hat es mal geheißen , jeder deutsche kann bundespräsident werden?

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10 Antworten

Gesetzlich: Bundespräsident kann werden, wer mindestens 40 Jahre alt ist, Deutscher Staatsbürger, Wahlrecht zum Bundestag besitzt und willig ist.

Dabei können nur Kandidaten gewählt werden, die von einem Mitglied der Bundesversammlung vorgeschlagen werden. Dies muss schriftlich zusammen mit einer Einwilligungserklärung des Kandidaten beim Bundestagspräsident eingereicht werden, kann aber auch noch an dem Wahltag in dem zweiten oder dritten Wahlgang eingereicht werden.

Über die Zurückweisung eines Wahlvorschlags entscheidet die Bundesversammlung.

Der Präsident wird von der Bundesversammlung (Bundestag + gleiche Anzahl an Landesvertretungen) in drei Wahlgängen gewählt, gewählt ist wer in einem der ersten beiden Wahlgängen die absolute oder in dem dritten die relative Mehrheit erreicht.

Die Wahl erfolgt geheim mit vorgefertigten Wahlzetteln.

Soweit die formellen Grundlagen.

Praktisch suchen die Spitzen der verschiedenen Parteien nach ihrer Meinung nach geeigneten Kandidaten, testen manchmal die Resonanz in den Medien auf einen Namen und suchen ggf. nach Unterstützung für ihren Kandidaten bei den anderen Parteien.
Kandidaten sind meist bekannte Persönlichkeiten aus dem öffentlichen Leben oder aus der Partei selbst, die ein gewisses Ansehen besizten und abkömmlich sind.

Gewählt wird dann meist gemäß Parteilinie, aber da es geheim ist, finden sich auch Abweichler die einen anderen Kandidaten unterstützen.


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Prinzipiell sollte jeder Politiker bzw. Staatsvertreter einer Demokratie aus der "Mitte des Volkes" gewählt werden können.

Das diese Ämter aber eher der Elite vorbehalten sind, mit entsprechendem Bildungsabschluss und politischer Erfahrung bzw. Werdegang, hat sich eben so eingependelt. Die Parteien können für solche Ämter schließlich jedes aktive Mitglied nominieren. Wenn man aber die Wahl hat und sich auch einen Kandidaten mit Dr.-Abschluss und bereits vorhandener Erfahrung in politischen und/oder wirtschaftlichen Zusammenhängen aussuchen kann, warum nicht? Es macht das ganze Effizienter.

Trump bspw. musste sich in einem Crash-Kurs erklären lassen welche Aufgaben und Zuständigkeiten der Kongress hat und welche das Präsidenten-Amt... das wirkt nicht sehr vertrauensvoll, vorallem wenn man dann auch weiß, dass er nur der Grüßaugust sein wird und die Politik jetzt wirklich nur noch von diversen Hintermännern gestaltet werden muss...

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Kommentar von perledersuedsee
14.11.2016, 12:00

Die Politik von Trump wird wesentlich von den Republikanern gestaltet, die auch schon in der Ära Obama an der Macht waren. Insofern glaube ich nicht, dass sich in USA irgend etwas ändern wird.

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Jeder mit einem deutschen Pass, der über 40 ist kann Bundespräsident werden. Das ist nach wie vor so. Es waren ja auch Kandidaten im Gespräch, die in keiner Partei sind, aber die Entscheidungsträger wollen wohl auf biegen und brechen einen in diesem Amt sehen, der in einer Partei ist. Ich finde das auch eher suboptimal, aber wenn jeder über 40jährige Deutsche Bundespräsident werden kann, dann können natürlich auch alle Politiker Bundespräsident werden.

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Was soll sich da geändert haben? Jeder ab 40 kann theoretisch Buprä werden, aber es gab noch nie jemanden, der nicht ein Minimum an Parteikarriere und ein nachgewiesenes Mindestmaß an persönlicher Reputation und politischem Standing hatte.

Insofern entspringt deine Paraphrasierung dieses "Es wird immer alles schlechter"-Gesülze lediglich den politischen Interessen rechtspolulistischer Scharfmacherei ohne Sachbezug, Kompetenz oder konstruktiver Problemlösung.

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Sicher. Mach ne eigene Partei auf und dann kannst du das erreichen. Das es alle andere als einfach wird ist ne andere Sache. Oder findest du den Schmarn den unsere Parteien machen gut, dann such nur die entsprechende Seite aus und arbeite dich nach oben.

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es ist immer noch so, es kann jeder,der mindestens 40 jahre alt ist  Bundespräsident werden,  er muss nur von der Bundesversammlung gewählt und auch von einem Mitglied vorgeschlagen werden,   

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Da hast du etwas falsch verstanden. Ein Kandidat, der Bundespräsident werden will, muss mindestens 40 Jahre alt sein, deutscher Staatsbürger, darf keiner Regierung angehören, keinem anderen gesetzgebenden Staatsorgan, und darf auch sonst keiner Arbeit nachgehen oder kein bezahltes Amt innehaben.

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Also irgendjemand müsste dich schon vorschlagen - soll ich?

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Kommentar von perledersuedsee
14.11.2016, 12:03

Er ist vermutlich nicht mal 40 Jahre alt :-)))

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Ja das geht.

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