Hat Esperanto eine Chance Weltsprache nummer Eins zu werden?

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2 Antworten

Häufiger Fehlschluss: Esperanto soll und sollte nie "Weltsprache" sondern Welthilfssprache werden.

Wenn sich alle Länder auf eine gemeinsame erste "Fremdsprache" im Schulunterricht einigen könnten, hätten wir auf der Welt deutlich weniger Verständigungsprobleme, oder? Wenn die dann auch noch neutral und leicht erlernbar wär, um so besser, korrekt? - Wäre gut!

Wenn dagegen alle zu einer "Weltsprache" gezwungen würden, wäre das Sprachimperialismus. Gleichzeitig würde die Kultur der unterdrückten Sprachen verloren gehen. - Wäre schlecht!

Utopisches Ziel: Dreisprachigkeit! (Jeder spricht die Sprache seines Landes [L1], die seiner Kultur [L1], und eine neutrale, leicht erlernbare "Fremdsprache" [L2] auf die man sich idealerweise weltweit gemeinsam einigt.)

Zum Aussterben: Esperanto hat jährlich 10 - 20% Sprecherzuwachs, gehört also mit zu den am stärksten wachsenden Sprachen und ist also weit weit davon entfernt auszusterben. Englisch hat da zum Vergleich unter 3%.

Aber innerhalb der nächsten 10 Jahre ist es eher unwahrscheinlich, dass sich die angedachte Rolle ("fina venko" genannt) erfüllt.

Allerdings hat noch jede Lingua Franca ihren Status irgendwann eingebüßt. Die bisherigen (Latein, Französisch, Englisch) wurden gewaltsam etabliert (durch Krieg, Imperialismus, Kolonialisierung, ...).

Mal schaun, ob die Nächste wieder gewaltsam kommt, oder ob es die Menschheit schafft, sich friedlich zu einigen ...

Danke für den Stern!

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Englisch ist eine Weltsprache dann kommt glaub ich Chinesisch (Mandarin?!) deshalb denke ich das Esperanto keine Weltsprache wird.

Also weil ja Englisch usw viel öfters gesprochen wird

Die Reihenfolge (nach L1 Sprecherzahl): 1 - Mandarin 2 - Spanisch 3 - Hindi + Urso 4 - Englisch 5 - Arabisch

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