Hat er mit einem Anwalt eine Chance? (Trächtige Hündin vom Tierschutz...)

...komplette Frage anzeigen

14 Antworten

Hallo,

er hat sie nicht abgegeben, er hat sie AUSGESETZT u somt gegen GESETZE verstoßen!!!

Wenn er der Eigentümer sein sollte u die Hünden durch Dritte entsorgt wurde, muss er es beweisen u zwar egal wie!

Er kann so lange mit Anwalt drohen, bis das er schwarz wird, da er null Ansprüche hat!!!

Hier ein kleiner Link, der dir vielleicht etwas helfen wird:

http://www.bv-tierschutz.de/0307tier-und-recht_06.htm

Durch die Übernahme der Obhut für ein aufgefundenes Tier durch die Ordnungsbehörde unter Einschaltung des Tierheims entsteht ein sogenanntes öffentlich-rechtliches Verwahrungsverhältnis mit speziellen Rechten und Pflichten. Schließlich ist natürlich nicht zu vergessen das Tierschutzgesetz, dessen § 3 Ziffer 3 ein Verbot des Aussetzens von Haustieren ausspricht, sowie § 2 Tierschutzgesetz, wonach ein Tier ordnungsgemäß untergebracht und betreut werden muss.

Wenn der Eigentümer einer Sache, damit auch eines Tieres, den Besitz, das heißt die tatsächliche Sachherrschaft, an dem Tier in der Absicht aufgibt, auf das Eigentum zu verzichten (hier der Fall des Aussetztens), so wird das Tier dadurch herrenlos. Dies bedeutet wiederum, dass jedermann, der das Tier auffindet, es sich aneignen kann mit der Folge, dass er Eigentümer wird. Aneignung erfolgt durch bloße Inbesitznahme (Begründung so genannten Eigenbesitzes) herrenloser Tiere.

In deinem Fall ist das Tierheim der "Eigentümer".

Spreche mit der Tierheimleitung darüber, damit sie evtl. rechtliche Schritte einleiten können.

An deiner Stelle würde ich aber diese Herrschaften privat anzeigen. Es gibt Dinge die man sich einfach nicht bieten lassen sollte.

Hoffe, das ich dir etwas helfen konnte.

Lasse dich durch solche DEPPEN nicht einschüchtern!

LG

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

So, der Mann hat die Hündin nicht an das Tierheim abgetreten, aber den Hund vor dem Tierheim angebunden und ist dann verduftet. So etwas nennt man Aussetzen eines Hundes. Du könntest ihn anzeigen, weil er den Hund ausgesetzt hat. Wenn wirklich ein Brief von seinem Anwalt bei Dir ankommen sollte, würde ich das durchziehen.

§ 3 Ziffer 3 des Tierschutzgesetzes: "Es ist verboten ein im Haus, Betrieb oder sonst in Obhut des Menschen gehaltenes Tier auszusetzen oder es zurückzulassen, um sich seiner zu entledigen oder sich der Halter- oder Betreuerpflicht zu entziehen."

Die Geldstrafe für diese Ordnungswidrigkeit kann bis zu 25.000 € betragen (§ 18).

Quelle: http://www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/tierschg/gesamt.pdf

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Izusa
10.10.2011, 20:13

DH !!!!

0

Mir ist bekannt, das für Fundtiere (und das ist die Hündin ja eigentlich) es eh eine bestimmte Frist gibt, in der sie nicht vermittelt werden dürfen, weil der Besitzer sich noch melden könnte. Was er jetzt ja augenscheinlich getan hat.

Das wird sicherlich noch mehr Streit geben, ich hoffe Du hast da einen Anwalt zur Seite. Es muss ja auch die Sache mit dem Eigentum geklärt werden. Den Hund zu besitzen bedeutet nicht, gleichzeitig auch sein Eigentümer zu sein! Ich hatte selber mal so einen ähnlichen Fall mit einer XYhunde-in-Not-Orga. Ich kann Dir nur wärmstens empfehlen, Dir alles alles schriftlich geben zu lassen und Dir anwaltlichen Rat zu holen!

