Hat die EU schlechte Karten?

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3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

All das hat hat mit der EU an sich nichts zu tun, sondern mit einer allgemeinen Rezession, wenn auch die tiefste seit Ende des 2. WK.
Der eigentliche Inhalt von "Wirtschaft findet in der Wirtschaft statt", der Neoliberalen.

Ob das den Homunculus EU erhalten oder zerreißen wird ist eine andere Betrachtung.
Dazu brauchte es Corona nicht.
Die EU ist eine Wirtschaftsgemeinschaft, keine Notgemeinschaft.
"In der Not ist das Hemd näher als der Rock"
Wirtschaft ist keine Solidargemeinschaft, sowenig wie der allseits beliebte Markt.
Sondern ein Hort von Egoismus und Gier.

Wird der Neoliberalismus nicht beendet, endet die EU, mangels Gemeinschaft.

Ich habe auch nicht behauptet, dass das Problem von der EU stammt, sondern das es Auswirkungen auf die EU haben könnte. Mein höchstes Interesse ist, dass diese EU stabil hält, weil ich mir damit als Deutscher mit österreichischem Pass, so die Bulgarien, deutlich leichter tue auf Dauer in Bulgarien zu leben.

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@HKDornbusch

Nachvollziehbar, nur nicht die Erzählung der EU, die ihr verloren gegangen ist.
Der Kahn ist Leck geschlagen wie Weiland die Titanic.
Frei übersetzt, mit Wirtschaft ist kein Staat zu machen.

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@soisses

Ohne wohl erst Recht nicht. Oder woher sollen die Steuern stammen? Übrigens: Es wäre zu überlegen, ob man nicht durch Steuerentlastungsvereine, welche Patente auswerten und Exportartikel schaffen, die Steuern so weit senkt, dass die Klein- und Mittelunternehmen nicht zusammenbrechen.

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@HKDornbusch

Erkennbar nutzen EU Staaten das Steurrecht um Unternehmen von Steuern zu entlasten.

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Ja, die Situation könnte einen pessimistisch stimmen, schlimm wird es aber vermutlich erst werden, wenn Lohnkürzungen und Kürzungen bei den Sozialausgaben nötig werden, oder es zu einer Hyperinflation und die damit verbundenen Geldentwertung kommen würde. Leider würden wir über den Ernst der Lage vermutlich erst informiert werden, wenn es schon zu spät ist, da in einer instabilen wirtschaftlichen Situation Auslöser von Gefühlen wie Angst, Panik (Aktienmärkte) und Pessimismus sich negativ auf die Komsumausgaben der Verbraucher auswirken und so die Abwärtsbewegung noch beschleunigen könnten.

Die EU hat nie schlechte Karten, denn sie verteilt diese so, wie es Falschspieler machen. Die schlechten Karten haben vor allem diejenigen, denen das nötige Geld fehlt, um in den Kreis der Kartenverteiler aufgenommen zu werden.

Ganz ehrlich. Auch wenn sich Deutschland das noch nicht bewusst macht, aber: Es ist zweifelsfrei der Hauptverlierer der Corona Krise. Gut 70 Prozent der Netto Zahler werden für die EU nach der Krise wegfallen. Und das muss eben Deutschland dann wieder ausgleichen.

Mit 1.1.2021 fehlen: Grossbritannien, Irland, Italien und Österreich.

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@HKDornbusch

Die Freßplätze wechseln ständig, abhängig davon, welche Länder die saftigsten Freßplätze anbieten. Dem Durchschnittsvolk fällt lediglich die Aufgabe zu, alle diese Freßplätze stetig neu zu "retten", damit die Heuschrecken nicht hungern müssen.

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