Hat euch der Tod von euren Eltern sehr verändert, wie habt ihr es verkraftet?

14 Antworten

Mein Vater ist gestorben, als ich 18 war, damals war ich noch in der Schule und wohnte zu Hause.

Meine Mutter war vorher schon psychisch krank, danach ging es aber richtig los und zog sich über Jahrzehnte hin.

Meine Mutter ist mit 74 an einer Herz-Lungenkrankheit gestorben.

Mein Vater lag 2 Tage im Koma, meine Mutter einen Monat.

Beide Tode haben mich gestärkt. Der Tod meines Vaters kam zu früh und unerwartet. Ich befand mich lange im Schock. Die psychische Erkrankung meiner Mutter überlagerte die Trauer und lenkte meine Ressourcen in diese Richtung, so dass die Trauer dahinter zurück stand.

Von meiner Mutter konnte ich mich im Gegensatz zu meinem Vater verabschieden einen Monat lang, wobei sie aus dem Koma auch zuletzt wach wurde.

Auch ihr Tod kam unerwartet, trotz Vorbereitung der Ärzte auf diesen möglichen Ausgang.

Nach dem Tod meiner Mutter war ich gefasst und kümmerte mich um alles, die Auflösung der Wohnung, ihre Sachen usw

Ich rate dir, baue Kontakt zu Verwandten auf, zu Cousins, Cousinen, älteren Verwandten usw. Sie werden diejenigen sein, mit denen du deine Erinnerungen teilen kannst.

Besonders ältere Verwandte können dir aus den jungen Jahren der Eltern etwas erzählen.

Dann achte darauf, dass du Freunde hast, die dich im Notfall stützen und beraten.

Bewahre Erinnerungen Deiner Eltern auf. Achte darauf, dass Handgeschriebenes, Fotos usw nicht wegkommen.

Besonders geholfen hat mir mein Kind.

Kinder sind ein Zeichen dafür, dass das Leben weiter geht. Für ein Kind schafft man es stark zu sein.

Mache Fotos deiner Eltern und bitte sie, etwas zu schreiben, das du dir später, wenn sie nicht mehr sind, ansehen kannst.

Der Schmerz wird vergehen und du wirst ihn aushalten. Achte in dieser Zeit gut auf Dich.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Lebenserfahrung und Studium

Nun ich habe mit 27 meine Mutter verloren.

Es wird dich verändern. Das ist ein Fakt. Aber das muss nicht schlecht sein. Es wird einfach ein Wandel ergeben.

Ob daraus eine Depression entsteht hängt auch davon ab wie du damit umgehst. Nimm Hilfe an und Verschließe dich nicht. In so einer Situation hast du wirklich garkeine Lust auf andere Menschen aber man muss sich dann eben dazu zwingen sodass man im Nachhinein merkt wie gut es tut.

Aber den besten Rat den ich dir gegen kann.. Denk nicht an der Zeit nach dem Tod. Sondern an dem jetzt. Zeig deinen Eltern wirklich was sie dir bedeuten. Und sammle ein Haufen schöner Erinnerungen. Ich habe jede freie Minute im Krankenhaus verbracht. Mich nie beschwert. Sie wusste ich war bis zum Ende für sie da und habe sie wirklich geliebt. Es ist definitiv leichter damit Abschließen. Wir beide waren verschlossene Menschen und konnten und nicht die gefühle wirklich sagen. Ihre Schwester hat dann immer jeweils die Dinge gesagt sodass am Ende wir beide wussten was der andere dachte.

Aber schöner wäre es natürlich persönlich gewesen. Also egal wie schwer es fällt rede mit deinen Eltern über dein innersres. Solang du eben mit ihnen reden kannst.

Das Schlimme ist, dass die Angst einen immer begleitet, dass es passieren wird.

Damit nimmt man sich sehr viel Lebensqualität. Jedoch, wenn es soweit ist, ist es noch schlimmer, als man sich das ausgemalt hat.

Ich knabber schon 15 Jahre am Tod meines Vaters und 10 Jahre am Tod meiner Mutter

Ich wünsche Dir, dass Du Deine Ängste abbauchen kannst, vielleicht mittels Psychotherapie und dass Du das Leben mit Deinen Eltern genießen kannst.

Hallo,

Hier sind grundsätzliche Tipps, um mit der Situation umzugehen: Du kannst mit einem Menschen reden. Es gibt im Internet und über das Telefon kostenlose Seelsorge.

Ich bin Christ. Der Glaube hilft vielen Menschen. Gott liebt Dich. Wenn Du einiges wissen möchtest, was mich überzeugt, dass es Gott und ein Leben nach dem Tod gibt, dann kannst Du mich z.b. fragen oder auf mein Profil gehen.

Alles Gute

Schiess Dich nicht jetzt schon auf eine Depression ein. Deine Eltern sind noch da und wären wahrscheinlich entsetzt, wenn sie wüßten, was Du denkst.

Der Tod der Eltern bedeutet immer einen tiefen Einschnitt im Leben. Da für gewöhnlich nicht beide auf einmal sterben, ist man dann für den Überlebenden da, trauert gemeinsam, steht sich bei.

Meine Eltern sind schon tot und es war für mich sehr schlimm. Aber da ich Familie habe, waren wir alle sehr eng zu dieser Zeit. Mit vielen Menschen ein Leid zu teilen, macht das (Er-)tragen etwas leichter.

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