Hat jeder Gottesgläubige seinen eigenen Gott - und nur ganz wenige wollen oder können das begreifen?

...komplette Frage anzeigen

9 Antworten

Nicht wirklich. Es gibt unterschiedliche vorstellungen innerhalb einer religion. Das dsieht man am Christentum schon gut an den konnfessionen.

Dazu gibt es sicherlich nochmal unterströmungen und unterschiede in den einzelnen gemeinden.

Gottesvorstellungen kommen aber nicht von irgendwoher. In den meisten fällen sind diese anerzogen oder von einer Religiösen organisation vorgegeben (z.b. durch predigende priester)

So bildet sich schon ein relativ gleichmäßiges gottesbild innerhalb einer religion heraus.

Hinzu kommt wie stark der glaube selbst beim gläubigen ist. Weniger stark gläubige gehen vieleicht nur hier und da mal in die kirche und haben gar keine so genaue vorstellung ihres gottes.
Fundamentalisten legen das schriftstück dann schon fast wörtlich aus und lehnen alles ab was mit den schriften konkurriert.

Ich bewefile das religionsgemeinschaften zusammenfallen werden. Die haben heute auch schon diskussionen was denn nun die korrekte nicht nachvollziehbar belegte anahme ist.

Und sie werden das auch weiterhin so haben weil jegliche beweismacht fehlt. Das ist sicherlich nicht nur von den religionen nach außen sind so sondern auch nach innen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Grüß Dich Mahpee!

Gott ist ein sehr vieldeutiger Begriff. Es kommt darauf, wie dieser Begriff verstanden wird. Und davon hängt das ab, ob eine Religionsgemeinschaft wie ein Kartenhaus zusammenfällt.

Die Gretchenfrage aus Goethes Faust: Wie hältst Du es mit der Religion ist unauflösbar mit dem Verständnis von Gott verknüpft.

Bleibt also die Frage:

Was ist Gott eigentlich?????

Leider machen sich die meisten Menschen keine ernsthaften Gedanken darüber und kolportieren nur das, was man ihnen eingeimpft hat.

Im Grunde sind alle Religionsgemeinschaften, die einen persönlich gedachten Gott verehren, in sich marode. Sie überleben nur deswegen, weil die meisten Menschen glauben, ihr Seelenheil sei mit diesem Gott verknüpft. . Wer will dieses Seelenheil schon verlieren? Da steht die Angst vor den Folgen im Vordergrund!

Ich gestehe aber jedem zu, das zu glauben was er will. Für mich kommen solche Gemeinschaft nicht in Frage, aber ich respektiere und toleriere sie, was nicht heißt, das damit auch die Kritik wegfallen würde.

Ich bin religiöser Atheist!

Herzlichen Gruß

Rüdiger

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Mahpee 12.07.2017, 19:41

Gott ist auf jeden Fall eine Phantasie-Figur für Atheisten aber auch teilweise für Agnostiker, da sie die Frage offen lassen, ob es ihn denn gibt oder nicht,  und  bei Gottesgläubigen ist er vor allen der Schöpfer bzw. die Ursache der Welt. Und was ist für dich der Urgrund allen Seins?

0
vonGizycki 12.07.2017, 20:10
@Mahpee

Gott ist das Geheimnis des Seins!

Aber man kann schon folgendes sagen:

Es muss einen Grund geben das etwas ist und nicht nichts.

Nur was es ist, das entzieht sich unserer Kenntnis.

Es gibt aber noch Aussagen, die das ein wenig weiter erhellen. Dieser Grund wird als Urgrund (als allererster und zugleich letzter Grund) bezeichnet.

Er selbst könnte, für meine Begriffe, als eine Art Samenkorn
betrachtet werden, aus dem sich das Sein entfaltet hat und es noch immer tut.

Ich denke es ist erlaubt zu behaupten, dass offenbar aus dem

Urgrund heraus sich etwas entwickelt hat, das wir jetzt vorfinden. Er könnte sogar als ein Nichts aufgefasst werden, weil es absolut keine Beschreibung bzw. keine beweisbare Erkenntnis darüber gibt, was vor dem Urknall war. Dabei ist es an dieser Stelle wichtig zu wissen, dass es philosophisch unterschiedliche Interpretationen vom Nichts gibt und um das zu begreifen, braucht es nicht ellenlanger Kenntnisse über Philosophie.

Vereinfacht gesagt reicht der Begriff Nichts von der Vorstellung eines absoluten Nichts, was bedeutet, das aus Nichts auch nichts entstehen kann, - also das Unmögliche, - bis hin zu dem Begriff Nichts, das als Nichtsein aufgefasst wird und meint, das zwar ebenfalls nichts ist, aber aus dem etwas werden kann, - also das Mögliche. Letz­teres ist mir gedanklich am sympathischsten und erscheint mir am wahrscheinlichsten, wenn wir über den Anfang des Seins philosophieren.

