und Argumente mehr hat. Er blockt ab und das wiederum ist sein Zeichen für Dummheit.

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Glaube bedeutet eben "etwas für wahr halten"....

Wenn nun (wissenschaftliche) Fakten gegen "etwas für wahr halten"...   ins  Gespräch gebracht werden,  dann ist  doch die Reaktion naheliegend....

also so sinngemäß:

"Lassen wirs, mich interessieren solche Fakten nicht, ich halte für wahr, was ich für wahr halte...."

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"Gott" ist ein irrationales Konzept. Da hat man mit rationalen Argumenten einfach keinen Hebel. Wer an Gott glaubt, hat einen blinden Fleck in der Welterkenntnis. Den kann man nur von innen überwinden.

Hilfreich können hierbei natürlich rationale Herleitungen sein. Wer immer wieder merkt, dass er sich zur Aufrechterhaltung seines Weltbildes wegducken muss, könnte irgendwann ins Grübeln kommen.

Bei mir hat es fast 10 Jahre gedauert, vom ersten Knacks bis zur völligen Überwindung des Glaubens. Es geht also, aber es kann nicht erzwungen werden.

Wenn es gut läuft, kann man einen solchen Knacks setzen, der sich dann zu einem profunden Bruch entwickelt.

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Hmmmm eine fruchtbare Diskussion kann nur entstehen, wenn beide Seiten sich darauf einlassen.

Es kann sein, dass dein Gesprächspartner das Gefühl hat, dass es dich gar nicht stark interessiert sondern du nur den Glauben ins Lächerliche ziehen willst.. oder ihn quasi bekehren möchtest.

Es kann auch sein, dass deine Gesprächspartner sich nicht wirklich gut artikulieren können und nicht das ausdrücken können, was sie fühlen und denken...

Ist schwer zu sagen, wenn man dich und deine Gesprächspartner nicht kennt ^^

Wenn ich merke, dass jemand den Glauben nur ins Lächerliche ziehen möchte, dann muss ich auch nicht zwanghaft an einer Diskussion festhalten...

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Kommentar von realsausi2
20.02.2016, 16:23

den Glauben nur ins Lächerliche ziehen

Wo beginnt das denn Deiner Meinung nach? Als Atheist halte ich von einem Gottesglauben natürlich das Gleiche wie von einem Glauben an Rumpelstielzchen. Das geht gar nicht anders.

In unserer Betrachtung sind Götter nicht existent. Es ist daher völlig unmöglich, hier eine gemäßigte Position einzunehmen. Entweder gibt es Götter oder eben nicht. 50% Götter sind nicht möglich.

Wann also beginnt für Dich das lächerlich machen?

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Es gibt keinen Beweis für eine Existenz eines Gottes. Bei jeder Diskussion kommen Fragen die dann zum Schluß die Existenz hinterfragen. Alles was über einen angeblichen Gott bekannt geworden ist sind Aussagen aus einer Zeit, als die Menschen, mangels wissenschaftlicher Erkenntnisse alles unerklärliche als göttlich bezeichneten. Also gab es sogenannte Prediger die ihren Lebensunterhalt sich dadurch sicherten den Menschen ein ewiges Leben, fern von jener Sklaverei und Ausbeutung in einem imaginären Reicht zu versprechen was natürlich an einer Stelle genannt wurde die unerreichbar für Menschen war. Im Himmel. Und den konnten sie nur dann erreichen wenn sie nicht sündigten. Aber natürlich hatte man bis in die heute Zeit die Möglichkeit durch eine Spende sich die Absolution zu erkaufen um nicht in eine Hölle zu kommen, natürlich war diese auch an einem Ort den Menschen damals nicht erreichen konnten. Tief im inneren unserer Erde.

Alle Religionen haben solche Prediger oder Propheten. Persönlich waren diese nicht mit den Predigern bekannt, sondern verfassten Bücher über deren angebliches Tun und Handeln. Teilweise wurden diese Bücher mehrere hundert Jahre nach den angeblichen Wundern der Prediger geschrieben.

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Kommentar von Chichiri
20.02.2016, 14:50

Du hast deinen Beitrag glaube ich zu früh abgeschickt.... beantwortet das jetzt die Frage?

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Kommentar von Unbekannt010110
20.02.2016, 17:44

also ich find das ziemlich fair als Antwort auf die Frage... Texte interpretieren muss gelernt sein

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Du diskutierst mit den falschen Leuten. Wenn jemand in seinem Glauben gefestigt ist kann er auch mit dir diskutieren.

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Kommentar von Lavendelelf
20.02.2016, 14:46

Woher weiss man im Vorfeld ob es die Richtigen oder die Falschen sind?

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Kommentar von DerBuddha
20.02.2016, 14:50

gerade wenn jemand in seinem glaube gefestigt ist, kann man mit fakten kommen, sie werden glatt abgeschmettert..................und dann ist dies genau dass selbe problem wie beim fragesteller beschrieben...........:)

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Kommentar von MickyMaus25
20.02.2016, 14:58

Das weiß man im Vorfeld nicht, aber ich finde man merkt es sehr schnell.

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Kommentar von MickyMaus25
20.02.2016, 15:01

wenn jemand Ahnung von seinem Glauben hat oder sich damit beschäftigen will, dann muss man sich auch mit Fakten auseinander setzten und kann sie nicht einfach abschmettern. ich finde, wenn man sowas einfach übergeht, beschäftigt man sich nicht richtig damit.

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das liegt daran, dass gläubige oft genug selbst wissen, dass sie an märchen glauben, aber zugeben wollen sie es nicht..............ich habe auch schon mehrmals diese erfahrung gemacht, sogar in meiner familie, wo jemand aber sowas von bescheuert ist im glauben.................*g*

gläubige brauchen ihren glauben, weil sie selbst zu feige sind, ein eigenständiges leben zu führen, selbst entscheidungen zu treffen mit allen konsequenzen dann und sie brauchen zudem das gefühl, für ihr leben eine art belohnung zu erhalten, denn sie glauben ja meistens nur aus diesem grund, weil sie durch die auferstehung oder belohnung mit 72 jungfrauen (im islam) dann für ihr eigentlich schon armseliges leben belohnt werden, denn wenn man sein leben immer nur nach einem imaginären wesen ausrichtet, ihm gefallen will/muss, darauf achtet, dass man auch gar nichts falsch macht, ist das leben einfach nur als armselig zu betrachten.................:)

ob dass die gläubigen aber zugeben können?.................*g*

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Das liegt dann an den Leuten selbst. Such dir einfach Leute, die gläubig sind, und begründen können warum.

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Kommentar von DerBuddha
20.02.2016, 14:51

gut gemeint, aber die begründungen enden dann immer mit den worten, dass wir nichts verstehen wollen oder können...........:)

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