Hat die Kirche noch Zukunft - am Verzweifeln?

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12 Antworten

Hallo leah123LOL,

Das ist ein sehr interessantes Gesprächsthema, bei dem die Meinungen wohl stets auseinandergehen werden.

Nimm doch genau das in deine Präsentation auf - berichte von den mehreren Positionen und davon, dass es wohl nie einen einzigen Weg geben wird. Denn genau dadurch ist eine kritische Auseinandersetzung - von dir - möglich und vermutlich wollen deine Lehrer genau das von dir sehen.

Mache dir eine eigene Meinung am Ende und begründe dein Fazit, dann kannst du nicht falsch liegen. Bibelstellen zur Notwendigkeit der Kirche werden eher nicht zu finden sein, zitiere daher die verschiedenen Meinungen.

Viel Erfolg und Motivation beim Ausarbeiten,

J6X22M

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Infos - die gibt es nicht. Dies wären nachvollziehbare Argumente oder "Belege"
Es gibt eben nur Meinungen dazu und "Entwicklungen" in verschiedenen Ländern. Die Hinterfragung an sich ist wohl trotzdem berechtigt.
Vielleicht findest du selbst "Argumente" (genauer Sachverhalte, Bedürfnisse der Menschen , kulturelle Hintergründe u.a. ) welche dafür sprechen - oder auch nicht.
"Kirche" (du meinst ja nicht nur die katholische) hat ja mind. 2 Milliarden Mitglieder und viele Christen verstehen sich auch als "Kirche" (mit oder ohne Konfession) in der Befolgung der Botschaft Jesu. Dies Ausrichtung wird (nach meiner Einschätzung) in Zukunft eine größere Bedeutung erlangen, wenn unsere zivile (praktisch) atheistisch geprägte Gesellschaft zusammenbrechen wird, weil sie den Anforderungen welche die Folgen des Klimawandel bringen, nicht mehr gewachsen ist.
Schon heute ist "Überforderung" durch die Flüchtlingsströme teils gegeben welche sich verhundertfachen werden.
Auch dem Terror Weniger scheint diese kraftlose übersättigte "religionsarme" Gesellschaft bald nicht mehr gewachsen zu sein.
Ich sehe hier Potential für "Kirche", so oder so.
Gut - auch nur eine Meinung, aber mehr gibt es nicht.
Dann bring deine eigene zur "Präsentationsprüfung", vielleicht kommst du  sogar damit gut an. Ich würde es wagen.

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Auf den Punkt gebracht: Die Schwierigkeit besteht darin, aus welcher Sicht man das Thema betrachtet.

Aus Sicht der Welt (Prüfungskommission), oder aus Sicht der Bibel. Laut Bibel hat die Kirche keine Zukunft. Was will nun die Prüfungskommission hören.

Leider findest du in der Bibel keine klare Aussagen so etwa "Die Kirche hat keine Zukunft". Das muß man sich mühsam erarbeiten, zumal nicht mal das Wort "Kirche" in der Bibel vorkommt. Ausserdem gibt es zu viele Bibelübersetzungen die alle verschieden sind. Da verschieden interpretiert wurde. In einigen mag "Kirche" vorkommen was aber nicht authentisch ist.

Gott wird es nicht gutheißen, dass sein Wort durch Kirchen so verfälscht wird. Daher wird er das weltreicht der falschen Religionen vernichten. Weil es nur eine wahre Religion geben kann. Dabei liegt die Betonung auf "eine".

Bin mir aber nicht sicher, ob das die Prüfungskommission hören will.

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Wäre interessant, international aussagekräftige Statistiken über Entwicklung der Mitgliederzahlen vonKirchen zu bekommen. Woher, weiss ich auch. Weltkirchenrat?

Insgesamt hat Kirche als Familie derer, die zu Jesus gehören (weiniger die Organisationen), eine ganz tolle Zukunft: sie geht auf Jesus zu; er natürlich auch auf sie. In der Ewigkeit gibt´s dann ein großes Fest.

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Ich würde einfach die verschiedenen Meinugen gegenüberstellen und bewerten. Es gibt hier keine 100 % Meinung. Ausserdem denke wird die Präsentation dadurch Lebhafter. 

 Zu beginn machst du einfach eine Einleitung.  Du sagst womit du dich auseinandersetzt und erlklärst den aufbau.  

Am schluss solltest du noch deinen Eigene Meinung abwägen und diese auch immer begründen!

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Mittelfristig haben die Kirchen eine Zukunft, langfristig nicht, wenn die aktuelle Entwicklung anhält. 

Da immer weniger Menschen an die veralteten Moralischen Grundsätze der Bibel, an den unsichtbaren Fantasiefreund im Himmel, oder an die Märchen aus dem heiligen Buch glauben, sieht es langfristig schlecht für die Kirchen aus. 

