Hat ein unverheirateter Vater ein Recht darauf sein Kind zu sehen?

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8 Antworten

dein sohn hat das recht auf umgang:

- 2-3 nachmittage die woche mit einer übernachtung

- jedes zweite wochenende von fr-so

- hälftige ferien und feiertage

- drei wochen sommerurlaub.

das sollte der vater der km in zweifacher form als umgangsvereinbarung zukommen lassen mit bitte um unterschrift innerhalb von 14 tagen. sollten änderungen nicht vorgenommen werden, dann gilt umgang ab woche kw xx als vereinbart.

sperrt sie sich dagegen, dann einen anwalt für familienrecht einschalten und klagen im eilverfahren.

warum hat dein sohn sie mit dem kind gehen lassen. hat er denn noch kein gemeinsames sorgerecht? das sollte er ebenfalls einfordern und ein gespräch beim jugendamt führen im rahmen einer mediation. sollte sie sich sperren, auch hier mit anwalt das gemeinsame sorgerecht einklagen.

sie hat ihm den umgang nicht zu verbieten, dazu hat sie kein recht. er sollte die füße still halten, sie nicht belästigen, nicht provozieren und über eventuelle klagen kein wort verlieren.

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Kommentar von Kessko
15.07.2016, 11:38

Danke für deine tolle Antwort. Wir haben nächste Woche einen Termin beim Rechtsanwalt für Familienrecht. Mein Sohn hat momentan nur einen 450-Euro-Job. Meinen sie man kann beim Anwalt einen Antrag auf "Armenrecht" stellen, so das man ihn nicht bezahlen muss?

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Kommentar von RuedigerKaarst
16.07.2016, 12:58

Die Erstberatung dürfte nicht sonderlich teuer sein. Ich denke schon, dass Prozesskostenbeihilfe bewilligt wird. Eventuell kann dies ja der Anwalt beantragen. Viel Glück!

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Haben Sie denn beide das Sorgerecht? Dann sollte er nämlich das Recht haben. Ich gehe jetzt mal nicht davon aus, dass es einen triftigen Grund gibt, dass dein Sohn nicht alleine mit seinem Kind sein darf.

Ansonsten bleibt leider nur der Weg zum Jugendamt. Auch wenn das hart klingt und vielleicht nicht eure Vorstellung der Konfliktlösung ist. Aber dann ist es klar geregelt und für dein Enkelkind ist es auf Dauer auch angenehmer, wenn klare Regelungen bestehen. Aber das muss ich dir sicher nicht sagen und soll hier auch nicht weiter Thema sein. :)

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Kommentar von dielauraweber
12.07.2016, 17:41

dafür gibts keinen grund, denn nur ein gericht darf ihm das umgangsrecht verbieten. die mutter hat kein recht dazu.

es bleibt nur der weg über das gericht.

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Sorgerecht und Umgangsrecht sind zwei Unterschiedliche Dinge. Unabhängig davon ob der Vater Sorgeberechtigt ist oder nicht, hat er ein Recht auf Umgang zu seinem Kind. Wenn es den Eltern des Kindes nicht gelingt eine einvernehmliche Einigung über die Umgangskontakte zu erzielen, sollten beide die kostenlose Beratung des Jugendamtes in Anspruch nehmen.

Der Kindesvater kann beim zuständigen Jugendamt um einen Beratungstermin diesbzgl. bitten. Zuständig ist immer das Jugendamt am Wohnort des Kindes.

Von einer Klage auf Umgangsrecht würde ich abraten, wenn der Weg über das Jugendamt noch nicht versucht wurde.

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Es geht ja da immer um das Wohl des Kindes... wenn dein Sohn also wegen was auch immer keine Gefahr für das Kind ist hat er natürlich rechte. Am besten mal mit dem Jugendamt in Verbindung setzen wenn die Mutter gar kein einsehen hat...

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Kommentar von Kessko
15.07.2016, 11:39

Eine Gefahr für das Kind ist höchstens die Mutter, die jede Abend Wein trinkt, sich am Wochenende so besäuft das sie nicht einmal mehr laufen kann. Ich hoffe, dass so eine Mutter nicht recht bekommt.

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Er hat das Umgangsrecht. Das kann ihm die Mutter nicht nehmen. Dein Sohn soll sich nicht ins Bockshorn jagen lassen. Er soll sich erst mal ans Jugendamt wenden, und wenn das nicht hilft, ans Familiengericht.

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Ja, natürlich, mit Anerkennung der Vaterschaft hat er automatisch das Umgangsrecht.

Bei so kleinen Kindern geht man von häufigem kurzem Umgang aus. D.h. zwei bis drei mal in der Woche 1-2 Stunden.

Er kann die gemeinsame Sorge gemeinsam mit einer Umgangsreglung erklagen. Er wird beides gesichert bekommen.

Ihr könnt zuerst zum Jugendamt gehen, damit es zwischen Vater und Mutter vermittelt.

Das Jugendamt kann aber nur infomieren und beraten, rechtlich kann es nichts machen.

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