Hat der Beifuß, (die Pflanze , und nicht zu verwechseln mit dem Bleifuß) etwas mit dem Fuß zu tun?

...komplette Frage anzeigen

4 Antworten

Der deutsche Name Beifuß (althochdeutsch pīpōʒ, mittelhochdeutsch bībōʒ) wird von dem althochdeutschen Verb bōʒen „stoßen, schlagen“ abgeleitet; der Zusammenhang ist unklar, aber vielleicht wurden die Blätter zur Verwendung gestoßen, oder der Pflanze wurden böse Mächte abwehrende (abstoßende) Kräfte nachgesagt. Verwandt ist auch Amboß.

Die volksetymologische Umdeutung zu Fuß (sichtbar bereits an der mittelhochdeutschen Nebenform bīvuoʒ) steht in Zusammenhang mit einem Aberglauben, wonach Beifuß beim Laufen Ausdauer und Geschwindigkeit verleihe, wie bereits Plinius berichtete.

http://www.uni-graz.at/~katzer/germ/Arte_vul.html

Der Beifuß hat nur indirekt etwas mit dem Fuß zu tun. Der Römer Plinius berichtete , dass diese Pflanze , einem Reisenden ans Bein gebunden , vor Ermüdung schütze. Aber ihren deutschen Namen Beifuß hat sie aus dem alten „pipoz“, das aus „bozen“ = schlagen (heute noch im Amboß) entstanden ist und etwa bedeutet : ein Gewürz , das beigestoßen wird , oder ein Gewürz , das Geister abstößt. Ende des Mittelalters wurde der „pipoz“ dann zu „bivous“ und der vous zum Fuß.

Quelle: Lexikon der populären Sprachirrtümer.

Ich denke kaum oder haben Stiefmütterchen was mit der Mutter zu tun?

Doch, weil man in ihrer Blütenzeichnung ein gar grimmiges Gesicht sehen kann! ;-)

0

Wie der Name schon andeutet, wirkt er lindernd bei Beinen und Füßen, die von langen Wanderungen müde sind und weh tun. Dazu kann man ein Öl mit dem Beifusskraut ansetzen, mit dem man bei Bedarf Füße und Beine einreibt. Solch ein Öl kann auch bei Rheumatismus lindernd wirken.

Gefunden auf Seite

http://www.heilkraeuter.de/lexikon/beifuss.htm

Was möchtest Du wissen?