Hat der christliche Schöpfungsglaube heute noch eine Berechtigung?

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21 Antworten

Ja, er hat nach wie vor eine große Bedeutung und findet seine (ziemlich einseitige) "Berechtigung" dort, wo es bestimmten Interessengruppen nützt.

Er ist eine schöne Geschichte für solche, die derartige Geschichten mögen.

Er ist ein geeignetes Instrument, solche, die ohnehin nicht über den Tellerrand schauen wollen, weiterhin in diesem Status zu halten.

Er ist ein ideales Mittel zum Machterhalt und zur Geldvermehrung für solche, die das alles nicht glauben, es aber den Tellerrandgeschädigten erzählen.

Der Schöpfungsglaube dient auch vielen Vollzeitstänkerern als Mittel zum Zweck, um Verdruß zu erzeugen und zu erhalten.

Er ist zusätzlich eine stille Reserve für zukünftige Meinungstrends (die ihrerseits überwiegend vom jeweiligen politischen Kalkül abhängig sind). So hat es sich z. B. in den den USA gezeigt, daß es relativ leicht ist, auch größere Menschenmassen über den Umweg der Religion an politische Interessengruppen zu binden.

Darüberhinaus hat der Schöpfungsglaube aber auch eine Menge destruktive Anteile, weil er in weiten Teilen im Widespruch zu wissenschaftlichen Erkenntnissen steht und teilweise auch der Logik entgegensteht.

Du meinst doch mit "Schöpfungsglauben" den wie er in den Erzählungen der Bibel (Genesis) beschrieben wird  -oder ?
Das ist nicht der christliche Glaube sondern der vieler Bibelgläubigen.
Ich kenne keinen in meinem kath, Umfeld, welcher solchen Glauben pflegt.
Viele Pauker im Reli-Unterricht mögen dies wohl noch so rüber bringen.
Natürlich glauben Christen , daß alles aus (in) Gott ist.
Das haben sie mit Anghängern vieler Religionen gemein.
Dazu ist der Prolog zum Johannesevangelium Joh.1,1-5 ein guter Anhalt aus christl. Sicht.
https://www.bibleserver.com/text/EU/Johannes1
Warum sollte ein solcher Glaube keine Berechtigung haben ?
Du hinterfragst dies, du bist zuerst in der Bringeschuld. Wie soll man wissen auf was du abfährst ?
Wie du siehst bekommst du hier ja die üblichen Wischi-Waschi-Antworten welche hier schon tausendmal gebracht wurden.
Also werde konkret - mit Begründung + Erklärung.

Da die Entwicklung des Universums sich ebenfalls auf Annahmen begründet, die wiederum auf Beweisen begründet sind die auf anderen Annahmen basieren, stellt sich die Frage, inwiefern was eher zutrifft, wobei ich die Schöpfungsgeschichte insbesondere der Schöpfungstage betreffend dies eher als göttliche Tage verstehe, die in der Bibel symbolisch mit 1000 irdischen Jahren verglichen werden, was eher für unermesslich lange Zeitspannen gilt.

Ich meine, Datierungen beispielsweise von Fossilien werden anhand von Anteilen radioaktiver Elemente gemessen, wie Kohlenstoff C14. Dabei ist es unabdinglich, dass der entsprechende Anteil zu Lebzeiten des Lebewesens, von welchem das entsprechende Fossil übrig geblieben ist immer so hoch ist, wie es auch heutzutage zu sein scheint. Das mag eine interessante Annahme sein, aber mehr ist es auch nicht.

Geht man von der Beschreibung der Expansion des Universums aus, welche offenbar gerade am Anfang eher inflationär war und geht man zudem davon aus, dass noch keineswegs sicher ist, wie das Universum eines Tages endet, scheint keineswegs sicher zu sein, dass das Universum so alt ist, wie gemeinhin vermutet wird. Diese Vermutung basiert nämlich ebenfalls wieder auf einer Annahme, dass nicht nur im Raum, sondern auch in der Zeit die Dinge immer so gewesen sind, wie wir es mit unseren heutigen Möglichkeiten in unserem begrenzten Umfeld messen können. 

