Hat die Zeit keinen anfang?

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Die "Zeit" hat einen Anfang: bei Erschaffung der physischen Welt (1.Mose 1,1).

Die Geistwelt selbst bzw. unser ewiger Schöpfer und Sein "Wort" existieren "ewig", das heißt "ohne Anfang" und "ohne Ende" (Offb.22,13).

Die "Zeit" wird übrigens wieder "abgeschafft", wenn sie ihren Sinn verloren hat (Offb.21,1.23)..

Die plausibelste Antwort hat für mich bisher der Philosoph Immanuel Kant gegeben. Der hat gesagt, dass es Zeit und Raum außerhalb unserer Wahrnehmung nicht gibt. Zeit und Raum sind reine Formen der Anschauung, die es uns ermöglichen, Dinge, die wir wahrnehmen, irgendwie zu ordnen. Wenn aber nun die Zeit nur eine Form unserer Anschauung ist und in der Wirklichkeit so nicht existiert, dann gibt es die Zeit strenggenommen erst, seit es auf der Erde Wesen gibt (z.B. Menschen), die ihre Wahrnehmungen in Raum und Zeit organisieren.

Dass wir uns dann keinen Anfang vor der Zeit denken können, der nicht selber in der Zeit stattgefunden hat, löst sich dann als ein Problem alleine unserer Wahrnehmung auf und kann nicht mehr als ein Problem der Welt an sich verstanden werden. Anders formuliert: Wir Menschen versuchen unter Umständen, der Welt ein Ordnungsprinzip (die Zeit) überzustülpen, das der eigentlichen Welt überhaupt nicht angemessen ist.

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Kant, mein Held, genauso denke ich das auch.

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Physikalisch gesehen gibt es eine Zeit, nämlich 10 hoch minus 43 Sek. die Planck-Zeit. Alles was unter diesem Wert liegt ist nicht relevant, da es sich jeglicher Kausalität entzieht! Zeit ist nur ein Messvorgang, um eine Strecke von A nach B zu messen, oder um den Raum zu durchqueren. Das ist eben die Planck-Zeit. aber und jetzt kommt es, Zeit und Raum hängen immer zusammen, es gibt noch die Planck-Länge. Denn ohne den Raum gibt es keine Zeit und umgekehrt. Ergo, hat unsere Zeit erst nach 10 hoch minus 43 Sek. nach dem Urknall angefangen. Es gibt also keine Zeit=0, oder Radius=0. Zeit, wie wir sie anwenden ist sowieso relativ, dies hat schon Einstein festgestellt. Philosophisch oder poetisch betrachtet, ist die Zeit noch etwas anderes. ---Obwohl es kein Element ist, fällt sie genau gleich schwer ins Gewicht, wie die vier Elemente des Lebens. Man kann sie weder hören oder riechen. Man sieht sie nicht direkt, man kann nur ihre Veränderungen wahrnehmen. Man kann sich ihr nicht entziehen, man kann sie nicht besitzen. Man kann sie sich nur zunutze machen. Man kann sie weder anhalten noch beschleunigen, denn sie beeinflusst alle und alles. Manchmal fürchten oder verdrängen wir sie sogar. Man sagt ihr auch heilende Kräfte nach. Sie hat aber weder ein Gewissen, noch besitzt sie eine Moral. Jeder bekommt sie, egal welcher Herkunft oder Kultur man angehört. Sie ist die einzige Form von „Materie", die die Ewigkeit unverändert überstehen wird. Sie ist die Macht der Mächte. Niemand oder irgendetwas kann sie aufhalten, nicht einmal sie selber. Sie ist das Mass der Dinge. Beinahe unmerklich und doch fliesst sie ständig. Denn es ist alles eine Frage der Zeit……!`Man kann sie auch auf diesem Wege betrachten ;o)

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