Hat der Schlaganfall was mit einer Herz-Kreislauf-Erkrankung zu tun?

5 Antworten

ein schlaganfall kann, hat oft auch, muss aber nicht mit einer herz-kreislauf-erkrankung zu tun haben.

durch herz-kreislauf-erkrankungen kommt es oft zu einem hohen blutdruck. der führt dazu, dass mit der zeit die gefäße spröde und starr werden. im inneren der gefäße ist eine auskleidung, die durch hohen blutdruck zerstört wird. es können sich dann leichter thromben bilden. verschliesst so ein thrombus eine ader im gehirn oder wird ein teil eines thrombus abgelöst und ins gehirn gespült, wo er eine embolie verursacht, dann hat man einen schlaganfall. in diesem fall wäre das eine ischämie, d.h. eine unterversorgung durch den verschluss versorgender gefäße.

durch bluthochdruck kann es auch leichter dazu kommen, dass aneurysmen ausgebildet werden. wenn so eins platzt, dann hat man einen blutigen schlaganfall, eine gehirnblutung.

hat das herz ein loch, was bei relativ vielen leuten vorkommt, dann entstehen durch verwirbelungen im herzen leichter blutklümpchen, die zu einer embolie im gehirn führen.

daneben gibt es aber auch schlaganfälle, die ohne eine zugrunde liegende herz-kreislauf-erkrankung passieren können. aneurysmen können z.b. auch ohne bluthochdruck entstehen und platzen. es gibt auch eine seltene nikotin-allergie, die zu blutverklumpgung und damit möglicheweise zu einem schlaganfall führt.

Ja, eine Herzrhythmusstörung  könnte eine Ursache für einen Schlaganfall sein. Schokolinda erwähnt das in ihrem vierten Absatz, allerdings können auch Menschen ohne ein Loch im Herzen darunter leiden.

Wegen des Schlaganfalles werden Arzt und Patient oftmals erst auf die Herzrhythmusstörung aufmerksam.

Der Schlaganfall an sich ist eine Herz-Kreislauf Erkankung

Was ist ein Schlaganfall?

Bei einem Schlaganfall (medizinisch: Apoplex) handelt es sich um eine plötzlich auftretende schwere Funktionsstörung des Gehirns, die durch eine Verminderung oder vollständige Unterbrechung der Blutversorgung bestimmter Gehirnbezirke entsteht.

Ungefähr 250.000 Menschen erleiden in Deutschland jährlich einen Schlaganfall. Etwa drei Viertel der Schlaganfälle treffen dabei Menschen, die älter als 65 Jahre sind. Dennoch ist der Schlaganfall keine typische Alterskrankheit. Mit zunehmendem Alter steigt jedoch das Schlaganfallrisiko.

Wie kommt es zum Schlaganfall?

Eine Durchblutungsstörung des Gehirns kann in erster Linie durch zwei wesentliche Ursachen hervorgerufen werden:

1. Verengung oder Verschluss von hirnversorgenden Blutgefäßen

85 Prozent aller Schlaganfälle entstehen durch den Verschluss eines Blutgefäßes im Gehirn. Verantwortlich hierfür sind durchAtherosklerose hervorgerufene Ablagerungen an den Blutgefäßwänden. Es können aber auch aus anderen Teilen des Kreislauf-Systems Blutgerinnsel in die Blutbahn des Gehirns verschleppt werden, dort stecken bleiben und das Gefäß verschliessen. Man spricht dann von einer sogenannten Embolie.

2. Aufplatzen eines Blutgefäßes im Gehirn (Hirnblutung)

Bei rund 15 Prozent der Schlaganfälle handelt es sich um Hirnblutungen, die durch Zerreissen eines Blutgefäßes entstehen. Dies geschieht vor allem dort, wo Gefäße durch Atherosklerose vorgeschädigt oder krankhaft erweitert sind. Auslöser bzw. Ursache ist häufig ein zu hoher Blutdruck.

Gibt es Warnsignale, die einen Schlaganfall ankündigen?

Leider treten nicht immer Warnsignale auf, die einen Schlaganfall ankündigen. Warnsignale treten dann auf, wenn einem Schlaganfall Phasen vorübergehender Durchblutungsstörungen voraus gehen. Diese werden transitorische ischämische Attacken (TIA) genannt und dauern meist nur wenige Minuten an. . Hoffe das konnte deine Frage beantworten. 

Gruß

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