Hat Halloween was mit der Kirche zu tun?

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10 Antworten

Der Brauch stammt ursprünglich aus Irland. Hat was mit Allerheiligen zu tun und ist mit der Zeit amerikanisiert worden. An Allerheiligen gedenkt man der Toten und die "Toten" und "Untoten" laufen mittlerweile an ihrem Ehrentag auf der Straße rum und betteln um Süßigkeiten. In Irland stellte man z.B. an diesem Tag zum Gedenken an die Toten Lichter an die Fenster und auf die Gräber und jeder der an die Tür klopfte bekam was zu essen. Das hat sich mit der Zeit verselbständigt und hat nichts mehr mit dem urprünglichen Brauchtum zu tun. Die Kirch hat zwar nichts dagegen, hält aber auch nicht viel von diesen neuenn Sitten. Die feiern Allerheiligen so wie es immer war.Ist ja in einigen Bundesländern ein Feiertag.

Halloween ("Abend der Heiligen") ist das Vorabendfest zum Allerheiligen-Tag, dem 1. November! Für die evangelischen Christen ist der 31. Oktober auch Reformationstag! Weil Martin Luther am Halloween-Abend seine 95 Thesen an die Kirchentür genagelt hat, damit die Leute sie lesen, wenn sie am 1.11. in die Kirche gehen! Das irisch-amerikanische Halloweenfest, das sich hierzulande mittlererweile eingebürgert hat, ist keiN schlechtes oder gar unchristliches Fest! Indem wir uns mit Geistern, Hexen und dem tod beschäftigen, denken wir auch an unserer eigene Endlichkeit - was uns wieder zum christlichen Glauben führen kann! Indem wir uns an Halloween verkleiden, verspotten wir den Tod und "der Höllen Rotten"! Der Tod hat seinenn Schrecken verloren, weil Gotts Sohn für uns Mensch geworden ist! Viel Spaß und Segen!

Die Kirche lehnt es aufjedenfall ab warum weiß ich nicht.Ich bin evangelisch und gläubig sprich Essensgebete am Sonntag in die Kirche gehen usw. und geh auch auf Halloween.Kannste ruhig machen ist nicht schlimm.

Mal abgesehen davon das die Kirche selbst jede Menge heidnische Feste feiert (Weihnachten/Sonnengott, Ostern/Ishtar/Fruchtbarkeitsgott) und Halloween ein heidnisches Fest ist ... nein.

Halloween wurde auch als „All Hallows’ Eve“ bezeichnet, was „Abend vor Allerheiligen“ bedeutet. Diese Bezeichnung mag zwar christlich klingen, verschleiert jedoch Wurzeln, die alles andere als heilig sind. In der Tat weisen Gelehrte darauf hin, daß die Wurzeln von Halloween weit in die vorchristliche Zeit zurückreichen — bis in jene Zeit, als die Kelten in Irland und Britannien lebten. Die Kelten benutzten einen Mondkalender und teilten das Jahr in zwei Jahreszeiten auf: in die dunklen Wintermonate und die hellen Sommermonate. In der Vollmondnacht, die dem 1. November am nächsten lag, feierten sie Samhain, was „Sommerende“ bedeutet.

Dieser Feiertag, der bei den Kelten den Beginn des neuen Jahres anzeigte, wurde am Ende des Sommers begangen, nachdem die Ernte eingebracht worden war und die Herden von den Weiden in die Ställe gebracht worden waren. Wurden die Tage kürzer, glaubten die Kelten, die Sonne müsse durch verschiedene Rituale und Opfer neue Kraft erhalten. Als Symbol des sterbenden alten Jahres löschte man sämtliche Feuer, und man begrüßte das neue Jahr mit rituellen Freudenfeuern, die anschließend allen Gliedern der Gemeinschaft dazu dienten, ihre eigenen Feuerstellen neu anzufachen. Anklänge an jene Freudenfeuer, durch die auch böse Geister vertrieben werden sollten, sind in der Guy Fawkes Night zu finden, die heutzutage in England gefeiert wird, sowie bei den Festas Juninas in Brasilien.

An Samhain, so glaubte man, würde der Schleier zwischen den Menschen und der Geisterwelt aufgehoben, und Geister aller Art — gute wie böse — wären auf der Erde unterwegs. Auch würden die Seelen der Verstorbenen zu ihren Häusern zurückkehren, weshalb die Familien Essen und Trinken für die Besucher aus dem Jenseits bereitstellten, um sie zu besänftigen und um Unglück abzuwenden. Wenn daher heute Kinder, als Hexen oder Geister verkleidet, von Haus zu Haus ziehen und eine Halloweengabe verlangen oder andernfalls einen gemeinen Streich androhen, lassen sie unwissentlich die alten Samhainrituale weiterleben. In dem Buch Halloween, histoire et traditions (Halloween — Geschichte und Traditionen) kommentiert Jean Markale dies wie folgt: „Während [die Kinder] etwas empfangen, bewirken sie — unbewußt und symbolisch — einen brüderlichen Austausch zwischen der sichtbaren und der unsichtbaren Welt. Deshalb sind die Halloween-Maskeraden . . . in Wirklichkeit rituelle Zeremonien.

Erstaunlich wieviele Referate heutzutage an der Schule gehalten werden müssen und dazu noch von Schülern, welche schon im Ansatz keine Ahnung von der Thematik zu haben scheinen. Also um es kurz zu machen - Halloween hat mit der Kirche und der Religion nicht das Geringste zu tun, schon eher mit dem Gegenteil davon. - Der Rest, wenn deine Frage kein Fake ist, wäre jetzt deine Aufgabe, denn sonst lernst du nie etwas.

Ursprünglich nicht, aber wie man hier schon schrieb, Jedes Volk, wenn es eine neue Religion annahm, nahm Vorstellungen und Bräuche aus der alten Religion mit. Das Christentum mit den Bräuchen zu Weihnachten und Ostern, in Mexiko veranstalten z.B. zu Allerheiligen,viele indigenen Völker, als Gedenken an ihre Toten mit der ganzen Familie Picknicks auf dem Friedhof, bei den Gräbern ihrer verstorbenen Verwandtschaft. Selbst vor dem Islam waren Mekka und Medina, die Kaaba heilige Stätten.

Das ist typisch für Südamerika. Die kommen auch teilweise auch von weit her zu den Gräbern ihrer Verwandten und übernachten dann dort im Freien. Die stellen sogar symbolisch einen gefüllten Teller und ein Glas auf das Grab, wenn sie essen. Sie beziehen den Verstorbenen mit ein.

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Der Name Helloween hat seinen Ursprung von All hellows eve = Abend vor Allerheiligen. Der Inhalt mit den bösen Geistern und dem Süßen und Sauren hat aber damit nichts mehr zu tun.

Ne, hat nichts mit der Kirche zu tun. Halloween war damals dafür gedacht um böse Geister zu vertreiben.....

hat doch was mit luther zu tun...guck bei google und gib irgendwie halloween bedeutung ein oder so

Nein, zumindest nicht in der katholischen Kirche..

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