Hat dieses Zwischenzeugnis eingebaute Stoplersteine?

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8 Antworten

Beinhaltet eine sehr gute Beurteilung.Auf den Schlusssatz,wenn es dann das endgültige Zeugnis gibt,da kommt es dann darauf an.Da sollte dann Bedauern ausgedrückt werden,die eigene Entscheidung hervorgehoben sein,Gute oder Beste Wünsche für die weitere berufliche und private Zukunft nicht fehlen.Kannst stolz auf das Zeugnis sein.Liebe Grüße

Beinhaltet eine sehr gute Beurteilung

Hellseher oder Berufsoptimist?

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@Everklever

Weder noch.^^ Bin beruflich involviert.Wichtig ist der Schlußsatz.

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@jerkfun

@jerkfun: ich hoffe mal, dass du nicht selber Zeugnisse ausstellst, wichtig ist sowohl die Ausführlichkeit und Schlüssigkeit des Inhaltes, als auch der  (freiwillige) Schlussteil. Hierbei ist entscheidend, wie dieser exakt lautet... nur "Bedauern und gute Wünsche für die weitere berufliche und private Zukunft" ist bei einem abschließenden Zeugnis eher negativ.. Positiv wird es erst dadurch, dass sich neben dem Bedauern für die stets (sehr) gute und erfolgreiche Zusammenarbeit bedankt wird und  ausdrücklich weiterhin viel Erfolg gewünscht wird.

Bei einem Zwischenzeugnis wie hier sollte der Schlussteil --bei einem guten bis sehr guten Zeugnis-- wie von Hexle2 beschrieben, lauten.

Ob der Fragesteller daher wirklich stolz auf das Zwischenzeugnis sein darf, wage ich zu bezweifeln....

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@rotreginak02

Ok,das muss ich gelten lassen.Selbst ausstellen tue ich nicht.So ganz intensiv habe ich mich damit auch nicht beschäftigt.

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@jerkfun

Bin beruflich involviert

Und da begnügst du dich bei der Zeugnisanalyse mit einzelnen Sätzen?

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@Everklever

Nein,war davon ausgegangen was die Fragestellerin gesagt hat,bzw.das die 1.Seite ok ist und das dazu noch ein sehr ordentlicher Schlußsatz gehört .Und da hast Du Recht mit dem was Du sagst.

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Danke schön für deine Auszeichnung.Die Diskussion darüber ist sehr interessant.Vielleicht stellst mal doch das ganze Zeugnis hier ein? 

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Man kann zwar aus einem Zeugnis einzelne Formulierungen betrachten. So ist der Satz "...erledigt die ihm übertragenen Aufgaben stets zu unserer vollsten Zufriedenheit...." im Grunde als ein "sehr gut" zu sehen.

das "...fleißig, ehrlich und zuverlässig..." ist nicht schlecht, aber für eine Beurteilung wohl etwas zu knapp und zu allgemein. Deine Fähigkeiten könnte man sicher etwas genauer beschreiben. Hier sind nur Eigenschaften beschrieben, die man in einem Job grundsätzlich erwarten muss, aber es wird nichts über deine fachlichen Fähigkeiten gesagt.

Das kann daran liegen, dass man keine besonderen Fähigkeiten gefunden hat, es kann aber auch sein, dass man sich beim Zeugnis nicht viel Mühe gemacht hat.
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"Sein persönliches Verhalten gegenüber Vorgesetzten und Kollegen ist stets einwandfrei."

Das ist auch in Ordnung. Bedenklich wäre es, wenn die Vorgesetzten nicht an erster Stelle genannt worden wären.

Grundsätzlich sollte man aber ein Zeugnis immer in seiner vollen Länge sehen, denn auch in vermeintlich unwichtigen Passagen können Botschaften enthalten sein.

das "...fleißig, ehrlich und zuverlässig..." ist nicht schlecht, aber für eine Beurteilung wohl etwas zu knapp und zu allgemein

Doch, das ist schlecht, denn da werden nur Selbstverständlichkeiten aufgezählt. Besonders das "ehrlich" ist nicht wörtlich zu nehmen, wenn ein Zusatz wie "stets" fehlt.

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@Everklever

Damit und das ist das Problem,nimmst Du vorweg ,das es sich um jemanden handelt der in dieser speziellen Personalfunktion besonders akkurat ist und dazu die allerfeinsten Kniffe kennt und anwendet.Ist das fehlende stets nun ein gut anstelle von sehr gut,oder interpretierst Du es als befriedigend? Was wäre eine befriedigende Ehrlichkeit?! 

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@jerkfun

Es geht dabei nicht um eine benotete Ehrlichkeit (die gibt es ja auch gar nicht), sondern um den Unterschied zwischen "absolut ehrlich" = "in dieser Hinsicht uneingeschränkt vertrauenswürdig" und "im Prinzip ehrlich". Damit kann der Zeugnisersteller einen Hinweis geben, dass mal was vorgefallen ist. Es kann aber auch sein, dass er den Begriff nur als Füllsel eingesetzt hat. Dann hat er überhaupt keine Bedeutung, genau so, als ob er dort gar nicht stünde. Auf jeden Fall sollte der Leser, wenn er es genau wissen will, beim Zeugnisschreiber nachfragen.

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Man kann Arbeitszeugnisse nur dann richtig beurteilen, wenn man sie vollständig liest, also von der Überschrift bis zum Ausstellungsdatum. Denn überall - selbst in vermeintlichen Rechtschreibfehlern oder dem Ausstellungsdatum - können Informationen enthalten sein, die für die Einschätzung des Zeugnisses wichtig sind.

Herr XY erledigt die ihm übertragenen Aufgaben stets zu unserer vollsten Zufriedenheit.

