Was hat die Kastration an euren Hunderüden verändert?

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7 Antworten

***Weil ein Kastrierter Rüde ausgelassener ist. ***

Mit 7 Monaten ist dein Husky noch nicht mal annähernd erwachsen. Da kannst du mit rechnen wenn der Rüde so 3-4 Jahre alt ist. Das ein kastrierster Rüde ausgeglichener ist ist auch nicht wahr. Oftmals werden diese sogar gemobbt oder ständig bestiegen. Da kann sich ganz schnell eine Unsicherheit drauß werden, und der Hund wird zum unsicheren Angstbeißer.

Ein intakter Rüde, riecht eine läufige Hündin aus 6 Kilometer Entfernung. Also spielt es keine Rolle ob die in 6 Kilometer leben oder nebenan.

Ein Hund mit 7 Monaten ist der Horror. In der anderen frage habe ich dir gesagt, das das Verhalten was dein Hund zeigt keinesfalls hormonelle Ursachen hat. Zu frühe kastrationen , da werden die Hunde nicht wirklich erwachsen und bleiben auf dem hibbeligen Junghund Level.

Der möchte zu dem anderen Hund, kann es nicht und ist gefrustet. Reiztolleranz und Impulskontrolle üben.

Mein rüde ist intakt und ich kann ihn ohne Probleme von gutriechenden Hündinnen abrufen. Ein Nein ist ein Nein und dann hört er damit auf, wenn er zu aufdringlich wird.

Eine Kastration ersetzt wie schon gesagt KEINE Erziehungsfehler. Wenn dein Hund ruhiger werden soll, dann musst du ihn so erziehen. Ich habe einen Aussie der 22 Monate alt ist, was meinst was ich mir anhören darf, weil ich einen Hütehund führe. Er ist super ausgeglichen, kann egal wo ich ihn mit nehmen Ruhe halten für viele Stunden. Er kommt um die 3 Stunden täglich raus, wird beschäftigt 10-15 m ansonsten darf er Hund sein.

Ruheübungen, Impulskontrolle, Unterordnung, Reiztolleranz, das solltest du üben. Wenn du nicht weißt du du das anstellst, holt euch einen Trainer ins Haus.  

Honey5515 10.11.2015, 00:38

Danke für deine Antwort, ich werde mittlerweile schon von dem vierten Hundetrainer begleitet. Soviel dazu. Wir üben sehr viel und bin mit unseren Fortschritte zufrieden. Ich werde meinen Rüden trotzdem kastrieren lassen. Das liegt bei jedem Hundebesitzer selbst. Ich wollte nur mal wissen, ob sich ein Hund verändert da ich schon vieles gehört habe aber es selbst von anderen Hundebesitzern hören wollte. Hab ja jetzt die Antwort schon bekommen. Also Danke 

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MiraAnui 10.11.2015, 07:11
@Honey5515

Super verstümmel deinen Hund halt unnötig.

Sorry 4 Trainier?  Bei einem so jungen Hund? Probleme lösen sicj nicht innerhalb weniger Wochen. Es kann Monate, Jahre dauern bis sich eine Veränderung im Verhalten zeigt.

Das Verhalten wird bei eurem durch stress ausgelöst. Hundezonen sind für Hunde puren Stress. Jedesmal müssen sie sich mit fremden Hunden auseinandersetzen und untereinander klar werden.

Das Verhalten legt sich durch eine Kastration definitiv nicht.

Wie lastet ihr den Hund aus? Wie oft geht ihr spazieren? Wie oft darf er seiner Natur nach gehen und rennen und sachen ziehen?

Für mich klingt das Verhalten nach einen unausgelasteten Junghund, der nicht weiß wohin mit seier Energie und tierisch Stress hat.

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Einafets2808 10.11.2015, 00:42

Trotzdem kastrieren lassen? Kein Tierarzt kassiert einfach so einen gesunden Rüden, der keinerlei gesundheitliche Einschränkungen hat.

4 Hundetrainer ? Wow.

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Hallo,

bitte verabschiedet euch von dem Gedanken bzw. der Hoffnung, dass sich durch eine Kastration Erziehungsfehler kompensieren lassen.

Ein unruhiger Hund, der andere Hunde angeht, der nicht hört, der sich kaum bändigen lässt etc. pp. wird dieses Verhalten auch nicht ablegen, wenn er kastriert wird.

Durch die Kastration wird er u.U. noch zusätzlich andere Probleme, vor allem mit anderen Hunden bekommen, weil diese ihn nicht mehr "einordnen" können.

Lieber erziehen statt kastrieren.

Gutes Gelingen

Daniela

xttenere 10.11.2015, 08:09

3 x Daumen hoch für diese Antwort !

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Ich kann mich den Antworten, dass eine Kastration ein erzieherisches Problem nicht löst, nur anschließen. 

Das Argument, dass es für einen unkastrierten Rüden Tierquälerei wäre, weil er seinen Sexualtrieb nicht ausleben könnte, ist definitiv auch quatsch. Der Trieb an sich (wenn es z.B. ein Dominanzverhalten ist) bleibt dann trotzdem bestehen. Es kann halt dann nix passieren. 

Ich habe immer 2, manchmal auch 3 unkastrierte Rüden gehabt, die auch im Umgang mit anderen unkastrierten Rüden(rudeln) keine Probleme gemacht haben. 

Ich kenne einen Hund, der chemisch kastriert worden ist. Er wurde teilweise von den anderen Hunden (Rüden) anders behandelt, weil sie seinen Geruch nicht einordnen konnten. In Begegnungen mit anderen kastrierten Hunden konnte ich dieses Verhalten auch bei meinen Hunden beobachten. Ein kastrierter Rüde war mehr "Weibchen". 