An einer solchen Annahme ist an sich nichts auszusetzen, aber die Wissenschaft hat sich in der Vergangenheit - und wird dies auch in der Zukunft machen - durch zusätzliche Erkenntnisse, Beweismöglichkeiten und dadurch neue Erkenntnismöglichkeiten ausgezeichnet, aber die Grenze dieser Erkenntnis- und Beweismöglichkeiten wird immer im Horizont der uns bekannten Raumzeit liegen und kann daher kein Wesen mit einschließen, welches schon im Beginn der Erschaffung einer Schöpfung (des uns bekannten Universums) die nötige Intelligenz und das nötige Wissen hatte, um das uns bekannte Universum erschaffen zu können.

Daher wird zumindest der Gottesglaube immer eine Berechtigung haben, solange es Wesen gibt, die daran glauben, einschließlich des Glaubens an die Schöpfungsgeschichte, sofern man genug Neutralität besitzt, wenn man schon Wert auf genauen Wortlaut legt, dass man auch die Bedeutung dieser Worte berücksichtigt, denn alles andere wäre inkonsequent. 

Ja, denn die Schöpfungsgeschichte ist auch eine symbolische oder metaphorische Darstellung der Zusammensetzung bzw. Konstruktion des menschlichen Geistes.

Z.B. der Auszug Israels aus Ägypten (Exodus) steht auch für die Verwandlung zum neuen Menschen und ist eben nicht bloß ein historischer Tatsachenbericht. Dies hatte ich vor Kurzem bei Johannes Tauler gelesen und fand es in einem Text von Papst Franziskus bestätigt.

Dadurch wird klar, in der Bibel ist häufig nicht das gemeint, was auf den ersten Blick zu lesen ist.

"Dadurch wird klar, in der Bibel ist häufig nicht das gemeint, was auf den ersten Blick zu lesen ist."

Das ist im Prinzip genauso wie in der Politik. Auch dort ist das meiste nie so gemeint, wie es gesagt wurde.

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die  Schöpfungsgeschichte hat in soweit eine Berechtigung da es eine Erzählung aus der Bibel ist.

es ist eine Erzählung um den Menschen zu erzählen, wie die Erde entstanden sein könnte, die keine Ahnung von den heutigen Wissenschaften haben, der Versuch einer Erklärung, kein Beweis für irgendetwas

sie hat nie den Anspruch erhoben, wissenschaftlich korrekt zu sein

so wird es auch heute von vielen Kirchen gesehen

Immenpflug sagt so schön, jedes Programm braucht einen Programmierer, ja stimmt, sehe ich auch so, Gott ist der Beginn, aber die Enstehung war nicht so wörtlich, wie es in der Bibel steht

Das kommt drauf an, mit welchem Hintergrundwissen dran geht und wie man den biblischen Text interpretiert.

Die jüdischen Intellektuellen in der Verbannung in Babylon setzten sich mit dem dortigen Schöpfungsglauben und der dortigen Religiosität sowie dem Stand der Wissenschaft dort und dem Menschenbild auseinander.

Der babylonische König hält sich für Gottes Ebenbild mit all den damit verbundenen Machtansprüchen.

Die Astronomie ist hoch entwickelt. Wir verdanken den Babyloniern die 360-Grad-Winkelskala. Sie könnten die Geschwindigkeit der Planeten am Himmel berechnen und mathematische Modelle aufstellen. Zugleich folgt der König einem Aberglauben im Blick auf Sonne und Mond, die ihn dazu bringt, in einem vom Mondzyklus abhängigen 7-Tage-Rhythmus das öffentlich Leben zu stoppen.

In diesem Zusammenhang halten die Juden fest:

1. Sonne und Mond sind keine Götter, sondern (so wörtlich) eine große und eine kleine Lampe am Himmel.

2. Alles auf der Erde braucht nicht als "göttlich" verehrt zu werden, sondern ist von Gott geschaffen: Erde, Pflanzen, Tiere, Menschen.

3. Nicht nur der König, sondern jeder Mensch ist gleichermaßen Gottes Ebenbild. Alle Menschen sind unabhängig vom Geschlecht oder anderen Eigenschaften mit der gleichen unveräußerlichen Würde ausgestattet - der König nicht mehr als der Bettler.

4. Der vom Mondrhythmus abhängige 7-Tage-Rhythmus ist extrem unpraktisch. Es ist viel besser, konsequent im 7-Tage-Rhythmus unabhängig vom Mond durchzuzählen.

Mir gefällt das, und ich finde, es hat immer noch ein hohes Maß an Berechtigung. So betrachtet gibt es auch keinen Widerspruch zu wissenschaftlichen Versuchen, mit der Evolutionstheorie die Entwicklung des Lebens zu beschreiben.

