Hat die MeToo-Debatte nicht auch erhebliche negative Konsequenzen für Frauen?

18 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ok, im Aufzug zu fahren und Angst zu haben ist etwas übertrieben.

ABER:

Meine Meinung, als Frau, dazu ist, dass diese Bewegung mal wieder viel zu krass ist. Natürlich müssen die Rechte der Frauen gestärkt werden, bei massiven Über-/ Angriffen durch Männer. Aber man sollte damit auch nicht übertreiben und evtl Frauen, die ein generelles Problem mit Männern haben, eine solche "Waffe" in die Hand geben, nur weil ein Mann sie anspricht um sie vielleicht einfach nur nach dem Weg zu fragen. Ich kann mittlerweile sehr gut verstehen, dass Männer langsam gar nicht mehr wissen, wie sie sich noch verhalten sollen. Sie trauen sich nicht mehr eine Frau anzusprechen um sie kennen zu lernen, weil ständig die Drohung einer Anzeige im Raum steht. Aber trotzdem erwarten viele Frauen, dass der Mann den ersten Schritt macht. Wie soll das funktionieren?

Männer sollen Softies und Machos gleichzeitig sein. Aber wann soll er wie sein?

Ich, als emanzipierte Frau, habe kein Problem "Nein" zu sagen. Ich habe auch kein Problem damit, wenn mich ein Mann freundlich und höflich anspricht. Im Gegenteil. Ich genieße es, wenn mir von einem Mann die Tür aufgehalten wird, mir Hilfe zum schwere Sachen tragen angeboten wird.

Ich denke, man(n) sollte die Kirche im Dorf lassen ;) und solche Bewegungen mit einem gesunden Maß an Kritik shen.

Was meinst du denn mit "erhebliche negative Konsequenzen für Frauen"?

Es war jedenfalls schon immer so, dass nur wegen denen, die sich nicht benehmen können, Gesetze erlassen werden. Und das sind meistens die Minderheit. Zum Beispiel gibt es ein Gesetz, dass wir nicht morden dürfen, obwohl 99,99...% eh nicht morden würden. Nur wegen den 0,0...1 % gibt es das Gesetz. Bei MeeTo ist es genauso. Nur wegen den paar Pappnasen, müssen andere Männer nun befürchten, falsch beschuldigt zu werden. Das ist aber in erster Linie schlecht für die Männer und gut für die Frauen.

Du hattest ein beklemmendes Gefühl im Fahrstuhl. Die Frau aber vielleicht auch. Insofern gab es in der Situation keinen Unterschied.

die sache ist das wenn eine Frau dich beschuldigt und Leute es glauben sie oft nicht aufhören ihr zu glauben wenn es bewiesen ist das sie lügt und das Leben des unschuldigen Mannes ruiniert

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@AnimeZensur

Ja, richtig. Besonders berühmten Männern wird oft etwas angedichtet. Nach dem Motto: Versuchen kann man es. Die Lüge / Anschuldigung wird selten bestraft. Bei berühmten Personen gibt es viel zu gewinnen und wenig zu verlieren. Auch Erpressung es so möglich, denn ruck zuck wäre derjenige aus dem Geschäft.

Und je mehr dies nur unter dem Vorwand tun, sich zu bereichern oder die Personen zu schädigen, desto mehr prägt sich das Bild, dass es besonders häufig vorkommt.

Bei den Straftaten, die einige Flüchtlinge begehen, haben wir ein ähnliches Problem.

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Zu einem gewissen Teil hast du recht. Ein Mann ist heute schon ein Täter allein aus der Tatasche hereaus, dass er eben ein Mann ist. Da sollte man vielleicht mal etwas sensibler ran.

Auf der anderen Seite: Übergriffe sind keine Illusion, sie sind Fakt und finden statt. Und dagegen muss man vorgehen. Die Art und Weise, wie das beispielsweise in Bezug auf die MeToo-Debatte geschieht, halte ich jedoch auch für fraglich.

