hat der film interstellar etwas mit der realität zutun?

3 Antworten

Neben vielen, realistischen Umsetzungen von physikalischen Gesetzen gab es halt auch ein paar erzählerische Annahmen. Am schwersten "Auszuhalten" wäre bspw. der Sturz in Schwarze Loch. Das hier ein Überleben möglich wäre, nun ja. Weiter wird angenommen, dass "Überwesen" oder "zukünftige Menschen" sich in bestimmten Umfeld unzeitig in Bezug auf die relativistische Raumzeit bewegen könnten, also überlichtschnell. Das ist dann doch wohl Fantasie und nicht mehr Wissenschaft.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Diplom in Physik

Der Film basiert zu großen Teilen auf (hypothetischer, aber dennoch evtl. möglicher) Physik. Beispiele hierfür wurden schon in anderen Antworten genannt.

Falls es dich interessiert, kann ich das Buch "The Science of Interstellar" von Kip Thorne empfehlen, der bei dem Film mitgearbeitet hat. Hier werden nahezu alle physikalischen Grundlagen des Filmes erläutert.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Interesse für Naturwissenschaften

Dass Kip Thorne bereit war, als Berater bei der Erarbeitung des Films mitzuwirken, war natürlich für die Filmleute ein Riesen-Erfolg. Ob Thorne selber damit für sein eigenes wissenschaftliches Image etwas Gutes getan hat, ist eine andere Frage. Möglicherweise war er aber den finanziellen Nebeneffekten der Mitarbeit nicht ganz abgeneigt ... auch Physiker sind Menschen ...

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Mit der Realität insofern, dass die Konsequenzen aus physikalischen Gesetzen und Einsteins Erkenntnissen filmisch dargestellt werden: Relativitätstheorie, Raum-Zeit-Dilatation, gefalteter Raum etc. Zudem die Themen Klimawandel, künstliche Intelligenz u. a

Es werden nicht alle Konsequenzen dargestellt.

Die Relativitätstheorie erzeugt so viele Widersprűche und hat so viele ungeklärte Fragen, das es nicht möglich ist alle Konsequenzen darzustellen.

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@Blume8576
Die Relativitätstheorie erzeugt so viele Widersprűche und hat so viele ungeklärte Fragen

Wie zum Beispiel?

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