Wer diese Hintergründe allerdings nicht kennt oder nicht wahrhaben will, wird allerdings einem fundamentalistischen Schöpfungsglauben folgen, der nicht nur an der Bibel, sondern auch an der Realität vorbei geht und m.E. keine Berechtigung mehr hat.

Jetzt müsstest Du ggf. sagen, was _Du_ unter christlichem Schöpfungsglauben verstehst, und je nachdem wird die Antwort ausfallen.

Ich denke, derartige religiöse Gleichnisse und Erzählungen haben womöglich einen theologischen, philosophischen oder kulturhistorischen Wert.

Da der Schöpfungsbericht eine religiöse Erzählung und keine wissenschaftliche Studie oder Augenzeugenbericht ist, kann ein solcher Wert tatsächlich bestehen.

Womöglich kann jemand für sich persönlich etwas aus der Symbolsprache dieses Texts ziehen, dann hat er durchaus seine Berechtigung.

Ein Text muss ja kein Tatsachenbericht sein, um Menschen zu begeistern - ansonsten gäbe es einen großen Teil der klassischen Literatur nicht.

Das gilt aus meiner Sicht auch für die Bibel.

Gibt es Gründe, die dagegen sprechen? Etwa die Naturwissenschaft? Nein. Wenn man meint, hier gäbe es Paradoxa, so hat man die Intention des Schöpfungsglaubens nicht verstanden. Missverständnisse gibt es auf beiden Seiten: wenn man Naturwissenschaft essentialistisch deutet oder wenn man die Schöpfungsberichte deskriptiv und nicht performativ versteht.

So wie die Frage gestellt wurde, verstehe ich sie, ob der Glaube an einem Schöpfer seine Berechtigung hat.

Das hat er meines Erachtens allemal, da es keine vernünftige wissenschaftliche Erklärungen gibt, warum es überhaupt Leben auf der Erde gibt. Die mathematische Wahrscheinlichkeit, dass aus toter Materie von alleine durch Zufall Leben entsteht, ist gleich Null. Ergo muss es einen Schöpfer gegeben haben.

Der biblische Schöpfungsbericht erklärt nun, aus dem Blickwinkel eines Menschen im Altertum, wer der Schöpfer ist und wie er alles erschaffen hat. Die Schöpfungstage sind meines Erachtens aber nicht als buchstäbliche Tage von 24 Stunden zu sehen sondern als Zeitabschnitte, was sich auch mit anderen Bibelstellen bezüglich Tage als Zeitabschnitte deckt.

Wenn nur die Menge der verschiedenen Zutaten hoch genug ist, dann ist auch die Wahrscheinlichkeit sehr groß, daß sich das eigentlich nicht Erwartete dennoch zusammenfindet.

Auch Künstler haben in gewissen Fällen immer zwei Möglichkeiten: Sie können geplant etwas herstellen, sie können aber auch willkürlich einen großen Sack mit bunten Steinchen ausstreuen und hoffen, daß sich zufällig Muster zusammenfinden, die andere als besonders interessant empfinden.

Übrig bleibt jedoch, daß hinter beiden Fällen etwas Besonderes steckt: Im ersten Fall ist es eine (vielleicht unbekannte) Ursache, und im zweiten Fall ist es ein Künstler (als Ursache).

Doch in bezug auf die menschliche Betrachtungsweise hat es eher den Anschein, daß da bunt gemischt eine riesige Menge ganz unterschiedlicher Gedanken zusammengewürfelt sind, die sehr zufällig auch einige mehr (meist aber eher weniger) rationale Erklärungsversuche zusammengebracht haben.

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@Dxmklvw

Eben nicht. Die Wahrscheinlichkeit wird geringer.

Ein willkürlich ausgeschütteter Sack mit bunten Steinen ist Unordnung und selbst für das Ausschütten und Verteilen braucht es einen Künstler bzw.Schöpfer. Nun ist das Leben aber Ordnung. Selbst der einfachste Einzeller ist ein geordnetes System, dass aus Aminosäuren und Proteinen besteht. Als Bausteine für die Proteine werden ca. zweidutzend ganz bestimmte Aminosäuren aus über 400 Aminosäuren benötigt. Jetzt werden aber für eine Zelle eine Vielzahl von verschiedenen Proteinen benötigt, die sich teilweise aus langen Aminosäureketten zusammensetzen, die darüber hinaus auch noch flüchtig sind, also nach einer kurzen Zeit wieder zerfallen.