Viele Menschen glauben den ganzen unlogischen Kram nicht mehr und indoktrinieren ihre Kinder nicht mehr, bringen ihnen lieber bei, nachzudenken und zu hinterfragen.

Ohne die frühkindliche Indoktrinierung bleiben den Kirchen nur die leichtgläubigsten Individuen. 

Bildung ist der Feind von Religion, denn Bildung liefert logische, nachvollziehbare Antworten, statt nur Behauptungen über fiktive Charaktere und Fabelwesen.

Mit der zunehmenden Globalisierung wächst auch die Bildung. Geht diese Entwicklung so weiter, werden künftige Generationen hoffentlich in einer Welt leben können, die weitestgehend frei von Religionen ist.

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Kommentar von comhb3mpqy
16.06.2016, 19:11

ich glaube, dass es Gott wirklich gibt, ich bin Christ. Wenn Sie einige Gründe/Argumente haben wollen, um an Gott zu glauben, dann können Sie auf mein Profil gehen, dort findet man Argumente. Man kann mich nach Argumenten aber auch fragen.

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Kommentar von Bodesurry
16.06.2016, 20:03

Schon mal etwas von Caritas, Heilsarmee, Diakonie Deutschland, Brot für die Welt und weitere gehört?

Wenn Du die Welt ohne Religion willst, dann musst Du auch bereit sein, auf die Dienste all dieser Werke zu verzichten. Und wer übernimmt deren Aufgaben und wer bezahlt sie? 

Schon mal vom Buch "Und die Bibel hat doch recht" gehört? Dieses Buch, in 20 Sprachen übersetzt und mit einer Auflage von mehreren Millionen hat wissenschaftlich bewiesen, dass sich viele Wissenschaftler geirrt haben, weil sie nicht an die "Märchen aus der Bibel" (wie Du es nennst) geglaubt haben. 

Wenn ich "nur" in der Bibel gelesen hätte, wäre mein Glauben vielleicht nicht so stark. Die Gewissheit, dass es Gott und Jesus Christus gibt, habe ich durch Erfahrungen im Alltag bekommen. Alle esoterische Wege gaben mir das Fundament nicht, das mir später der christliche Glaube gegeben hat.

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Kommentar von RudolfFischer
17.06.2016, 12:02

Wer seine Kinder mit der Meinung von @Glustolisi aufzieht, ändert nur den Inhalt, aber nicht die Methode: es ist ebenfalls eine "frühkindliche Indoktrinierung".

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Es kommt einmal darauf an, welche Kirche du meinst: römisch-katholisch, altkatholisch, lutherisch, reformiert, freikirchlich ...

Sicher ist aber, dass die großen Kirchen (RKK,ELK) in ihrer jetzigen Form sich eher im Siechenstadium befinden und wenn sie sich nicht grundsätzlich ändern bald in das Agoniestadium übergehen.

Das hat aber prinzipiell nichts mit einer Glaubenslosigkeit zu tun. Die meisten Austritte aus der Kirche sind eigentlich Übertritte zu einer anderen Religion.

Eine Kirche ist für den Gläubigen nach biblischer Ansicht nicht absolut notwendig, aber sie erleichtert viele Dinge. (Heb 10:25 + Jak 2:2)

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dabei geht es ja bei meiner Frage vor allem auch um die Gläubigen, die sich von der Kirche distanzieren

In diesem Zusammenhang gab es erst gestern eine Frage, die für dich von Interesse sein könnte - dort wird auch von einst gläubigen Menschen deutliche Kirchenkritik geübt;

https://www.gutefrage.net/frage/warum-ist-das-christentum-so-unbeliebt-geworden-bzw-warum-treten-viele-von-der-kirche-aus?foundIn=list-answers-by-user#answer-210176074

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nein, sie hat keine zukunft, wohl aber das kirchenfreie christentum

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nur die "entfaufenen" christen haben zukunft

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Die "Kirche dieser Welt" (Offb.17,4; 18,5-8) hat noch eine kurze Zeit, dann wird deren "Chef" ins Gefängnis kommen (Offb.20,2).

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Es ist schwierig objektive Quellen zu finden, weil die Kirche wie jede andere politische Organisation ihre Ziele verfolgt und wenn nötig ihre Karten ausspielt. Mit Demokratie und Meinungsfreiheit hat sich die katholische Kirche notgedrungen arrangiert. Dennoch wünscht sie sich offensichtlich zurück ins Mittelalter.

Die protenstantischen Kirchen sind liberaler und finden seit der Reformation immer mehr Zulauf, vor allem in den USA. Die Evangelische Kirche hat weltweit die stärkste Wachstumsrate. Da ist also lange kein Ende in Sicht.

Die Katholische Kirche hat zwar schwindende Mitgliedszahlen, trotzdem hält sie eisern an ihren Statuten fest und wird sich auch noch die nächsten Jahrhunderte halten.

https://de.wikipedia.org/wiki/Mitgliederentwicklung_in_den_Religionsgemeinschaften

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