Hat Hitler geglaubt, daß die Informatik nutzlos sei?

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3 Antworten

Informatik war zu dessen Zeiten eher noch theoretisch, und der Transistor wurde auch erst 1949 "erfunden". Damit gab es auch die Elektronik  so auch noch nicht.

Die ersten Rechner  von Zuse basierten im Prinzip auf  Relais die auch in der Telefonie verwendet wurden, während die Amerikaner dafür schon Röhren verwendeten.

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Kommentar von BigBigley
08.07.2017, 21:55

Danke für die Erklärung! Hitlers Glaube, dass die Informatik nutzlos war, veränderte die Geschichte Deutschlands für immer!

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wie bereits gesagt: damals hatten Computer einen anderen Stellenwert als heute.

Aus der heutigen Sicht ist es immer einfacher, über die Vergangenheit zu urteilen.

Nur mal als Vergleich: Vor dem 1. Weltkrieg baute eine Firma einen Traktor mit Ketten anstatt Rädern. Daraus entwickelte sich die ersten Panzer. Aber damals konnten sich die wenigsten vorstellen, daß so etwas wie ein Panzer einen Nutzen haben würde, bis die ersten auf dem Schlachtfeld auftauchten.

Oder Radar. Da haben auch viele gedacht, daß es nutzlos sei, und heute kann man es sich ohne nicht mehr vorstellen.

Und so ist es halt auch bei Computern. Die damaligen Computer waren etwa so groß, wie ein ganzes Zimmer, aber konnten kaum 1+1 ausrechnen. Da hat heutzutage jedes Smartphone mehr Rechenleistung.

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Da steht "unnecessary" das heißt nicht nutzlos, sondern unnötig, denn, siehe in deinem markierten Satz, waren die deutsche am gewinnen. Also sah Hitler den Z1 nicht als nutzlos, sondern halt als unnötig, weil er dachte, er bräuchte den Z1 nicht zum gewinnen.

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