Das ist in etwa so, als ob man 20 weiße und 400 rote Legosteine in die Waschmaschine steckt und diese Milliarden Jahre laufen lässt – es wird nie ein kleines weißes Haus aus 20 weißen Steinen herauskommen. Und selbst dann hätten wir erst ein notwendiges Protein als Baustein für das Leben etc

Und das ist nur ein Aspekt warum ich an einen Gott und Schöpfer glaube. Weitere wären z. B.Art, Lage und Ausstattung der Erde. Komplexität und Vielfalt des Lebens.

PS 19:1 „Die Himmel verkünden die Herrlichkeit Gottes, und die Ausdehnungtut das Werk seiner Hände Kund.“

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Der Christliche Schöpfungsglaube kann weder 100 prozentig be- noch wiederlegt werden ob er für dich eine Rolle spielt musst du natürlich selber entscheiden.Worauf ich nicht hören würde wären Menschen die mit ganz viel Halbwissen ankommen, sich im Endeffekt aber nur 10 Minuten damit auseinandergesetzt haben.


hi,

etjbtehvgt,

"Die wunderbare Einrichtung und Harmonie des Weltalls kann nur nach dem Plan eines allwissenden und mächtigen Wesen zustande gekommen sein. Das bleibt meine letzte und höchste Erkenntnis" I.Newton

Immer mehr Wissenschaftler verbinden moderne Erkenntnisse  mit den Gedanken der Schöpfung. ("Evolution und Gottesfrage" - Beispiel: Hausarbeit an der Uni Kassel, Lehrerbildung)). Die Grenzen zwischen den einzelnen Disziplinen werden immer mehr aufgeweicht.                                              Veraltet ist daher , die Grenzen eng zu ziehen.

Das ist auch verständlich, denn , wer den biblischen Schöpfungsbericht eingehend studiert, wird fststellen, daß er wissenschaftlichen Erkenntnissen nicht widerspricht.

Anfang

Bemerkenswerterweise machte Moses schon in alter Zeit wissenschaftlich korrekte Aussagen.

Wie er im Schöpfungsbericht schrieb, hatte das Universum einen Anfang, und das Leben trat in einer Abfolge von mehreren Phasen auf.

Wie kam Moses vor 3500 Jahren auf diese Information?

Nur einer konnte Moses dieses Wissen geben, nämlich derjenige, der die Weisheit und die Macht dazu hat. Daher wird  die Bibel als von Gott inspiriert bezeichnet (".Tim.3:16)

Die Erde und das Universum existierten lt. 1.Mo.1:1 schon unbestimmte Zeit BEVOR die Schöpfungstage begannen.

Die  gegenwärtigen Schätzungen (ca.4-15Milliarden Jahre?) widersprechen also nicht 1.Mo.1:1, denn in der Bibel gibt es keine konkrete Angabe!

Dauer der Schöpfungstage

Legt 2.Mo.20:11  nahe, daß ein Schöpfungstag ein buchstäblicher Tag von 24Stunden sein könnte? Nein!

Das hebräische Wort für Tag kann sich auf ganz unterschiedliche Zeiträume beziehen.In der Bibel steht also nicht, wieviel Zeit die einzelnen Schöpfungstage umfaßten.

Nach ihren Arten

Wie im Schöpfungsbericht gezeigt wird, wurden Haupt-"arten"erschaffen.

Allerdings darf man hier den Begriff "Art" nicht mit der heutigen Einordnung in der Biologie verwechseln.

1.Mo.1:21; 12:10-25)

Der Begriff Art in der Bibel beschreibt eher den heutigen Einordnungsbegriff "Familie". Aber: wie die Grenzen innerhalb einer "Art" (evtl. Familie) definiert sind, darüber sagt die Bibel nichts!

Unter der Berücksichtigung des wissenschaftlichen Fortschritts in Biologie, Molekulargenetik usw. ist der biblische Bericht dennoch nicht widersprüchlich und auch in unserer heutigen Zeit akzeptierbar.

