Hat es Mohammed als historische Person gegeben?

7 Antworten

Natürlich gab es Muhammad. Darüber berichten ja nicht nur Muslime und der Koran, sondern auch andere berühmte Persönlichkeiten der Weltgeschichte. So wie zum Beispiel Goethe.

George Bernard Shaw
(1856 - 1950) Irischer Dramatiker, Satiriker und Träger des Literaturnobelpreises:
“Ich habe die Religion des Islam immer wegen seiner erstaunlichen Lebenskraft hochgeschätzt. Sie ist die einzige Religion, die mir scheint, jene Anpassungsfähigkeit zur Phasenänderung des Lebens zu besitzen, die jedem Zeitalter zusagt. Ich habe ihn studiert - den bewundernswerten Mann, und meiner Meinung nach, keineswegs ein Antichrist. Er muss der Erlöser der Menschheit genannt werden. Ich glaube, wenn ein Mann wie er die unumschränkte Macht über die moderne Welt übernehmen würde, würde er bei der Lösung ihrer Probleme Erfolg haben, in einer Art, die ihr (der Welt) den sehr dringend gebrauchten Frieden und Glück bringt: Ich habe für den Glauben von Muhammad prophezeit, dass er annehmbar für ein Europa der Zukunft sein würde, wie er beginnt, annehmbar für das Europa von heute zu sein.
(G.B. Shaw, The Genuine Islam, Vol.1. NO. 81936.)

Johann Wolfgang von Goethe
(1749 - 1832), Dichter, Dramatiker, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann:
"Oberhaupt der Geschöpfe - Muhammed."
(WA I, 6, 482)

John William Draper
(1811-1882), englischer Naturwissenschaftler und Historiker:
“Vier Jahre nach dem Tode von Justinian, 569 n.Chr., wurde in Mekka, Arabien, der Mann geboren, der unter allen Männern den größten Einfluss auf die Menschheit gehabt hat… Mohammed.”
(John William Draper, A History of the Intellectual Development of Europe, London, 1875, Kap. XII)
(Original engl.: “Four years after the death of Justinian, AD 569, was born in Mecca, in Arabia, the man who, of all men, has exercised the greatest influence upon the human race.”)

Michael H. Hart
(1932) Professor der Astronomie, Physik und der Geschichte der Wissenschaft.
„Dass ich Mohammed die Liste der 100 einflussreichsten Personen der Weltgeschichte anführen ließ, mag einige Leser überraschen und mag durch einige in Frage gestellt werden. Aber er war der einzige Mann in der Geschichte, der sowohl auf religiösem als auch auf weltlichem Niveau erfolgreich war.“
[The 100: A Ranking Of The Most Influential Persons In History, New York, 1978, S. 33]

Alphonse de Lamartine
(1790-1869) Französischer Dichter und Staatsmann:
„Philosoph, Redner, Verkünder, Gesetzgeber, Krieger, Eroberer von Ideen, Führer des vernünftigen Glaubens, eines Kults ohne Statuen und Bilder: der Gründer zwanzig irdischer Reiche und eines geistigen Reiches, das ist Mohammed. Nimmt man alle Möglichkeiten in Betracht mit denen menschliche Größe gemessen werden kann, dann müssen wir uns fragen: Gibt es einen größeren Menschen als Mohammed?”
[Übersetzt aus Histoire De La Turquie, Paris, 1854, Bd. II, S. 276-277]

Reverend Bosworth Smith
(1794-1884) Late Fellow of Trinity College, Oxford:
„Er war Cäsar und Papst in einem; aber er war Papst ohne die Ansprüche des Papstes und Cäsar ohne die Legionen Cäsars: ohne eine Steharmee, ohne Leibwächter, ohne einen Palast, ohne eine befestigte Finanzverwaltung. Wenn jemals ein Mensch das Recht gehabt hatte zu sagen, er sei von Gott geschickt worden, dann war es Mohammed...“
[Mohammed and Mohammedanism, London, 1874, p. 235]

Mahatma Gandhi
(1869-1948) Führer der indischen Unabhängigkeitsbewegung:
"Ich wollte etwas erfahren über einen der Besten, welcher heute unbestritten Einfluss hat auf die Herzen von Millionen Menschen… Und ich gelangte immer mehr zu der Überzeugung, dass es nicht das Schwert war, welches in jenen Tagen für den Islam einen Platz gewonnen hat im Bauplan dieser Welt. Es war die strikte Einfachheit, die äußerste Selbstverleugnung des Propheten, die gewissenhafte Einhaltung seiner Versprechen, seine intensive Hingabe an Freunde und Nachfolger, seine Unerschrockenheit, seine Furchtlosigkeit, sein absolutes Vertrauen in Gott und seine eigene Mission. All dies und nicht das Schwert war das tragende Fundament und überwand jedes Hindernis. Als ich den zweiten Band (der Biographie des Propheten) abschloss, bedauerte ich, dass ich nicht noch mehr lesen konnte über dieses großartige Leben."
(The Genuine Islam, Singapore, Vol. 1, No. 8, 1936, (YOUNG INDIA)

William Montgomery Watt
(1909- ) Professor (Emeritus) für arabische und islamische Studien an der Universität zu Edinburgh:
“Seine Bereitschaft, für seinen Glauben Einschnitte hinzunehmen, der hohe moralische Charakter jener Männer, die an ihn geglaubt haben und ihn als Führer ansahen, und die Großartigkeit seines endgültigen Erfolgs – all das spricht für seine fundamentale Integrität. Mohammed als einen Hochstapler abzustempeln bringt mehr Probleme hervor, als es lösen würde. Überdies wird keine der großen Persönlichkeiten der Geschichte im Westen derart unangemessen gewürdigt, wie Mohammed.”
[Mohammed At Mecca, Oxford, 1953, S. 52]

So wie zum Beispiel Goethe.

Denn wie wir ja alle wissen, kannte unser lieber Goethe Mohammed persönlich und ist daher auch eine zuverlässige Quelle, um Mohammeds Existenz zu beweisen. ;) 

Shakespeare schrieb schließlich auch ein Stück über Julius Caesar, weil er und Julius beste Freunde waren. 

2

Sorry, aber das ist eine unfassbar undurchdachte Argumentation. Wenn irgendwer tausend Jahre später angibt jemand hätte gelebt, ist das schwerlich ein Nachweis.

1

Mit sehr großer Wahrscheinlichkeit gab es ihn wirklich, was auch aus dem hergeleitet werden kann, wie Menschen wirklich ticken.

Schräge Vögel, die jedwede Möglichkeit nutzten, um Macht und Einfluß zu erlangen und ihre Eitelkeiten zu befriedigen, gab es zu allen Zeiten, und darunter auch solche, die religiöse Vorstellungen als Mittel zum Zweck zu nutzen, weil sich auf diese Weise am leichtesten Fanatiker zusammenrotten lassen.

"Sorry, falls ich den Namen falsch geschrieben habe, aber ich glaube ihr wisst wen ich meine. (Mohammed der Prophet im Islam.)"

In der Zeit, wo du die Entschuldigung geschrieben hast, hättest du die richtige Schreibweise auch googeln können :-)

Nichts für ungut, aber da konnte ich jetzt nicht widerstehen :-)

Inhaltlich kann ich nichts beitragen zu dem Thema.

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