Hat es mit den " Auslandseinsätzen " unserer Bundeswehr zu tun, daß der " Dienst für das Vaterland " bei jungen Leuten immer unattraktiver wird?

18 Antworten

Hallo,

der Dienst für das "Vaterland" war nach dem letzten großen "Betriebsausflug" weit unter NUll bei allen Deutschen und ohne den mehr oder minder offenen Druck von den jeweiligen Supermächten wären in beiden deutschen Staaten keine Leute mehr freiwillig zu den Fahnen gegangen.

Ohne den Kern der ehemaligen überlebende (Berufs)Wehrmachtssoldaten wäre es auf beiden Seiten nicht weiter gegangen.Wobei man dazu aber sagen muß, das dieses natürlich auch sein Gutes hatte,denn alte "Kämpfer" waren ja auch bei den anderen Armeen noch vorhanden in Ost und West und das dürfte uns wohl vor einem 3.Wk bewahrt haben.

Ehrlich gesagt glaube ich, dass die Bundeswehr als "Beruf" für die wenigsten interessant war (bewusst: Vergangenheitsform) - nur zu Zeiten der Wehrpflicht rissen viele ihre Zeit dort ab und einige fanden es dann halt doch ganz gut.

Mein Vater war Berufssoldat und daher hatte ich über viele Jahre Einblicke in sein Umfeld (Stimmungen/Meinungen unter den Kameraden)

Ohne Wehrpflicht besteht für viele gar kein Grund, die Bundeswehr überhaupt auch nur als "Option" in ihrem Leben zu betrachten, geschweige denn, tatsächlich hinzugehen.

Das die Auslandseinsätze den größten Teil dieser "Unattraktivität" ausmachen, glaube ich nicht mal …

  1. Patriotismus ist bei der Jugend nicht Inn. Vor allem weil sie viel mit Internationalen Medien im Kontakt kommen sind sie nicht mehr ein Bürger irgendein Landes. Als wir in der 7. Klasse die Deutschlandhymne durchgenommen haben, gab es bestenfalls traurige Gesichter. Wirklich keiner hat sich gefreut oder wie USA typisch irgendwie die Hand auf der Brust vor Stolz gemacht
  2. Ja, Auslandeinsätze können schon mal den Tod bedeuten. Und für wen möchte man bitte kämpfen? Wenn man früh mitbekommt das manche Kriege nur wegen Geld existieren, dann möchte man an diese gar nicht erst teil haben
Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – 13 Jahre zur Schule gegangen

Probleme wegen tätowiertem Gesicht bei der Bundeswehr?

Hallo Community,

ich befinde mich in folgender Situation:

Ich habe den SaZ 12 Bootsmann bei der Bordeinsatzkompanie unterschrieben und beginne zum 1.10 in Plön mit Grundausbildung und Lehrgängen. Meine Musterung und Einstellungstests waren Anfang des Jahres. Ich bin bereits sichtbar tätowiert, an Händen und Armen und habe dazu bei der dreitägigen Musterung keinen einzigen negativen Kommentar bekommen. Nun möchte ich mich Ende Mai im Gesicht (genauer: über der linken Augenbraue) tätowieren lassen. Natürlich weder fremdenfeindliches noch rassistisches sondern "Homecoming" in schöner Schreibschrift.

Kann mir jemand aus eigener Erfahrung/oder der eines Freundes sagen wie die Reaktionen darauf ausfallen könnten wenn ich im Oktober mit jenem Tattoo zum Dienst antrete oder ob es sogar meine Bundeswehr-Laufbahn in Gefahr bringen könnte? (Zu öffentlichen Anlässen o.ä. hätte ich natürlich kein Problem damit mir das Tattoo zu überschminken, ich habe bereits meine Tunnel in den Ohren für den Dienst am Vaterland zunähen lassen.)

In meinen Musterungsunterlagen steht lediglich "großflächig tätowiert", jedoch nicht genau was und wo und bei der Musterung wurde ich ja auch nicht fotografiert, also könnte ich de facto doch bei Dienstantritt sogar behaupten ich war bereits bei der Einstellung dort tätowiert und es hätte kein Problem damit gegeben.

Ich freue mich über hilfreiche Antworten! (bitte nur von Angehörigen der Bundeswehr oder ehemaligen und nicht von Pseudoexperten die zu Allem eine verquere Meinung abgeben müssen.)

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