"Die Wahrscheinlichkeit, daß sich aus unbelebter Materie Leben entwickelt hat, beträgt eins zu einer Zahl mit 40 000 Nullen. diese ist groß genug, um Darwin und die ganze Evolutionstheorie zu begraben"  Sir F. Hoyle (Astronom u.Mathematiker)

P.S.: Darwin hatte übrigens nur für die  Theologie ein abgeschlossenes Studium :-))

Die beiden Schöpfungsgeschichten wurden von  verschiedenen Autoren verfasst  (Jahwist, Priesterschrift) und nicht von Moses.

Besonders der Schöpfungsbericht der Priesterschrift, die während des Babylonischen Exils geschrieben wurde ist hauptsächlich eine Kritik an die babylonische Schöpfungsvorstellung und sollte nicht Naturwissenschaftlich gedeutet werden. 

Nur weil Darwin nur in Theologie ein abgeschlossenes Studium hatte ist die Evolutionstheorie nicht weniger richtig. Außerdem hat er nur den Grundstein gelegt. Die moderne Evolutionsvorstellung hat viel mehr Erkenntnisse und mehr Möglichkeiten. Darwin konnte größten Teils nur durch Beobachtungen von Gemeinsamkeiten zwischen verschiedenen Tieren auf  eine Verwandtschaft schließen. Durch moderne DNA untersuchungen geht das schon viel genauer 

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@Chris144108

Wenn man etwas Gegenteiliges behauptet, sollte man es schon belegen können.

Abgesehen davon, kann man den Schöpfungsbericht auch vom Autoren losgelöst als Beschreibung von Gott sehen.

Denn darum geht es, daß Gott nicht lügen kann.

Habe ich irgendwie gesagt, ich würde Darwins Arbeiten nicht anekennen?

Bitte keine voreiligen Schlüsse ziehen.

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Der Glaube an einen Schöpfer — also auch an die Schöpfungsgeschichte — hat heute mehr Berechtigung als je zuvor.

Die ökologischen und sozialen Gegebenheiten sind heute so bedrückend, dass viele Menschen gern ein Paradies auf der Erde hätten — das, was der Schöpfer versprochen hat,

Heute glauben allerdings nur noch wenige an ein Paradies auf der Erde, in dem mild gesinnte oder sanftmütige Menschen wohnen werden.

"Glücklich sind die Mildgesinnten, da sie die Erde erben werden." (Mat. 5:5)

GErade heute sollte es denkenden, aufgeklärten Menschen logisch erscheinen, daß es ohne Programmierer kein Programm geben kann. Das komplizierte Programm z. B. des menschlichen Genoms soll ohne liebevolle Intelligenz entstanden sein?

Schade und für mich völlig unverständlich, weshalb es heute immer noch so viele Menschen gibt, die einfach den bequemen Weg gehen, alles glauben und alles nachplappern, was man ihnen versucht weiszumachen. Wohin das führt, hat die Geschichte doch wiederholt gezeigt.

Die Schpfungsgeschichte der Bibel wird ständig abgelehnt, wohingegen die unlogische EvolutionsTHEORIE, (es handelt sich hier um eine unbewiesen Theorie, deren Vertreter sich erheblich widersprechen) so beigeistert aufgenommen wird, warum nur?

Unabhängigkeitsdenken! Das ist der Hauptgrund. Und der Verursacher ist immer noch der gleiche, wie im Garten Eden. 

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@stefanbluemchen

Unabhängigkeitsdenken ist ein interessantes Stichwort. Wäre es nicht die Hölle, wenn wir von ALLEM unabhängig wären, mal zuende gedacht, also auch z.B. von beruflichen Pflichten, familiären Bindungen usw.?

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Hier sind inzwischen eine Menge fundamentalistische und atheistische Ansichten aufeinandergeprallt. Manchmal kann einem dabei das Lächeln vergehen.

Liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen?

Was spricht für Schöpfung?

— Auf der Erde könnte unmöglich Leben existieren, wenn nicht verschiedene äußerst glückliche „Zufälle“ zusammentreffen würden. Das spricht für intelligente Planung.

— Die Tier- und Pflanzenwelt beinhaltet Formen, Strukturen und Techniken, die heute imitiert werden. Ist alles zufällig so genial entstanden? Die Biomimetik versucht, die in der Natur vorhandenen Techniken nachzuahmen. 

Wissenschaft und Bibel sind durchaus vereinbar. Der eigentliche Konflikt ist Wissenschaft kontra Kreationismus / Fundamentalismus!

Viele Evolutionisten behaupten, es gebe keinen Gott. 

