Hat ein Geringfügig angestellter Mindeststunden?

2 Antworten

(1) Arbeitgeber und Arbeitnehmer können vereinbaren, dass der Arbeitnehmer seine Arbeitsleistung entsprechend dem Arbeitsanfall zu erbringen hat (Arbeit auf Abruf). Die Vereinbarung muss eine bestimmte Dauer der wöchentlichen und täglichen Arbeitszeit festlegen. Wenn die Dauer der wöchentlichen Arbeitszeit nicht festgelegt ist, gilt eine Arbeitszeit von zehn Stunden als vereinbart. Wenn die Dauer der täglichen Arbeitszeit nicht festgelegt ist, hat der Arbeitgeber die Arbeitsleistung des Arbeitnehmers jeweils für mindestens drei aufeinander folgende Stunden in Anspruch zu nehmen. (2) Der Arbeitnehmer ist nur zur Arbeitsleistung verpflichtet, wenn der Arbeitgeber ihm die Lage seiner Arbeitszeit jeweils mindestens vier Tage im Voraus mitteilt. (3) Durch Tarifvertrag kann von den Absätzen 1 und 2 auch zuungunsten des Arbeitnehmers abgewichen werden, wenn der Tarifvertrag Regelungen über die tägliche und wöchentliche Arbeitszeit und die Vorankündigungsfrist vorsieht. Im Geltungsbereich eines solchen Tarifvertrages können nicht tarifgebundene Arbeitgeber und Arbeitnehmer die Anwendung der tariflichen Regelungen über die Arbeit auf Abruf vereinbaren.

das habe ich gefunden... Ich habe keine festen Arbeitstage.. habe angegeben wann ich arbeiten kann und das wird jede woche neu, höchstens für 14 Tage auf einem Arbeitsplan festgelegt.

Ich arbeite auch auf 400 Euro, keine Arbeit, kein Geld...rechtlich steht vieles Geschrieben, die AG halten sich nur nicht dran.

Ausbildung - zählt Schulzeit zu Arbeitszeit?

Moin,

ich habe die Frage ob Schulzeit auch als Arbeitszeit zählt? Im Betrieb arbeite ich 8:45 Stunden damit ich freitags nach 5 Stunden gehen kann, das ist vom Betrieb so festgelegt. Jetzt möchteeine BBS das ich freitags Schule habe. Damit komme ich dann aber über 40h die Woche. Das Problem ist nun das ich erst 17 bin und laut Jugendschutzgesetz nur 40h machen darf. Wäre das dann rechtens?

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Ab wann ist Mehrarbeit keine Ausnahme mehr?

Der Arbeitgeber kann ja, falls es die betriebliche Situation erfordert, Mehrarbeit anordnen.

Das heißt, die vertraglich vereinbarte wöchentliche Arbeitszeit wird überschritten.

Was mich nun speziell interessieren würde:

Über welchen Zeitraum kann ein Arbeitgeber diese Mehrarbeit anordnen, ohne daß dies stillschweigend zu einer "Regel" werden würde?

Denn letztlich bedeutet die Notwendigkeit der Mehrarbeit ja, daß irgendwas im Betrieb nicht nach Plan läuft. Wenn ein Betrieb z.B. mit der Auftragslage überfordert ist, dann ist das zwar grundsätzlich besser, als wenn es zu wenige Aufträge gäbe, aber dann muss mittel- bis langfristig an anderen Stellschrauben gedreht werden (z.B. Personal aufstocken oder die Kapazitäten der Produktion erhöhen etc.).

Mehrarbeit durch das Bestandspersonal kann daher nur eine vorübergehende Maßnahme sein, weshalb mich nun interessieren würde, wie lange dieser Zustand für das Personal so hinnehmbar ist bzw. ab wann ein Arbeitgeber diese Ausnahmesituation wieder beenden muss, indem er andere Maßnahmen ergreift.

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Erwerbsunfähigkeitsrente Weihnachtsgeld?

Bekomme Erwerbsunfähigkeitsrente unbefristet. Mein Arbeitgeber möchte keinen Aufhebungsvertrag unterbreiten und ich werde nicht kündigen. D.h. ich bleib Angestellter im Betrieb und bin 48 Jahre alt. Laut unserem Tarifvertrag bekommen wir Weihnachtsgeld. Da ich in der Firma noch angestellt bin, steht mir das auch zu?

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Ist ein Betrieblicher Lehrgang auch Arbeitszeit?

Hallo,

Ich habe von meinem Betrieb aus einen Lehrgang machen müssen (§34a Bewachungsunterweisung). Mein Arbeitgeber weigert sich allerdings dies als Arbeitszeit gelten zu lassen. Ich habe jetzt dafür um Problemen aus dem Weg zu gehen Urlaub beantragt. Wie stehen meine Rechte?

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Kompromisslösung Arbeitszeit auf Messen?

Hallo,

Ich bin auf der Suche nach einer Lösung zur Regelung von Arbeitszeiten rund um das Thema Messen/Dienstreisen. Gesetzlich werden ja Fahrtzeiten, während derer man nicht selbst fährt oder arbeitet, nicht als Arbeitszeit gewertet. Wir würden da jedoch trotzdem gerne eine Regelung finden, die für die Mitarbeiter genau diese Situation verbessert, aber trotzdem auch für den Arbeitgeber annehmbar ist.

Ein Beispiel in unserem Unternehmen wäre z.B. dass der Mitarbeiter samstags 4 Stunden zu einer Messe anreist, dann sonntags auf der Messe arbeitet und montags wieder zurück reist. Im vorliegenden Fall bekäme der Mitarbeiter bisher „nur“ einen Tag als Freizeitausgleich, wobei er z.B. an Feiertagen dafür 2-3 Nicht-Arbeitstage unterwegs wäre.

Kennt jemand für solche Fälle bessere Regelungen oder Beispiele aus seinem Betrieb, die arbeitnehmer- und arbeitgeberfreundlich sind?

 

Danke Euch im Voraus

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Kann ein Arbeitgeber die Arbeitszeit herabsetzen?

Folgende Situation: Eine Bekannte arbeitet seit beinahe 15 Jahren bei einem börsennotierten, gewinnausschüttenden grossen Arbeitgeber. Aus irgendwelchen Gründen heraus hat sie die Abteilung gewechselt. Auf sie wurde starker Druck ausgeübt (an Mobbing grenzend) um ihre Arbeitszeit um 8 Stunden wöchentlich zu reduzieren.

Dagegen hat sie sich auf Anraten ihrer Gewerkschaft gewehrt und ist vor Gericht gezogen. Ihr wurde dann nach der ersten Verhandlung von ihrem Rechtsanwalt empfohlen, das Angebot mit der (meines Erachtens nach) nicht adäquaten Abfindung sowie die Reduzierung ihrer Arbeitszeit anzunehmen. Er könne ihr nicht sicher zusagen, gerichtlich die Arbeitszeit beizubehalten.

Sie hat zwar das Angebot angenommen, aber mich wundert dies sehr und treibt mich um: Wie kann dies sein: wenn in einem Unternehmen finanziell alles gut läuft, in der Abteilung Leute zwar befristet und viele Aushilfen auf Abruf neu beschäftigt werden?

Hat einer vielleicht ähnliche Erfahrungswerte?

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