Übrigens: Glückwunsch noch zu dem Welpen"segen" ;-))

Kann es sein, das dem Herrn die aktuellen Verkaufspreise zu Ohren gekommen sind??

300 und 350 Euro für einen Mixwelpen dubioser Abstammung erscheint mir sehr viel - zumal Du vor wenigen Tagen noch ganz anders gerechnet hast:

Kommentar von Chrisi31190 Chrisi31190Chrisi31190 29.09.2011 - 15:04

andererseits machst dus ja auch aus tierliebe und da muß du dann eben abwägen..

Eben! Mit 60€ würde ich bei dem TA hinkommen, nur das Futter ist halt noch die Frage ... Das kostet dann auch noch ganz schön ... ! =/

Ich bin gespannt was mir nächste Woche geantwortet wird ...

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von taigafee
10.10.2011, 19:07

ein am tierheim vom besitzer angebundener hund ist doch kein fundhund in dem sinn, bei dem man noch auf den besitzer wartet, oder wie ist das rechtlich? der hat sich doch einer straftat schuldig gemacht.

0
Kommentar von ladyladiges
19.12.2011, 22:15

Hallo , ich finde 60€ eindeutig viel zu wenig.... überlege mal : die Wurfboxen , das Einstreu , Handtücher,Decken usw...., die auch ständig gewaschen werden müssen , Haushaltstücher , Fleisch ( ich habe Tartar gefüttert - da hatten sie noch keine Zähne ! ), Welpenfutter ( als sie Zähne hatten ) , den Tierarzt für die Erstuntersuchung der Kleinen und der Mutter , Wurmkur , evtl Impfung , die Extrafutterverabreichung der Mutti und und und..... von dem "Stress" , dem Zeitaufwand und dem emotionalen Gefühl , ( vielleicht ist auch etwas angeknabbert oder beschädigt oder verunreinigt worden ) mal ganz abgesehen......
Informiere dich doch einfach mal wie so die Preise sind im Internet auf entsprechenden Vermittlungsseiten - weil zu günstig ist auch nicht gut - soll doch schließlich ein endgültiges Zuhause werden.....

LG

0

Wenn streitig ist, ob der Hund vom Besitzer selbst ausgesetzt wurde, kann das durchaus Gegenstand juristischer Streitigkeiten werden. In einem solchen Fall kann es angebracht sein, selbst anwaltlichen Rat zu suchen.

Die Forderungen bzgl. der totgeborenen bzw. unheilbar fehlgebildeten Welpen halte ich, genau wie die Forderungen des Besitzers des Deckrüden, für unbegründet. Es stellt sich nur die Frage, ob der Besitzer die Herausgabe der Tiere verlangen könnte (§§ 935, 90a BGB). Hierbei muss angebliche Vorbesitzer beweisen, dass er dieser ist und zudem auch glaubhaft machen, dass das Tier ihm ohne seinen Willen abhanden gekommen ist. Ob ihm das möglich sein wird, lässt sich nicht beurteilen.

Gegenüber dem Vorbesitzer könnten, sollte ein solcher Anspruch durchgesetzt werden, zumindest die entstandenen Tierarzt- und Unterbringungskosten der Hunde nach den Grundsätzen der Geschäftsführung ohne Auftrag zurückgefordert werden. Allein die Aussicht, im Gegenzug eine entsprechende Summe zu schulden, könnte möglicherweise schon eine ausreichend abschreckende Wirkung entfalten.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Stan82
10.10.2011, 14:53

Sollte unstreitig feststehen, dass der Vorbesitzer selbst den Hund ausgesetzt hat, wird aufgrund der Aufgabe des Eigentums (§ 959 BGB) keiner der genannten Ansprüche durchzusetzen sein. Außerdem wäre dann, wie schon von einem Vorredner erwähnt, an eine Anzeige auf Grundlage von § 3 Nr. 3 TierSchG zu denken.