Nebst dieser Thematik tobt zusätzlich der Kampf um Gleichberechtigung welcher ebenfalls mit mehr oder weniger Sinn geführt wird (Geschlechter-Quoten halte ich beispielsweise für absoluten Schwachsinn). Diese beiden Probleme vermischen sich mehr und mehr. Frei nach dem Motto: Komme ich als Frau nicht undebingt weiter, kannich noch einen Anstoss in Richtung MeToo machen, vielleicht bringt mir das etwas mehr Popularität. Damit tut man dann genau eines: ECHTE Missbräuche verdrängen und für die eigenen Ziele ausnutzen. Und das halte ich auch als Frau für sehr verwerflich.

Befürwortet ihr das Gendern?

Hallo

mich würde mal interessieren wie die Allgemeinheit das so sieht, in meinen Augen ist diese ganze dumme political correctnes eine Krankheit, das Gendern vor allem finde ich extrem nervig weil jeder gute Text (ob in Textform oder vorgetragender Form) dadurch komplett zerrupft wird, jeder anständige Satz wird dadurch zerstört, außerdem ist es in meinen Augen frauenfeindlich weil dadurch suggeriert wird dass Frauen nicht gemeint sind wenn die "mehrzahl allgemein" welche gleichzeitig auch die "mehrzahl männlich" ist, verwendet wird. Es geht aj so weit dass (also in Österreichhalt, ich nehme an in Deutschland ist es 1zu1 das gleiche) bestimmte Wörter mit gewalt abgeschafft werden sowie zB "Studenten".

Ich würde jetzt auch ein paar Argumente für die andere Seite nennen, würden mir welche einfallen.

Wie seht ihr das?

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Können Frauen im Durchschnitt und über die gesamte Lebensarbeitszeit annähernd so viel im Beruf leisten wie Männer?

Liebe Expertinnen und Experten,

ich würde mich freuen, wenn Ihr sachlich folgende Frage beantworten könntet.

Durch folgende Umstände scheint mir das Leistungsvermögen von Frauen im Beruf im Vergleich zu Männern deutlich beeinträchtigt zu sein:

  • Frauen werden schwanger und versorgen kleine Kinder. Wenn sie halbwegs verantwortungsbewusst sind, nimmt das zusammen mehrere Jahre in Anspruch, in denen sie entweder gar nicht arbeiten, Teilzeit oder nur mit halber Kraft.
  • Frauen sind körperlich deutlich schwächer und weniger ausdauernd als Männer. Dies wirkt sich auch auf die geistige Leistungsfähigkeit spürbar aus, was vermutlich ein Grund für die deutliche Unterlegenheit von Frauen z. B. im Schach ist.
  • Es gibt eine Vielzahl frauenspezifischer gesundheitlicher Beeinträchtigungen, die mit erheblichen Einbußen der Leistungsfähigkeit über zusammengerechnet längere Zeiträume verbunden sind, beispielsweise Menstruationsbeschwerden, Wechseljahresbeschwerden und Endometriose. Frauen haben deshalb deutlich mehr Krankentage als Männer und können auch während der Arbeit oft weniger leisten.
  • Frauen haben eine deutlich geringere Bereitschaft, voll in ihrer Arbeit aufzugehen. Dass Frauen „mit ihrer Arbeit verheiratet sind“, hört man eher selten.
  • Viele Frauen tragen hochhackige Schuhe, die nicht nur ihre Füße kaputt machen, sondern regelmäßig zu Rückenschmerzen führen. Das erhöht die Krankheitsanfälligkeit weiter und verringert die Fähigkeit, sich auf die Arbeit zu konzentrieren.

Deshalb meine Frage:

Können Frauen im Durchschnitt und über die gesamte Lebensarbeitszeit annähernd so viel leisten wie Männer?

Bitte beachtet, das ich geschrieben habe: "im Durchschnitt" und "über die gesamte Lebensarbeitszeit". Denn natürlich gibt es einige "Superwomen" die zehnmal mehr leisten als der Durchschnittsmann.

Viele Grüße

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