Dieser Satz füs sich gesehen deutet zwar auf ein "sehr gut" hin, aber wenn die Leistungsbeurteilung tatsächlich nur so kurz sein sollte, klingt ein "sehr gut" alles andere als glaubwürdig.

Herr XY ist fleißig, ehrlich und zuverlässig

Ob eine Aussage zur Ehrlichkeit ins Zeugnis gehört oder nicht, kann man nur sagen, wenn man deine Aufgaben kennt.

Sein persönliches Verhalten gegenüber Vorgesetzten und Kollegen ist stets einwandfrei

Das scheint ein "gut" zu sein.

Mehr kann ich erst dazu sagen, wenn das Zeugnis hier vollständig (aber natürlich anonymisiert) vorliegt.

Ob eine Aussage zur Ehrlichkeit ins Zeugnis gehört oder nicht, kann man nur sagen, wenn man deine Aufgaben kennt.

Stimmt genau. Und selbst dann wird "Ehrlichkeit" nur dann wirklich bescheinigt, wenn der Begriff durch einen Zusatz wie "stets" verifiziert wird.

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Man kann ein Arbeitszeugnis (auch ein Zwischenzeugnis) nicht bewerten, wenn man es nicht komplett lesen kann.

Wichtig ist manchmal nicht nur das was im Zeugnis steht sondern auch das was im Zeugnis fehlt.

Dieses Zeugnis wurde auf Wunsch von Herr XY erstellt.

Ist das der ganze Schlusssatz? Steht da nichts wie z.B. dass man sich bei Dir für die bisherigen Leistungen bedankt und sich auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit freut?

Sorry, was Du hier eingestellt hast, kann ich nicht beurteilen

Seite 1: Stehen die Tätigkeiten...soweit alles ok

  • Keine Überschrift?
  • Nichts über die Firma?
  • Dein Beruf und deine Position?
  • Die Dauer deiner Beschäftigung?

Dann hat es sich was mit "alles ok"!

1.)

Ein Arbeits- oder Ausbildungszeugnis lässt sich nur dann wirklich bewerten, wenn es komplett, Wort für Wort, von der Überschrift bis zum Datum, vorliegt, hier natürlich in anonymisierter Form.

Überall, aber auch wirklich überall, können Hinweise für den sachkundigen Leser enthalten sein, die der Bewertung eine ganz andere Richtung geben als vermutet. Das gilt auch für (vermeintliche) Rechtschreib- und Zeichenfehler.

Die von dir dargelegten Auszüge reichen leider für eine Analyse noch nicht, bitte stell es noch einmal komplett ein.

2.)

Das schaut mir nicht nach einem gewerblich erstellten Zwischenzeugnis aus, sondern nach einem selbst zusammengeschusterten Entwurf.

3.)

Hat dieses Zwischenzeugnis eingebaute Stoplersteine?

Ja, sogar mehrere.

Hallo.

Das ist bis auf den Schlusssatz sehr gut.

Es geht so. Sie loben dich nicht gerade über den grünen Klee, aber wirkliche Kritik ist da auch keine versteckt. Ist so ne 3+. :)

Wie würde denn dann bei dir eine 1 ausgeschrieben klingen ?

Meiner Meinung nach ist das ein TOP Zeugnis, eine Bessere Bewertung gibt es denke ich kaum.

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@Wooria

Eine 1? Da würden dann so Dinge stehen wie "stets mehr als erfüllt", "übertroffen" oder "außergewöhnlich".

Wie gesagt, schlecht ist das Zeugnis ja nicht. Es sagt, das, was er machen sollte, hat er auch super erledigt. Nur eben auch nicht unbedingt mehr als das.

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@Wooria

Zumindest einzelne Passagen klingen eher nach einem "sehr gut". Wobei man das zurückhaltend betrachten soll, solange man nicht das gesamte Zeugnis sieht.

Wenn du einen Unterschied machen willst zwischen "stets sehr gut" und "stets mehr als erfüllt", dann grenzt das in meinen Augen an Erbsenzählerei.

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@PeterSchu

Mir ging es jetzt eher um das "die ihm übertragenen Aufgaben".

Nun weiß ich natürlich nicht, ob es sich um einen Beruf handelt, in dem Eigeninitiative gefragt oder überhaupt möglich ist.

Das mit der Verklausulierung ist bei Arbeitszeugnissen aber nun mal so. Das ist keine Erbsenzählerei, sondern die einzige rechtlich einwandfreie Möglichkeit. Arbeitszeugnisse müssen schließlich positiv formuliert sein.

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@MagicalMonday

Solche Begriffe,die den Menschen und seine Leistungen überhöhen,perfekt,immer und zu jeder Zeit erfüllt,können beim Betrachter eine manelnde Beurteilungsfähigkeit sehen.Also Vorsicht vor aufgesetzt zu guten Zeugnissen.

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@Wooria

Meiner Meinung nach ist das ein TOP Zeugnis

Das ist keineswegs ein Zeugnis, sondern allenfalls ein hölzern und ungeschickt zusammengebasteltes Fragment aus passend erscheinenden Standardsätzen ohne Tiefgang..

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@Everklever

Ja und da liegt eben in der Vergleichbarkeit der Hase im Pfeffer.Dazu kommt,ob es sich im kurzen Beurteilungszeitraum,Beschäftigungsdauer bzw.einem kurz ausgeübten Aufgabenbereich beurteilen läßt und es hängt davon ab wie der direkte Vorgesetzte mit dem Personalreferenten kommunniziert.Zwänge man mich in Vertretung ein Zeugnis auszustellen,würde ich nach Schema vorgehen müssen und wenn ich wenig Angaben und Kriterien kenne,würds nicht besser aussehen.

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