Hat die Schule euch verändert?

7 Antworten

Hallo SmillaBo,

die Schule hat mich schon verändert: sie hat mir so manchen Freiraum geschenkt, den ich heute gerne noch in übertragener Weise ausfülle. Ich heute sagen, dass sie Grundsteine zu dem, was ich heute mache, gelegt hatte.

Sie hat mir auch ein Stück weit darin Klarheit verschafft, dass auf meinem Kopf nicht das Logo eines Namhaften Datenbankherstellers steht - aber auch in meinem Kopf daher keine Tabellen von irgendwelchen Zeichenketten aufgebaut. Vielmehr hatte ich Raum, zum denken.

Bestimmte Fähigkeiten hatte mir die Schule nicht geschenkt - und auch daran kein Interesse gehabt. Vielmehr war das Interesse groß, mich in solchen Fähigkeiten zu prüfen und zu diskriminieren. Da hätte ich Anlass genug, einer Schule mal Freiräume zu vermitteln.

Die Schule hat mir das Kind in mir belassen - auch wenn der "Logical Song" damals einer meiner Lieblingssongs war (ich ihn heute noch gerne höre).

Die Schule hat mir wenig Zeit geschenkt, dafür sehr viel Zeit genommen.

Als ich vor etwas zwanzig Jahren mit meiner Freundin und jetzt Frau vor der Schule stand, stand sie offen. Mit einem etwas beklemmendem Gefühl sind wir durch das Gebäude gegangen - nicht wegen der damaligen Zeit, sondern, dass uns irgendwer da rauswerfen könnte.

Die Schule hat mich nicht ganz verworfen - noch immer gibt mir mein Unterbewusstsein Träume aus dieser Zeit. Und gerne würde ich die Zeit nochmals zurückdrehen - aber dann viel Zeit in den Pausen mit meiner jetzt Frau als damalige Freundin (wir sind etwas gleich alt) auf dem Schulhof verbringen.

Mit vielen lieben Grüßen
EarthCitizen

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – langjährige Lebenserfahrung und persönliche Anschauung

Meine Schule hat viele Erfahrungen und Nostalgie gebracht. Die Nostalgie ist nicht mehr wegzudenken. Die Schule hat meine Leistungen erhöht und diese Schule hatte keine Mobbing. Diese Mobbing besteht zu 1:100, weil die Schule maximal 100 Kinder und Jugendliche hatte. Die Schule hat mir vieles belehrt und das Materie nie verloren gegangen.

Mit ca. 11 habe ich langsam angefangen mir dasTräumen zu verbieten. In meinem Kopf musste alles logisch, realistisch und "richtig" sein. Ich merke auch immer wieder, dass ich Angst habe zu scheitern, immer überall. Vorallem in der Schule. Ich bin manchmal echt traurig, weil ich weiß, dass das früher anders war...

Dann weißt Du ja auch wer daran Schuld ist,es ist nicht die Schule.

„Ihr aber seht und sagt: Warum? Aber ich träume und sage: Warum nicht?“ (George Bernard Shaw)

"Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt."(A.Einstein)

Das nennt sich Erwachsenwerden und würde hundertprozentig auch ohne die Schule passieren.

Super Frage. Ja, wenn einem die Kindheit genommen wird, ist es schmerzhaft und die Schule ist sehr steril und radikal was das betrifft. Nicht schön. Fand ich damals auch.

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