Denn es ist klar, es ist ja etwas und nicht nichts! Wäre es da nicht
erlaubt, diesem Nichts als Nichtsein ein schöpferisches Prinzip als Trieb- oder Treibkraft hin zum Sein zuzuschreiben? Und
müsste diese Kraft im Urgrund nicht zumindest als Möglichkeit zur
Entfaltung geruht haben und dann mit dem Urknall wirksam wurde?

Damit stehe ich im Gegensatz zu der Auf­fassung mancher Physiker, die ein absolutes Nichts vor dem Urknall annehmen. Weniger als Nichtsein, einem Nichts, aus dem auch nichts werden kann? Das kann ich mir nicht denken. Wir beob­achten doch ein Werden, Sichent­wickeln, ein Sichwandeln und ein Vergehen auf unserer Erde und im All. Wir sehen doch etwas und können es hören, schmecken, riechen und fühlen.

Mehr darüber was Gott realistischerweise sein könnte (ich mag dieses Wort eigentlich nicht, weil es zu Begriffsverwirrungen kommt und bevorzuge das Wort göttlich) findest Du in meinem Profil unter dem Link zu 'Meine Lebensphilosophie! Dort wird auch die Gefühlsseite des Menschen in Bezug auf das Göttliche angesprochen, auf die es ja sehr ankommt.

Herzlichen Gruß

Rüdiger

1
Mahpee 12.07.2017, 23:27
@vonGizycki

Warum es überhaupt etwas gibt und nicht vielmehr Nichts, könnte heute aus wissenschaftlicher-physikalischer Sicht ganz einfach beantwortet bzw. erklärt werden. Vor dem Urknall und auch nachdem unser Universum aufgrund des Kältetodes oder was auch immer, völlig verschwinden wird, gab es was und wird es auch weiterhin geben. Vor dem Urknall gab es bereits Energie, die auch mit dem Tod unseres Universums erhalten bleibt. Sie ist der wahre Urgrund allen seins, weil sie weder zu erzeugbar noch zu vernichten ist. Nur umwandeln lässt sie sich. Nichts oder besser gesagt absolutes Nichts kann es daher nicht geben. Gäbe es dieses Nichts, dann bliebe es dabei, bis in alle Ewigkeit. Glücklicherweise gibt es aber dieses Nichts nicht, sondern eben Energie, die Welten entstehen lassen kann wie unsere oder ganz andere, für uns unvorstellbare Welten.

0
vonGizycki 13.07.2017, 18:33
@Mahpee


Nichts oder besser gesagt absolutes Nichts kann es daher nicht geben.

Wie ich bereits erklärte sind philosophisch beide Arten von Nichts voneinander zu trennen. Ich sagte ja bereits, das ich das absolute Nichts, aus dem nichts werden kann ablehne, weil etwas ist. Das Nichts als Nichtsein erklärte ich ja schon bereits.


Vor dem Urknall gab es bereits Energie, die auch mit dem Tod unseres Universums erhalten bleibt.

Diese Energie, wo kommt sie her? Diese Frage bleibt unbeantwortet und er gibt auch keine wissenschaftlich beweisbaren Erkenntnisse, nur Vermutungen sprich Theorien.

Was aber ist die Ursache für die Energie? Und da sage ich es ist der Urgrund, so wie ich ihn beschrieb als ein Potential zum Werden als Nichtsein oder auch das göttliche. (kein Gott !!!)

Mehr ist nicht drin darüber etwas zu sagen. Man könnte noch ergänzen, das dieses Potential zum Werden, das göttliche als schöpferische Kraft auch im Jetzt wirksam ist, was bedeutet, das der Anfang von allem als solches mit dem Ende zusammenfällt. Diese Kraft ist nicht zu sehen und nur in ihren Folgen, für mich zumindest, als glaubhaft zu schlussfolgern, aber doch zu fühlen als religiöses Gefühl der Ergriffenheit. Und ich glaube daran, das wir ein Teil davon sind und sie ein Teil von uns. Wir sind ja auch selbst schöpferisch tätig. Der eine mehr der andere weniger und manche sind so genial, das wir besonders in ihnen das Göttliche zu erspüren meinen.

Victor Hugo, der nicht mehr lebende französische Schriftsteller drückte es anhand des Beispiels von Musik so aus:

"Musik drückt das aus, worüber wir nicht sprechen können, aber zu schweigen unmöglich ist."

Das trifft den innersten Kern!

Vergangenheit ist gewesene Gegenwart und Zukunft ist kommende Gegenwart. Beides existiert nicht, nur das Jetzt und damit die schöpferische Kraft als Nichtsein, die sich verwirklicht. Man könnte sie auch das Eine, das Unendliche, das Unnennbare, das große Geheimnis oder auch einfach nur ES nennen.

Folgendes erscheint mir daher plausibel

Eines in Allem

Alles aus Einem.

Daran glaube ich, das ist meine Religion und dies mit Einschluss der Philosophie, der Wissenschaft und dem eigenen Erleben

Mehr darüber und über die Folgen dieses religiösen Gedankens in meinem Vortrag.

0

Natürlich hat jeder sein eigenes Bild von Gott - so wie er ihn erkennt und versteht.

