Hat jeder Jobcenter-Mitarbeiter Zugriff auf alle Datensätze von jeder Person bundesweit?

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2 Antworten

Die meisten Jobcenter greifen auf die Verbis-Datenbank der Bundesagentur für Arbeit zu. Grundsätzlich wäre es Pflicht, dass die Mitarbeiter der verschiedenen Kommunen zu trennen. Meiner Erfahrung nach können sie zumindest auf die Daten der Nachbarkommunen zugreifen - habe ich selbst erlebt. Allerdings wäre ein Mitarbeiter, der zu privaten Zwecken oder einfach interessehalber Daten anschaut, mit denen er beruflich nix zu tun hat, ziemlich schnell seinen Job los, egal ob eigene oder fremde Kommune. Daher wird das wohl keiner tun oder zumindest dafür sorgen, dass es nicht herauskommt - also mit den Informationen nix anfangen können.

Nein, da die Jobcenter den Kommunen unterstehen, sind sie nicht bundesweit vernetzt.

Noch nicht...die kommende Agenda 2020 könnte das ändern.

Wenn wie in Niedersachsen Rot-Grün wieder an die macht kommen sollte (die haben ja das hartz4 überhaupt "verbrochen"), dann kann das allerdings passieren.

Bundesweiter Datenabgleich zur Vorbeugung von Leistungsmissbrauch ... so oder ähnlich werden die das begründen.

datenschutz? Lächerlich, ist ja jetzt mit der GEZ-Umstellung und dem automatischen datenabgleich mit den Melderegistern auch kein thema gewesen...

Ich muss meijne Antwort korrigieren:

es kommt darauf an, welche Zugriffsberechtigung ger jeweilige Jobcentermitarbeiter hat. Manche können bundesweit zugreifen, andere nicht. Kommt auch auf die Daten als solche an, ob es sich um Leistungsdaten oder vermittlungsdaten handelt.

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