Kastration ruft oft Gewichtszunahme und Veränderungen im Fell hervor. Beides negativ.

Ich würde definitiv niemals einen Rüden einfach so kastrieren lassen. Aus den von dir genannten erst recht niemals. 

Wenn Dein Hund vor der Kastration nicht gehorcht, Wird`s dadurch auch danach nicht besser. Die Kastration eines Rüden ist nur nötig, wenn er sexuell hyperaktiv ist...d.h. wenn er sein Futter über 2-3 Wochen verweigert, falls in der Umgebung läufige Hündinnen sind, oder wenn sich seine Prostatadrüse regelmässig entzündet, und er Bluttropfen verliert. Auch sollte man seinen Rüden aller frühestens mit 1 1/2 Jahren kastrieren, damit er voll ausgereift ist. Die meisten Rüden werden danach etwas ruhiger...auch fetter, wenn man nicht aufpasst. Ausserdem werden sie von anderen Rüden und auch von dominanten Weibchen unterdrückt und gemoppt.

Bei mir zu Hause leben zur Zeit 3 Rüden ...ein Do Khyj Mix ( knapp 15 ) ein Papillon ( knapp 14 ) und mein Jüngster...ein RR Mix von 14 Monaten. Den Papillon hab ich kastriert übernommen, die anderen beiden sind intakte Rüden. Es gibt keine Machtkämpfe und keine Rangeleien, da ich gewisse Vorsichtsmassnahmen treffe...nämlich getrennt füttere....dies ist der einzige Moment, wo ich vorsichtig sein muss.

Kann ich nicht beurteilen, da mein Rüde nicht kastriert ist.

Eine Kastration ersetzt keine Erziehung, macht einen Hund nicht ruhiger

Eine Kastration bringt nur was wenn sein Verhalten vom übermäßigen Sexualtrieb ausgelöst wird. Was bei meinem Rüden nicht der Fall ist.

Ich rate dir den Hund erstmal chemische zu kastrieren bevor du gleich an die Eier gehst. So siehst du ob es überhaupt was bringt.

Außer dem Sexualtrieb ändert sich nichts! Ohne zwingende medizinische Gründe ist eine Kastration nur im Sinne des Tierschutzes bei Straßenhunden gerechtfertigt. Hinsichtlich Sozialverhalten haben es Kastraten nicht leicht bei Begegnungen mit potenten Hunden. Die Beeinflussung auf den Hormonhaushalt und deren Folgen sind nicht zu unterschätzen.

Kastration ersetzt nie und nimmer die Erziehungsdefizite! Sie beruhigt vorübergehend die Gemüter, mehr nicht!

ich habe derzeit 2 intakte Rüden, hatte immer Rüden und hab noch nie einen kastrieren lassen müssen, aber die die ich kenne, sind total unterschiedlich. Ruhiger geworden ist da wohl keiner nur durch die Kastration, im Haus haben wir 2 kastreirte Rüden, beide aus dem Tierschutz, beide Engergiebündel.

Warum wollt ihr euren kastrieren lassen?

Honey5515 09.11.2015, 23:02

Weil ein Kastrierter Rüde ausgelassener ist. Die Hunde die nicht unbedingt zur Zucht verwendet werden sind regelrecht arm, weil sie ihren sexual trieb nicht ausleben können. Vor allem wenn man viele weibliche Hunde in der Umgebung hat. Ein kastrierter Hund lebt Stressfreier. :) lg 

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xttenere 10.11.2015, 08:16
@Honey5515

ich hab über Jahre mit meinem intakten Rüden an Agility Turnieren teilgenommen. Gerade an den nationalen Meisterschaften waren auch läufige Hündinnen dabei. Es gab nie Probleme. Mein Rüde hat aufmerksam gearbeitet, und war auch danach ruhig und relaxt.

Wen ein Rüde beschäftigt ist, und mit ihm gearbeitet wird, sind auch Hündinnen kein Problem.

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dsupper 10.11.2015, 11:35
@Honey5515

@Honey5515 - nein, er lebt nicht stressfreier. Er bekommt nur andere, stressverursachende Probleme, z.B. mit dem Verhalten anderer Hunde - sowohl Rüden als auch Hündinnen - weil diese einen Kastraten gar nicht mehr einordnen können und sie daher häufig "falsch" reagieren.

Und wenn dein Hund erst 7 Monate ist - ihr aber schon 4 Hundetrainer hattet - dann seit ihr einfach viel zu ungeduldig.

Erstens steht ein so junger Hund noch am Anfang der Ausbildung - und sorry, ein dauernder Wechsel der Trainer tut der Ausbildung mit Sicherheit nicht gut. Wie soll der Hund da überhaupt eine Vertrauensbasis aufbauen?

Kein Wunder, dass nichts funktioniert - aber das wird es auf dieser Basis auch nicht, wenn ihr ihn kastrieren lasst.

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Bitterkraut 10.11.2015, 14:42
@Honey5515

meine unkastrierten Rüden sind nicht arm. Se sind fit,munter, lebhaft, arbeitet super mit mir zusammen, sind aufmerksam - ich glaube, du hast ein Vorurteil und keine Ahnung.

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dsupper 10.11.2015, 14:46
@Honey5515

Außerdem können Wildhunde z.B. ihren Sexualtrieb auch nicht "ausleben" - denn in einem intakten Rudel darf noch lange nicht jeder Rüde decken - dieses Recht steht i.d.R. nur dem "Chef" zu .... Man sollte Tiere nicht immer so schrecklich vermenschlichen - "Sex" macht denen keinen Spaß, sondern ist ein Instinkt zur Arterhaltung.

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