Hat Hunger den Urmenschen klug gemacht?

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7 Antworten

Indirekt: ja.

Achtung: ich möchte hier keine Vegetarierdiskussion vom Zaun brechen!!!

Aber die Fähigkeit der Vorfahren des Menschen, Fleisch verdauen zu können, war ein evolutionärer Fortschritt und hat dazu beigetragen, dass sich Intelligenz und Kultur entwickeln konnte! Ganz einfach weil proteinhaltiges Fleisch als Nahrung wesentlich effizienter ist. Indem einmal Fleisch vom Aas verzehrt wurde, hatte man mehr Zeit sich um andere Dinge zu kümmern, statt die ganze Zeit auf Nahrungssuche sein zu müssen. Die Nährstoffe führten auch dazu, dass sich unser Gehirn weiterentwickelt hat.

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Nahrung ist ein zentraler Selektionsfaktor für jedes Lebewesen, für Menschen nicht mehr als für Katzen.

Welche Faktoren bei der Evolution des menschlichen Intellekts eine Rolle gespielt haben, habe ich für dich bereits bei einer anderen Frage zusammengefasst:

http://www.gutefrage.net/frage/warum-hat-sich-der-urmensch-zu-einem-intelligenten-wesen-entwickelt-und-nicht-zb-tiger-oder-wildschweine

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Ganz sicher, Ja! Menschen waren in der Steinzeit immer auf der Suche nach Nahrung. Sie haben kein Revier besetzt wie ein Tiger, sie haben als Nomaden gelebt. Dadurch mussten sie sich in immer neuen Lebensräumen zurecht finden. War der Bauch leer, mussten sie sich etwas einfallen lassen. So haben sie im Wald Fallen für Kleintiere aufgestellt, am Meeresstrand Muscheln gesammelt und aufgeschlagen, mit gut gezielten Steinwürfen Vögel vom Himmel geholt, auf der Steppe gemeinsam Großwild gejagt und sie haben sich von allem ernährt, was sie unterwegs gefunden haben. All das erforderte Grips. Nur die Klügsten hatten genug Grips und konnten überall genug Nahrung finden. Sie konnten ihre Gene weiter geben und so traf der Hunger eine Auslese. Der Hunger war ganz eindeutig einer der Gründe, warum Menschen allen anderen Tieren geistig überlegen sind.

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Kommentar von MarkusPK
01.03.2017, 12:44

So gesehen hast du natürlich Recht, aber dann trifft der Hunger als Katalysator der Evolution auf alle Tiere und ihre Fertigkeiten zu, nicht nur auf die Menschen und ihre Intelligenz. Egal welche Eigenschaft es fertig bringt, den Hunger bestmöglich zu stillen, ist damit die, die dem Tier den evolutionären Vorteil verschafft. Ob das nun Intelligenz ist oder Kraft oder Schnelligkeit oder Körpergröße, alles spielt da mit rein. 

Somit hat der Hunger die Menschen nicht klug gemacht, sondern die, die klug genug waren, ihn zu stillen, haben überlegt und sich zu ihrer heutigen Form entwickelt. 

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Hunger kann sowohl Mensch als auch Tier in den Wahnsinn treiben, aber klug macht er niemanden.

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Kommentar von Lazybear
01.03.2017, 12:32

hunger macht eine diva... :)

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Hallo! Ja - als Teil der Evolution. Wer klüger war hatte mehr Aussicht auf Beute - und auf Vermehrung.

Alles Gute.

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Die Ursachen für die Entwicklung des Gehirns sind sehr komplex. Man kann das nicht auf einen einzigen Grund zurückführen.

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Sicher nicht. Das war nur ein Grund, sein Gehirn anzustrengen, um leichter an Essen zu kommen..

Ein Tiger richtet sich nach seinen Instinkten: Hunger = Jagen. Der überlegt nicht, wie.

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