Hat es nachteile an der Spitze der Nahrungskette zu stehen?

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11 Antworten

Nahrungskette, Rangordnung, Konkurrenzverhalten und Überlebensvorteile in der Evolution

sind vier ganz verschiedene Themen. Das wird leider oft verwechselt und alles in einen Topf geworfen.

Nahrungskette und Rangordnung haben nichts miteinander zu tun. Beispiele:

Die Rangordnung in einem Wolfsrudel besteht zwischen den Wölfen die dem Rudel angehören, die ein Team

sind, die gemeinsam jagen und auf der Jagd hervorragend kooperieren, nicht konkurrieren.

Es besteht keine Rangordnung zwischen den Wölfen und den Kaninchen oder Paarhufern, die sie als Beute brauchen, denn mit ihnen leben sie nicht zusammen. Die Beziehung zu den Beutetieren hat nichts mit Rangordnung zu tun, denn sie gehören nicht (!!!) zur eigenen Gattung. Zwischen den Wölfen und den Tieren, die sie als Nahrung brauchen, besteht eine Räuber-Beute-Beziehung und ein dynamisches Räuber-Beute-Gleichgewicht.

Die Rangordnung in einer Affensippe ist eine soziale Ordnung, die dazu dient, mögliche Auseinandersetzungen auf ein Minimum zu reduzieren. Jeder weiß, wen er zu respektieren hat. Es besteht keine Rangordnung zwischen den Affen und den Bananen, auch nicht zwischen den Bananen untereinander. Sondern es gibt ein dynamisches Gleichgewicht zwischen dem Nahrungsangebot und den Tieren, die auf diese Nahrung spezialisiert sind.

Intraspezifisches Konkurrenzverhalten ist für eine Tierart von Nachteil, weil die Rudel- bzw. Sippenangehörigen zu einer erfolgreichen Kooperation gebraucht werden und deshalb nicht geschädigt werden dürfen, weil sie dem Team sonst verloren gehen. Die Rangordnungen dienen dazu, innerartliche Auseinandersetzungen innerhalb einer Gemeinschaft auf ein Minimum zu reduzieren. Auch die adaptive Radiation dient der Konkurrenzvermeidung!

Der wichtigste Faktor für Überlebensvorteile in der Evolution ist die erfolgreiche Kooperation mit Organismen der selben Spezies (soziale Organismen) und mit anderen Organismen bei der Einbindung ins ökologische Gesamtgeschehen. Ende der Vorrede.

Nahrungskette: Wenn Algen im Meer ein von Menschen hinein gekipptes Gift aufnehmen (z.B. Cadmium) und die Plankton-Tierchen fressen das regelmäßig und die kleinen Fische ernähren sich davon, sammelt sich in ihnen ein bisschen davon an, wenn es ein Gift ist, das nicht ausgeschieden werden kann und in einem Gewebe eingelagert wird.

Wenn nun größere Fische immer wieder diese kleinen Fische fressen, sammelt sich in ihnen im Laufe ihres Lebens etwas mehr davon an. Wenn sie davon noch nicht krank werden, gehen sie vielleicht in ein Fischernetz. Wenn nun Menschen sich regelmäßig von den großen Fischen ernähren, die schon einiges von dem Gift eingelagert haben, es akkumuliert haben, weil sie die kleinen Fische gefressen haben, dann kann in dem Organismus, der weit oben oder am Ende der Nahrungskette steht, die Akkumulation des Giftes so stark werden, dass Krankheitserscheinungen auftreten.

Beispielsweis in Japan bekamen viele Menschen eine Cadmium-Vergiftung als noch mehr Industrieabwässer ins Meer geleitet wurden als heute.

Bei der Akkumulation spielt der Zeitfaktor die entscheidende Rolle. Wenn ein Gift vom Beutetier nicht ausgeschieden werden kann und auch nicht in seinem Stoffwechsel abgebaut werden kann, wird es durch wiederholte Aufnahme mit der Zeit immer mehr. In den Tieren, die sich davon ernähren, wird sich diese Ansammlung mit der Zeit multiplizieren. Das nennt man Akkumulation von Giften über die Nahrungskette.

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Kommentar von spazzpp2
29.09.2010, 05:25

Würden Menschen das Gift nicht auch akkumulieren, wenn sie sich von viel Fisch ernährten? Schließlich stehen wir ganz hinten an der Nahrungskette.

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Wieso findet keine Weiterentwicklung an der Spitze statt? Dann würde ja jedesmal der jeweilige Topräuber aussterben. Man kann sich an der Spitze genauso weiterentwickeln wie weiter unten, da ja auf alle Fälle ein Konkurrenzdruck untereinander vorhanden ist.

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Wenn man an die Evolutionstheorie (inkl Selektion) glaubt - dann würde sich ein solcher Predator auch automatisch an die neuen "Bedingungen" anpassen...

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Klar hat man die, denn wenn Pflanzen und Tiere mangelware wird, gehen wir wieder aufeinander los. Denke, sowas wird auch die nächsten Jahrzehnte auf uns zukommen, entweder wegen Nahrung, oder eher wegen Wasser

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Kommentar von user356
27.09.2010, 23:49

Wegen Wasser?^^ glaubst du doch selbst nicht! Hahaha xD Nahrung, Platz oder Geld machen uns da 10x schneller den Gar aus.

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Kommentar von tokyoclash
27.09.2010, 23:49

Wir in Deutschland und Umgebung werden so schnell nicht um's Wasser kämpfen müssen.. da wird es wenn überhaupt, ganz andere Gründe geben.

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Lass Dich einfach mal vernaschen. Dann stehst Du nicht mehr an der Spitze der Nahrungskette und hast die Vergleichsmöglichkeit zu vorher ;-)

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Schwachsinn. Das hat nur den Nachteil, dass sich die Spitze gegenseitig umbringt, um mehr Nahrung oder was anderes zu bekommen (Land und vor allem GELD). Wir als Menschen sind mit der Intelligenz auch gleichzeitig mit der Dummheit ausgestattet, was die meisten gerne ignorieren.

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Auf jeden Fall! Zum Beispiel konzentrieren sich Gifte im letzten der Nahrungskette!

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Schau mal einen Mittag lang RTL2 oder ProSieben und dir werden viele Nachteile einfallen.

Und wenn nicht ists auch nicht schlimm....

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Kommentar von potthas
27.09.2010, 23:48

stimmt. Die "Schnelligkeit" lässt bei vielen nach.

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jahist es!!! die ganze tier massenproduktion!!!!!!! tier vergewaltigung! be VEGGIE <3

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Kommentar von user356
27.09.2010, 23:52

Geh doch wieder in den Waschsalon und gönn deinem Hirn noch ne extra Weichspülung!

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Kommentar von Elyos
28.09.2010, 00:48

noch nie etwas von vergewohltätigung gehört?

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Klar hat das einen Nachteil: der Mensch überschätzt seine Position...

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Man kann zu keinem mehr hinaufschauen

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Kommentar von evaness
28.09.2010, 07:31

Nahrungskette und Rangordnung haben nichts miteinander zu tun.

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