Die Schlussfolgerung: unsere Zukunft liegt ausschließlich in Händen von Politikern oder religiösen Führern.

Das macht mir Angst! Denn dann gibt es weiter Kriege, Chaos und Korruption.

Der Schöpfer hingegen verspricht eine Welt, in der das alles beseitigen wird (Psalm 37:10, 11; Jesaja 25:6-8).

Davon bin ich überzeugt. Meine Überzeugung basiert nicht auf reinem Wunschdenken, sondern auf Tatsachen. 

Die Tatsachen sprechen für sich: Hinter allem Leben steckt ein genialer Schöpfer.

ja, denn

für jeden gläubigen ist er notwendig, um lebenskraft aus dem glauben zu erhalten.

Die Evolutionstheorie ist der Versuch, die Welt und die Entstehung der Lebewesen ohne einen Schöpfergott zu erklären. Dabei geht es darum, dass neue Arten durch natürlich Selektion (Auslese) entstehen, indem sich die stärkeren bzw. besser angepassten Arten durchsetzen. Durch den Tod bestimmter Arten entstehen also neue Arten, die anpassungsfähiger sind. Irgendwann soll dann der Mensch entstanden sein.

Die Bibel lehrt genau das Gegenteil. Es gibt einen allmächtigen Schöpfergott, für den es kein Problem war, die Erde in ein paar Sekunden, 6 Tagen oder einer Billion Jahre zu erschaffen. Nach dem Schöpfungsbericht hat er sich für eine 6-Tage-Schöpfung entschieden, das die Bewertung "sehr gut" erhielt: "Und Gott sah alles, was er gemacht hatte; und siehe, es war sehr gut. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: der sechste Tag" (1. Mose 1,31). Es gab in dieser Schöpfung kein Leid und keinen Tod.

Die ersten Menschen haben am Anfang im Garten Eden in quasi paradiesischen Zuständen gelebt haben. Sie hatten aber schon die Freiheit, die wir heute auch haben: Mit oder ohne Gott leben zu wollen. Irgendwann haben sie sich dazu entschieden, ihr eigenes Ding zu machen und ohne Gott leben zu wollen (bzw. sie wollten sein wie Gott). Auch wenn das nicht ganz einfach zu verstehen ist und durchaus viele Fragen bleiben, aber alles Negative und Böse wie Tod, Krankheit, Schmerz, Leid usw. war das Ergebnis dieser Entscheidung und gewollten Trennung von Gott.

Die Bibel sagt klar, dass der Tod durch Adam in die Welt kam und nicht schon vorher da war (das ist der große Unterschied zur Evolutionstheorie): "Darum, gleichwie durch einen Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und durch die Sünde der Tod, und so der Tod zu allen Menschen hingelangt ist, weil sie alle gesündigt haben" (Römer 5,12).

Trotzdem hat Gott die Menschen nicht verlassen, obwohl das vielleicht verdient gewesen wäre. Er hat einen Rettungsanker ausgeworfen, dass sie Menschen, die an ihn glauben, wieder zu ihm finden können. Dafür ist Jesus Christus am Kreuz gestorben, dass die, die an ihn glauben und um Vergebung ihrer Sünden bitten, erlöst werden und das ewige Leben geschenkt bekommen. Wenn man überlegt, dass das Leben nach dem Tod ewig und für immer dauert, sind vielleicht die negativen Dinge, die wir hier erleben, nicht mehr ganz so schlimm (wenn natürlich noch schlimm genug). Aber auch hier zwingt Gott wieder niemanden: Jeder kann entscheiden, ob er nach dem Tod bei Gott sein möchte oder nicht...

Es gibt Evolution innerhalb von Arten, die wir in der Zuchtforschung beobachten können (aus einem Wolf wurde z. B. ein Pudel und ein Schäferhund gezüchtet, die aber alle zu einer Art gehören). Dies kann man als Mikroevolution (Evolution innerhalb einer Art) bezeichnen. Mikroevolution ist beobachtbar und beweisbar.