Das ist doch mit einem Lehrer oder Politiker aber genauso - jeder Schüler oder Mensch hat ein anderes Bild von ihm - das heisst doch aber noch lange nicht, dass es ihn nicht gibt.

Er ist und bleibt so, wie er eben ist. Der eine erkennt die Wahrheit vielleicht genauer als der andere - mehr nicht, aber auch nicht weniger.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Die verschiedenen Religions- und Glaubensrichtungen widersprechen sich sehr, weshalb maximal eine davon wahr sein kann. Dass jeder Glaube richtig sein könnte und dass jeder Gläubige seinen eigenen Gott bzw. eigene Götterwelt hat, erscheint recht unmöglich und unlogisch...

Ich bin fest davon überzeugt, dass es Gott gibt und kann nur beschreiben, warum ich persönlich an den Gott glaube, der sich uns m. E.in der Bibel offenbart und davon überzeugt bin, dass die die Bibel das ist, was sie von sich selbst behauptet, zu sein: Gottes wahres Wort und Offenbarung für die Menschen (vgl. 2. Timotheus 3,16; 2. Petrus 1,21).

Für mich gibt es für die Wahrheit dieser Aussage viele Gründe, z. B. ihre Argumentation, ihre Logik und ihr Aufbau, die Einzigartigkeite ihrer Entstehung und Überlieferung, der Bereich "erfüllte Prophetie" usw.

Einige davon werden z. B. hier aufgeführt und erklärt: http://gottesbotschaft.de/?pg=3048

Und hier: http://www.wo-ist-gott.info/sites/beweise-fuer-gott.htm

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Gott ist das Leben und der Schöpfer des Lebens. Gott hat sich offenbart in Jesus Christus und seinem ewigen Wort wie in der Bibel. Gott ist allmächtig, allgegenwärtig, allwissend und nicht zu begreifen.

Darum kam ER zu uns in seinem Sohn (Johannes 3,16) und um uns zu erlösen von unseren Sünden. Das geht nicht ohne Glauben und Bekenntnis. Wir brauchen Gott um Gott zu erkennen.

Das ist letztlich nur Gnade, denn ER ist uns nichts schuldig und wir haben natürlicherseits kein Interesse an Gott. Die Vergebung der Sünden haben wir aber alle bitter nötig. Und ja, das ist eine persönliche Angelegenheit.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Grüss Gott  Mahpee,

.. Ja denn Gott will von jedem Menschen in eine liebenden
eine Vater - Kind Beziehung eingebunden werden.

Daher wird diese Beziehung in der der Mensch Gott "hat" immer ganz persönlich sein und keine Angelegenheit von Religionsgemeinschaften.

"Meine Liebe wird euch immer zu führen bereit sein, und

Meine Liebe wird euch im Übermaß Kraft und Gnade schenken, die aber
immer nur dann wirksam werden kann, wenn ihr selbst es wollet .... Ihr
alle aber sollet euch bewußt sein Meiner nie-endenden Liebe zu euch und
diese Liebe Mir erwidern wollen .... indem ihr ohne inneren Widerstand
euch von Mir führen lasset, indem ihr Mich stets willig anhöret, wenn
euch Mein Wort vermittelt wird, indem ihr Meinen Anweisungen Folge
leistet und stets Meinen Willen erfüllet, der euch durch Mein Wort
kundgetan wird ....

Solange ihr auf Erden weilet, lasse Ich nicht nach, um
euch und eure Liebe zu werben, und niemals gebe Ich euch vorzeitig auf
.... Und selbst eure gänzliche Abkehr von Mir bestimmt Mich nur dazu,
neue Möglichkeiten zu schaffen, um eure dereinstige Rückkehr zu Mir zu
fördern, Ihr gehöret Mir und bleibet Mein bis in alle Ewigkeit .... Daß
ihr euch freiwillig in ein anderes Bereich begeben habt, daß ihr
freiwillig euch einen anderen Herrn wähltet, hält euch doch nicht ewig
von Mir getrennt. Denn Mein Anteil gebe Ich nicht auf, weil ihr aus
Meiner Liebe hervorgegangen seid und eure Ursubstanz gleichfalls Liebe
ist .... also Mir gehöret. Darum wird euch Meine Liebe verfolgen und
immer nur harren, daß ihr euch öffnet und eure einstige Abwehr aufgebet
....."

Auszug aus

http://www.bertha-dudde.info/leseauswahl/wortgottes/07_HTML/6/6416.html

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

dies können wenige begreifen? vorallem die gurus der religionen nicht denn die wollen macht erhalten?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ja - jeder hat seinen eigenen Gott.
Ja - die Gottes-Religionen fallen wie ein Kartenhaus zusammen.
Ja - das können und wollen nur wenige begreifen.
Ja - du bist "wahnsinnig" intelligent, gut daß es so Leute wie dich gibt welche alles so gut begreifen. Weiter so, wir brauchen dich zum Denken.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Mahpee 12.07.2017, 23:08

Wenn ich nur  wüßte, was Denken ist. Kannst du es definieren?

0

Nein.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?