Hat die Landwirtschaft, zumindest was die Wasserqualität betrifft, tatsächlich schädlicheren Einfluss auf die Umwelt als die Industrie?

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3 Antworten

Aber Hallo! Natürlich hat sie einen unglaublich schädlichen Einfluss auf die Umwelt! Allein durch den riesigen Flächenverbrauch werden sehr viele Arten ausgerottet. Auf den Äckern ist die Artenvielfalt so gering, dass man von einer Agrarwüste sprechen kann. Sollte es doch ein wildes Pflänzchen wagen auf so einem Acker zu wachsen, wird es tot gespritzt genau wie jedes Insekt. Im Boden gibt es so gut wie kein Leben. Kaum ein Vogel findet in so einer Agrarwüste Nahrung. Seit den Achtziger Jahren haben wir die Hälfte aller Singvögel verloren. Sie finden einfach nicht mehr genug zu Fressen. Man rechnet mit sehr konservativen Schätzungen, dass wir heute 300 Millionen Vögel weniger haben, als damals. Im Trinkwasser finden sich heute Nitrate. Sie sickern mit dem Regen in unser Grundwasser. 

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Ein grosses Problem ist die Guelle. Wegen der Massentierhaltung faellt sie reichlich an, damit ist das aber nicht alles, denn gegen Bares klappen die Hollaender ihre Guelle auch noch auf DE-Aecker.

Dies Guelle hat reichlich Nitrat, zusammen mit dem Unkrautgift Roundup, sickert diese Mischung immer tiefer, bis ins Grundwasser.

Neulich stand eine Meldung im Netz, das Trinkwasser soll um 45 % teurer werden wegen erhoehter Reinigungsgebuehren.

Die Verursachen muessten zur Kasse gerufen werden und nicht immer der Steuerzahler.

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Ganz pauschal lässt sich das nicht beantworten.

In der Industrie in Mitteleuropa wurden grosse Anstrengungen unternommen, die Abwassermenge und -verschmutzung zu minimieren.

In der zunehmend intensivierten Landwirtschaft ist der Einsatz von Düngemitteln und Pestziden angestiegen.

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