Makroevolution (der Übergang einer Art in eine andere) wurde bisher aber noch nicht beobachtet und bleibt deshalb eine Theorie. Darwin hat auf jeden Fall vorhergesagt, dass wir beobachten werden, dass Arten in andere übergehen. Dies hat sich als völlig falsch erwiesen. Auch im Labor sollten neue Arten künstlich gezüchtet werden. Fruchtfliegen, die eine hohe Fertilitätsrate (Fruchtbarkeit) aufweisen, wurden mit verschiedensten mutagenen Substanzen konfrontiert (Strahlung, chemischen Stoffen usw.). Das Ergebnis waren ganz verschiedene Fruchtfliegen (kleine, große, mit verschiedenen Farben und unterschiedlicher Anzahl der Beine, Flügel usw.) - doch keine neue Art ist entstanden. Die Fruchtfliegen blieben immer Fruchtfliegen einer Art.

Sehr empfehlenswert zum Thema sind Texte von "Wort und Wissen" und Vorträge und Bücher von Prof. Dr. Walter Veit oder Prof. Dr. Werner Gitt, z. B.:

Grüß Dich etjbtehvgt!

Die Schöpfungsgeschichte ist obsolet? Warum? Sie ist nicht mit den modernen Erkenntnissen der Wissenschaft kompatibel. Der Kreationismus, so nennt man den Glauben an die christliche (oder auch islamische) Schöpfungsgeschichte entbehrt jeder Glaubwürdigkeit.

Hier ist ein Film von arteTV, der das gut aufzeigt:

Von Göttern und Designern - Ein Glaubenskrieg erreicht Europa

Herzlichen Gruß

Rüdiger

Ich antworte mal mit einer Gegenfrage: Heute noch? Warum sollte die Schöpfung heute keine Berechtigung mehr haben?

Was ist denn heute anders als damals? Abgesehen davon, dass wir Hubschrauber haben und zum Mond fliegen können?

So sehe ich das auch.

Bitte lies https://www.gutefrage.net/frage/urknall-oder-schoepfung#answer-183322410 und bedenke:

Woher das Vakuum kam, in dem Welten entstanden ( http://greiterweb.de/zfo/Kosmos.htm#Vak ), weiß heute niemand zu sagen. Solange aber die Frage nach einer ersten Ursache, aufgrund derer sich dann schrittweise alles andere ergab, nicht klärbar ist, wird sich immer wieder die Frage nach der Existenz eines Schöpfergottes stellen. Dass sie irgendwann durch Menschen definitiv mit JA oder NEIN beantwortet werden kann, ist aber ganz sicher nicht zu erwarten.

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Nein, weil Glauben dieser Art immer nur mit Macht und Geld zu tun hat und mit mehr nicht!

NUR ist eine totale Behauptung. Eine einzige glaubende Person, der es nachweisbar nicht um Geld und Macht geht, falsifizierte diese bereits..

Ad hominem funktioniert grundsätzlich nicht. Es ist vollkommen egal, was irgendwelche Leute über einen Gegenstand X sagen, selbst wenn es lauter Unfug sein sollte, liefert das keinen Beweis für dessen Nichtexistenz.

Wenn ich Ihren Kommentar gelesen habe, haben Sie damit ein kleines Stück Macht ausgeübt. Jeder strebt in diesem Sinne nach Macht.

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@AriZona04

Macht übt der Vater aus, wenn er abends das Kurze einsammelt und barfuß ins Bett steckt. Macht übe ich gerade aus über die Tasten meines Rechners.

Macht ist immer, es gibt keine herrschaftsfreien Räume. Je weniger die Kirchen heute Macht ausüben, desto frenetischer werden sie angegriffen werden. Denn wirklich Mächtige anzugreifen ist sehr gefährlich.

Wer am Leben hängt, sollte lieber verstorbene Diktatoren angreifen als z.B. in Saudi Arabien das Königshaus.

Eigentlich geht es aber um Glauben. Kenne genügend gläubige Christen, die mit den Kirchen der Christen nichts am Hut haben.

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@HolgerSchneider

Ich sehe es anders: Die Kirchen haben schon immer Menschen unterdrückt und klein gehalten. Da muss ich mich nicht freiwillig unterwerfen. Sicher war es damals schlimmer. Deiner Meinung nach könnte man - wie jetzt ?: Verstorbene Diktatoren (?) angreifen?? Was hast du denn davon?

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@AriZona04

Wenn Sie etwas angreifen, was keine Macht (mehr) besitzt, ist das ungefährlich wie Tischtennisspielen. Welche Macht haben evangelische und katholische Kirche denn HEUTE - 2017?

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Ja hat er, da man die tatsächliche Entstehung des Universums nie nachvollziehen wird. Man kann zwar spekulieren, aber mehr nicht.

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