Hat ein Mensch im Wohlstand die moralische Pflicht, Ärmeren zu helfen?

14 Antworten

Die Pflicht.....

Es wäre gut, wenn man das täte... denn keiner hat etwas dafür getan, dass er in einem 1.Welt-Land geboren worden ist und daher werde es gut, wenn man denen hilft, die Hilfe brauchen, wenn man ihnen helfen kann... Würde man sich ja umgekehrt wohl auch wünschen... Und deshalb mach ich auch bei solchen Projekten mit...

Richtig gut gehen kann es - glaube ich - eh keinem, solange es weiterhin so zu geht bei uns... im Kapitalismus... 

Ich denke, dass es eine moralische Verpflichtung zur Hilfe gibt, lässt sich nicht bestreiten. Aber die Frage ist letztlich: Was hilft und was schadet? Das ist nicht immer so klar.

Ich war vor einigen Wochen in Afrika auf einer Backpacking-Reise und dabei stellte sich mir diese Frage immer wieder: Soll ich grosszügig oder eher geizig sein. Was ist korrekt.

Das Problem: Wenn ich jeweils aufrunde und etwas Geld verschenke, tut mir das nicht weh. Aber in dem ich Kohle um mich schmeisse, verändere ich die lokale Wirtschaft.

Plötzlich macht es für die Leute wirtschaftlich mehr Sinn, den ganzen Tag durch die Strasse zu laufen und sich mit grossz¨ügigen Ausländern zu befreunden, als arbeiten zu gehen. Es ist absehbar, dass diese Form der Hilfe langfristig schadet.

Ein anderes Beispiel ist die Kleidersammlung. Wir geben ja gerne unsere alten Kleider in die Sammlung, damit diese an arme Leute geht. Tatsächlich werde die Kleider dann in Afrika günstig verkauft, bisweile auch verschenkt.

Das Problem: Die verschenkten Kleider sind in jedem Fall billiger als das, was der lokale Schneider verkauft. Indem wir unsere Kleider verschenken, zerstören wir Arbeitsplätze von lokalen Schneidern.

Die Frage ist daher nicht so sehr ein OB, sondern vielmehr ein WIE.

Eine "Pflicht" sicher nicht, ich sehe es als eine gute und freiwllige Maßnahme, die Jeder im Rahmen seiner Möglichkeiten durchführen kann und sollte. Es müssen nicht unbedingt große Geldbeträge sein, Kleinsummen und Sachgegenstände können dazu beitragen. Die Meinung von oderntann kann ich nur bestätigen: Je mehr Geld vorhanden, desto geiziger. Am Hilfsbereitesten sind immer noch Menschen, die eigentlich selbst nichts haben (vielleicht gerade deshalb, weil sie wissen, wie es ist)

Wozu dient letztendlich die Moral? Zum Ausgleich der Mangelhaftigkeit der Menschen oder der Welt?

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Warum schaut Gott zu, wie Elend, Leid, Krieg auf der Erde passieren?

Hat das Leben überhaupt noch einen Sinn?
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Hätte es einen Sinn, etwas zu tun, mit all seiner Kraft, was im gleichen Moment vorbei sein könnte?

Es stellt sich die Frage, warum es überhaupt Menschen gibt? Durch Evolution oder durch einen Schöpfergott.

Während in Asien und in anderen reichen Teilen der Welt über das nachgedacht wird, was der Menschheit helfen könnte, wissen arme Menschen auf einer einsamen Insel, die noch in unseren Augen gesehen, im Mittelalter leben, nicht einmal, dass es Handy, Fernseher etc gibt.

Folgend daraus könnte man sagen, dass Leute, die nichts haben, nur sich selber und die Hoffnung an etwas besseres die glücklicheren sind.

Für uns Äußeren, scheint es nicht so zu sein.
Wir geben uns heute kaum mehr mit materiellen Dingen zufrieden. Es fällt auf, steigt der Konsum, steigt die Habgier und die Unglücklichkeit.

Und das sehen wir heute. Es gibt kaum mehr Leute, die sich um Menschen kümmern.
Die Menschen kümmern sich um materielle Dinge, die im Nachhinein nichts einbringen und unzufrieden machen.

Diese Ungleichheit zwischen Arm und Reich, wird in Zukunft noch erheblich mehr Schaden verursachen.

Aber jetzt nochmal zur Frage.
Warum greift Gott nicht ins Weltgeschehen ein?

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