Hat er rechtlich gesehen eine Mitschuld?

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8 Antworten

Nein, es gibt in so einem Fall keine rechtliche Schuld - und auch keine moralische.

Es ist für jeden Menschen eine Überforderung, wenn ein psychisch Kranker kommt und sagt, du mußt meine Gesundheit erhalten, du bist verantwortlich. Sich dann an jemanden zu wenden, mit dem man sowieso Stress hat und von dem zu erwarten, daß er einem auf diese Weise hilft, wie er hier wohl der Fall war, ist eine Zumutung.

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Nein, hat er nicht. In so einem wirren Fall die angebliche "einzige Hilfe" an einen anderen Menschen zu hängen, ist Unfug. Was hat er denn für Eigenschaften, die sie angeblich gesund gemacht hätten? Es ist immer noch ein Mensch und hat ein Recht auf sein eigenes Leben. Oder hätte er eine Stammzellenspende machen sollen? Auch hierzu kann niemand gezwungen werden, eine Spende ist immer freiwillig.

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Kommentar von sasa9620
14.02.2016, 11:46

also die einzige hilfe wird er wohl nicht gewesen sein,warum genau er ihr helfen konnte, weiß ich auch nicht genau,nur muss man nicht trotzdem helfen,wenn man weiß,dass man einer Person das leben retten kann?ist das nicht der unterlassenen Hilfeleistung ähnlich?

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Kommentar von AuroraRich
14.02.2016, 11:49

Nein. Ganz einfach nein. Außer sie verblutet gerade vor den Augen. Dann muss man helfen.

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Kommentar von AuroraRich
14.02.2016, 11:49

Was sie da gemacht hat, war einfach nur Erpressung und unfair.

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Bei Unterlassungsdelikten müsste er schon eine Garantenstellung haben und ich nehme an, die hatte er nicht. Weiterhin kann ihm der Tod dieser Person nicht kausal zugerechnet werden. Ende der Geschichte.

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Kommentar von Bitterkraut
14.02.2016, 12:16

Auch jemand mit Garantenstellung kommt bei psychischen Erkrankungen an seine Grenzen und kann dann nur an die Ärzte verweisen.

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Kommentar von JuraErstie
14.02.2016, 12:22

Das war jetzt grundsätzlich auf's Gutachten bezogen :)

Im realen Leben wäre es der Person auch nicht zuzumuten, ganz klar. Aber HÄTTE die Person eine Garantenstellung, sehe die Sache natürlich noch etwas anders aus.

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Kommentar von JuraErstie
14.02.2016, 12:57

juristisches Gutachten, da prüft man dann das (un-/)echte Unterlassungsdelikt. Hier scheitert es schon sehr früh.

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In wie fern helfen? Ist er Arzt?

Ansonsten ist er nicht verpflichtet ihr zu helfen. Sei mir nicht böse, aber er ist nicht schuld an ihrer Krankheit. Schon gar nicht, wenn er sie einfach nur ignoriert.

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Nein, niemand kann ihn zwingen ihr zu "helfen".

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Das ist emotionale Erpressung

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So ein Quatsch.
Natürlich hat er keine schuld.

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Nein.

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