Hat die Deutsche Regierung Vorkehrungen getroffen, um einen Großteil der Bevölkerung im Falle eines globalen Atomkrieges in Sicherheit zu bringen?

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10 Antworten

Je nachdem ob Bodenzündung oder in der Luft und der Stärke der Bombe braucht man gar keinen so dicken Schutz... Bei für EMP gezielten Zündungen in über 100Km Höhe ist man auch bei der stärksten je gezündeten AN602, im Westen ab den 90ern "Zar-Bombe" genannt, mit 57 Mt TNT-Äquivalent sicher, solange man ein Gebäude o.ä. hat, das einen von der thermischen Verbrennung schützt, bzw. mit genug Abstand zu stärkeren elektrischen Systemen und Geräten (EMP) und die Stoßwelle könnte noch laut werden (Fenster zersplittern), da dünnere Luft die Energie und den Energietransfer senkt wird im Vergleich zur Zündung von 1961 auf Nowaja Semlja die Auswirkung schwächer ausfallen.   Sie war die größte Energiefreisetzung der Menschheit. Sie wurde aber in 4Km gezündet um eine maximale Reichweite der Druckwelle zu erzeugen, nicht um die stärkste konzentrierte Zerstörung zu erzielen - durch Kanalisierung der Luft von Infrastruktur in dicht besiedelten Städten wäre die Stoßwelle noch weiter gekommen. Zum Vergleich: 1Mt ist 1 Mio tonnen, 1kt sind 1000 tonnen, größte künstliche nicht-nukleare Explosion war (nach der 12 kt Zhuhai Sprengung 1992) wohl im Jahre 1969 der Unfall des 2. Starts der sowjetischen N1-L5 Mondrakete (unbemannt) mit etwa 7 kt TNT-Äquivalent. Die geplante Ausführung der "Zar-Bombe" von 100Mt wurde wegen dem 3200% mehr radioaktive Strahlung verursachenden Uranmantel wieder verworfen. Bei einer direkten Zündung selbst einiger kilotonnen TNT-Äquivalent starker Bomben müsste man womöglich viele zig meter unterirdisch liegen, damit man nicht allein durch die Seismik stirbt, die durch Stoßwellen in den Boden dringen... mit genug dämpfendem Erdreich überlebt man... Bei einer 50-100Mt direkt am Boden müsste man schon mehrere Hundert Meter unter der Zündung liegen, die unterirdische 104kt Sedan Zündung hat einen etwa 100m tiefen krater hinterlassen... 50Mt würden sicherlich über 300m tief wirken, egal wie dämpfend die Bodenzusammensetzung... durch ungünstige Spannung könnte man mit tektonischen Aktivitäten auch in 3.900 m Tiefe (tiefste Mine der Welt in Südafrika) nicht sicher sein :/

Das Thema ist komplex und es kommt auf viele Faktoren an... Es gab im Kalten Krieg mehrere Programme zum Schutz, besonders Tunnel, aber selbst wenn du bisschen Fallout Fan wärst, wüsstest du, dass sogar im Fallout-Universum jede Vault hunderte Mrd. $ kostet und etwa nur hundert Bewohner aufnimmt, also vllt 150.000 von 300-350 Mio. US-Bürgern Schutz hätten... was ja angesichts der Dunklen Experimente und einiger Fälle, die es nicht mehr zur Vault geschafft haben, noch stark verringert wurde... In den Schutzanlagen in DE hätten womöglich auch nur einige zig oder hundert tausende Platz gehabt... und nur wenige Wochen autonom leben können - je nachdem wie stark die Strahlung konzentriert wäre durch die Anzahl und Art der Bomben und Nähe der Zündungen erschwert das nach einem Überstehen die notwendigen Versorgungstouren durchzuführen und den Standort zu wechseln... ab bestimmten Dosen wirds dauerhaft schädlich

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Kommentar von VortexDani
06.07.2016, 04:53

hingegen könnte man in vllt 10m Tiefe mit Stahlbeton und ausreichend Dämpfung die schwächste Atombombe, die 23kg schwere Mk-54 des M-388 Sprengkopfs der tragbaren M-28 und M-29 Rückstoßgeschütze "Davy Crockett" bei direkten Treffern überleben, bei der 0,1kt Variante (kein Atompilz) - es gab daneben die 10 und 20kt Stufen - einige der 400 produzierten waren kurze Zeit in Westdeutschland bei der 7. US-Armee stationiert um Notfalls gegen einen Großangriff sowjetischer Panzer und Bodentruppen vorzugehen... Die geringe Reichweite hätte bei ungünstigem Wind die eigenen Anwender verstrahlt... Dagegen hätte die 15kt (Hiroshima Stärke) Nukleargranate der M65 Haubitze mit 29Km Reichweite noch Sinn gemacht - 16 der 20 gebauten M65 waren bis 1963 in Westdeutschlamd bri der 7. US-Armee stationiert.

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Wo willst du denn jemanden bei einem globalen Atomkrieg in Sicherheit bringen?

Selbst wenn es gelingen würde, die gesamte Bevölkerung in Bunkern vor den Explosionen zu schützen, ist alles verstrahlt.

Die Überlebensrate wäre somit sehr gering und die Erde auf eine vorindustrielle Stufe katapultiert.

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Kommentar von Skinman
05.07.2016, 16:20

Das ist nicht gesagt.

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Bei einem globalen Atomkrieg gibt es keine Sicherheit.

Die Glücklichen sterben sofort, die anderen etwas später.

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Kommentar von Dinerbone
04.07.2016, 21:44

Hoffen wir mal, dass es dazu nicht kommt, auch wenn die Politische Lage nicht grade gegen Krieg spricht :/

Naja, ich lebe in einer Großstadt, ist schon scheizze wenn hier was hoch geht -.-

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Für die Regierung ja, für die Bevölkerung nein.

Das wäre allerdings auch gar nicht möglich.

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Kommentar von Dinerbone
04.07.2016, 21:40

Was bringt das dann?
Ich meine, wenn die Bevölkerung den Bach runter geht, brauch man auch keine Regierung mehr :D

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Kommentar von LordPhantom
04.07.2016, 22:24

Nach 5 Atombomben sind sicher nicht 20% der Menschheit tot. Das sind über 1 Milliarde Menschen.

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Nein. Ist nicht finanzierbar und bringt im Zeitalter hoch präziser Raketen mit Mehrfachsprengköpfen auch nichts.

Im Internet steht MASSENWEISE dazu, du hast nur nicht ordentlich gesucht.

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                                             wozu ?

nichts mehr zu trinken und zum essen vorhanden .

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Kommentar von Dinerbone
04.07.2016, 21:46

Ach komm, ein wenig Fallout spielen und man hat alle Überlebenstipps zusammen :DD

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Kommentar von hguzregtfc
11.07.2016, 10:20

Ja aber erst 200 Jahre später wie bei Fallout, dann könnte man evtl. wieder was anpflanzen wenn man Glück hat. Aber wir müsste unmittelbar nach der Bombe überleben und das ist so gut wie unmöglich. ^^

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um es kurz zu machen: nein, gibt es nicht!

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Nein hat sie nicht.

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Das hätte keinen Sinn

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Ich glaube nicht, aktuell schützt uns ja eh nen Blatt Papier davor.

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Kommentar von segler1968
05.07.2016, 09:38

Ein Blatt Papier schirmt in der Tat sämtliche Aplha-Strahlung ab. Für Beta-Strahlung brauchst Du ein Buch, für Gamma-Strahlung eine Bibliothek...

Aber ich weiß: Du meintest das ironisch, ich nicht

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