0

sprich mit dem tierheim, wie es genau aussieht, wenn jemand ein tier abgibt. möglich das da einen frist gibt, in der man das recht hat, das tier wieder zurückzuholen.

allerdings muss man dann auch die kosten, des tierheims zahlen, die entstanden sind.

von daher denke ich das er eher etwas zahlen muss, als das er geld von dir bekommt. er selbst hätte für die totgeborenen welpen auch kein geld von irgendjemand bekommen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von taigafee
11.10.2011, 03:11

einem menschen, der sein tier vor dem tierheim anbindet, gibt man sein tier nicht zurück, sondern zeigt ihn an!

0

Er hat das Tier doch ausgesetzt udn damit seine Willenserklärung abgegen auf das Tier uns seine Welpen zu verziten.

Mach dir keine Sorgen. Ih bewzeifle das er irgetwie damit durchkommt. wende dich mal an den Tierschutzverein, von dem du shawnee hast, die haben bestimt einen Rechtsberater, der kann dir vielleicht weiterhelfen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich lach mich tot. Wenn er sich zu erkennen gibt, hat das Tierheim normalerweise das Recht, die bisher angefallenen Kosten für die von ihm ausgesetzte Hündin erstatten zu lassen und noch ne Anzeige wg. Verstoß gg. das Tierschutzgesetz obendrauf zu setzen.

Dummheit und Frechheit gehen ja oft Hand in Hand, aber sowas entbehrt schon fast jeder Beschreibung.

Auch wenn es für sowas keinen "Musterfall" gibt, so dass ich dir hier ein Gerichtsurteil oder einen Gesetzestext zitieren könnte, so ist mein Rechtsverständnis, dass er mit seiner Klage - so er sie denn dann durchzieht - gewaltig auf den Bauch klatscht. Lass ihn sein "Glück" versuchen. Eine Klage gegen dich wird ohnehin abgewiesen werden, weil das Tierheim sein Ansprechpartner ist.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich denke nicht, dass er damit durchkommt. Würde auf jeden Fall mit einem Anwalt telefonieren! Frag auch mal bei der Tierschutzorganisation an, von der du ihn hast bzw. wende dich an andere, namenhafte Organisationen, die haben damit sicher Erfahrung und können dir auch ein wenig helfen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Der Kerl hat garantiert keine Chance und das wird er auch wissen. Ich denke, der will dich nur einschüchtern in der Hoffnung, dass du aus Angst vor Gerichtskosten unterschreibst.

Geh mit der Sache zum Tierheim, über das du den Hund bekommen hast.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Frag ihn doch mal, ob er dann auch die Tierarztkosten übermimmt! Nein, er hat keine Ansprüche, er hat den Hund abgegeben, somit kann er jetzt keine Ansprüche mehr stellen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hallo Chrisi laß Dich nicht verrückt machen.

Gute Ratschläge hast Du ja hier schon reichlich bekommen.

Das ist eine Unverschämtheit hoch 3. Mach es wie taigafee schon richtig vorgeschlagen hat, zeig den Menschen an.

Ich wünsche Dir, den Hunden und den Welpen alles liebe.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hi,

er setzt DICH unter Druck? Unfassbar!! Er hat eine hochträchtige Hündin ausgesetzt!! Jetzt will er Schadenersatz für die toten Welpen?

Er hat unverantwortlich gehandelt und an deiner Stelle würde ich ihn anzeigen. Lass dich nicht erpressen und unterschreibe nichts!!

Lies mal die Antwort von gkyFFM. Der Mensch hat sich strafbar gemacht, indem er sein Tier ausgesetzt hat.

Rede ruhig noch einmal mit dem Tierheim. Man wird dir sicher dort das Gleiche sagen. Frechheit siegt - darauf baut er wohl.

LG

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

das ist an dreistigkeit und dummheit nicht zu überbieten. prima, jetzt hast du seine adresse, und da er sich des aussetzens einer hochträchtigen hündin schuldig gemacht hat, kannst du ihn jetzt wunderbar anzeigen. die anzeige darf er sich übers bett hängen, mehr wird leider nicht für ihn rausspringen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von taigafee
10.10.2011, 14:08

halt, die tierheim- und tierarztkosten darf er ganz sicher noch übernehmen!!!

0

Was möchtest Du wissen?