Hat eine Namensänderung Aussichten auf erfolg?

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4 Antworten

Bei deiner Geburt hast du den Ehenamen deiner Eltern als Familiennamen erhalten. Deine Mutter hat (vermutlich) bei der Heirat ihren Geburtsnamen vorangestellt oder angefügt. Wenn du nun diesen als einzigen Familiennamen erhalten willst, geht das nur über den Weg einer Namensänderung nach dem Gesetz über die Änderung von Vor- und Familiennamen.  Danach wirst du aber kaum Chancen haben, deinen "Wunschnamen" zu erhalten:

"Richter" ist kein Sammelname, der die Gefahr einer Verwechslung in sich birgt. Niemand in deiner Familie trägt den gewünschten Namen als alleinigen. Seltene, besser klingende oder aussterbende Namen stellen absolut keinen Grund für eine Namensändeurng dar.

Es ist völlig gleichgültig, ob jetzt dein gesetzlicher Vertreter oder im nächsten Jahr du selbst den Antrag stellst, die Ausgangslage ist in beiden Fällen so gut wie aussichtslos - leider. 

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Die Chancen sind denkbar schlecht! Namensänderungen sind in Deutschland recht schwierig bis fast unmöglich und ich kenne durch meinen Beruf inzwischen schon eine ganze Menge Leute, deren Anfrage abgelehnt wurde. Selbst Kinder, die ungefragt den Namen des Stiefvaters erhalten haben und als Jugendliche/Erwachsene viel lieber den Namen ihres leiblichen Vaters bekommen hätten, sind gescheitert. Ehrlich gesagt ist mir nur ein einziger Fall bekannt, in dem der Vorname geändert wurde, da die junge Dame mit "Frauke" nicht klar kam und glaubhaft machen konnte, dass sie psychische Probleme dadurch hat. Aber das dürfe Dir eher schwer fallen.

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Es kann niemand was dagegen haben solange deine mutter erziehungsberechtigt ist geht das

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