Hat das was mit Autismus zutun?

10 Antworten

Autismus fällt ab dem 5. Lebensjahr auf. Was du beschreibst hat übrigens kaum etwas mit Autismus zu tun, eine Keimphobie kann zudammen mit Autismus auftreten muss aber nicht und Autisten hätten meist auch gar nichts gegen Kontakt zu anderen, es scheitert eher an der Kommunikation als am Willen . Autismus ist auch keine Krankheit, sorry, aber verschwende die Zeit eines spezialisierten Psychaters nicht dafür, andere warten lange und brauchen so einen Termin dringender

ich glaube nicht das du ein autist bist ich kenne das Verhalten von einem Autisten, da einer meiner Verwandten Autismus hat. Aber es gibt auch noch andere krankheiten... Geh der sache am besten auf den grund.

Autismus ist angeboren. Man hat ihn seit man denken kann, das heißt, man bekommt ihn nicht plötzlich in der Pubertät.

Vonwegen Pubertät: Das ist eine Zeit in der sich das Gehirn massiv selbst umbaut. Sozusagen ein Großbaustelle im laufenden Betrieb. Während der Pubertät können durchaus Phasen mit psychotischen oder zwanghaften Zügen auftreten, die sich später von allein wieder auswachsen. Das ist eigentlich normal, aber weil kaum jemand drüber reden mag, wird es immer wieder für selten und krankhaft gehalten.

Was du schreibst, klingt für mich danach, als wenn du gerade eine Phase mit übersensiblem Geruchssinn erlebst. Vielleicht wächst sich das aus, wenn du erwachsen bist. Oder du gewöhnst dich noch daran. Warte einfach ab, bis du Anfang 20 bist! Die Umstrukturierung des Gehirns vom Kind zum Ewachsenen kann sogar bis zum 30. Lebensjahr andauern.

Ich finde Menschen und Körperkontakt nämlich total ekelig.

Das kommt zwar bei Autismus vor, aber auch bei Hochsensibilität, erworbenen Störungen oder auch einfach so. Nicht jeder mag angegrabbelt werden, das muss nicht gleich pathologisch sein.

Ich halte ständig die Luft an, wenn Personen an mir vorbei gehen, weil ich deren Geruch ebenfalls nicht ausstehen kann.

Auch das klingt sehr nach Hochsensibilität.

Und seit neustem wasche ich mir nach jeder Kleinigkeit die Hände.

Die Hände riechen nach allem was man anfasst. Wenn du gerade einen übersensiblen Geruchssinn hast, fällt dir das mehr au und folglich willst du dich mehr waschen. Lässt sich also auch mit Hochsensibilität erklären.

Meine Mutter denkt, dass ich sie hasse, weil ich nicht angefasst werden will. Aber wenn ich sage, dass es nichts mit ihr zutun hat, glaubt sie mir auch nicht.

Das ist das Problem deiner Mutter, nicht deins. Sie bezieht Dinge auf sich die gar nicht persönlich sind, will unbedingt beleidigt sein und glaubt ihre Märchen mehr als deine wahren Antworten. Na toll, nimm das bitte nicht zu ernst. Eltern haben oft ein Problem damit, dass ihre Kinder sich in der Pubertät verändern und nicht mehr die "lieben Kuschelbabies" sind. Da müssen aber alle Eltern durch.

Kleine Teenie-Phase oder doch mehr?

Hallo! Ich bin 16 Jahre alt (ok eigentlich kann ich schon 17 sagen :D ) und habe so eine total beschissene "Angewohnheit"... Ich habe seit der 5. Klasse Berührungsangst, also mag es nicht, angefasst zu werden. Ich vermeide es wo es nur geht. Meine Freunde wissen, dass ich keine Umarmungen mag und lassen es deshalb auch, aber sie wissen nicht dass ich auch normale Berührungen schlecklich finde. Selbst wenn jemand beim vorbei gehen meinen Arm streift... Oder wenn ich im Bus sitze und meine Freundinnen sich so an mich quetschen. Hab da echt das dringende Bedürfniss abzuhauen aber verkneife mir eine Reaktion.

Andere finden Umarmungen schön, sie genießen es und ich hoffe nur dass es bald vorbei ist! Nicht normal, oder?... Auch in anderen Dingen bin ich nicht ganz normal, wie man an meinen anderen Fragen schon sehen kann, habe ich mich eine Zeit lang geritzt und habe das total genossen und vermisse es jetzt täglich. Außerdem habe ich Wochen, wo ich total gut gelaunt bin und nur am lachen bin und dann wieder Wochen wo ich garnichts mehr will, wo ich einfach nur "weg" sein will. Ich nenne das die "Tief-Phasen". Wenn ich das hab muss ich mich auch total zusammenreißen.. habe mir vor ein paar Tagen einen großen Bluterguss selber verpasst nach einem großen Streit mit meinem Vater..

Andere Meinungen würden mir sehr helfen, da ich dann weiß ob ich mir mal "Hilfe" suchen soll oder das von alleine irgendwann verschwindet.

Lg, Mimi :)

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Ich will abhauen von zuhause abhauen bin mir aber nicht sicher?

Hey,

ich (14)möchte von zuhause abhauen. Ich war vor kurzem noch in einer Klinik wegen schweren Depressionen ritzen und nicht zur Schule gehen, in der Klinik hab ich die Diagnose Autismus bekommen. Ich will weg von allem ich ertrage das alles nicht mehr. In der Schule ist mir alles zu viel ich muss nächste Woche eine Bio- Arbeit schreiben das Problem ist ich habe nichts zu dem Thema da ich da nicht da war. Dann soll ich noch auf Geschichte lernen und meine GFS in 3 Wochen fertig machen. Meine Lehrerin will aber das ich die GFS bis nächste Woche grob haben sollte. Heute bin ich schon aus dem Unterricht weil mir alles zu viel wurde. Zu Hause läuft auch gar nichts, meine Schwester (18) kann nicht damit umgehen das ich Autismus habe und anders bin für sie bin ich gerade einfach nur nervig. Mein Bruder (12) ärgert mich die ganze Zeit und macht sich drüber lustig wenn ich ausraste. Meine Mutter versteht nicht das ich alleine sein will und nicht angefasst werden will. Mein Vater geht das alles am Arsch vorbei das ich Stress mit meinem Bruder habe. Ich habe immer gedacht das meine Familie mich akzeptieren kann aber irgendwie hassen mich gerade alle. Ich muss einfach weg von zu hause und will am besten morgen früh abhauen wenn alle denken ich geh zur Schule. Ich weiß auch wo hin ich will und wie ich dort hin komme. Habt ihr noch irgendein Rat für mich ich weiß einfach nicht mehr was ich tuen soll-

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benzin und angst?

Gestern beim Tanken muss mir unbemerkt irgendwie Benzin an die Hände geraten sein, ich habe zwar nicht gemerkt, dass sie irgendwie nass oder feucht geworden sind, aber wieder im Auto fiel mir direkt der unangenehme Benzingeruch auf. Meine Hände rochen danach, mein Jackenärmel am Rand etwas und auch z.B. der Schaltknüppel, den ich angefasst habe. Wieder zuhause habe ich mir zwar direkt die Hände gewaschen, der Geruch blieb jedoch (trotz weiterem wiederholtem Waschen) den Rest des Tages. Nachdem ich im Netz gelesen habe, wie schädlich Benzin sowohl durch Hautkontakt als auch durch Einatmen der Dämpfe sein kann, mache ich mir doch Sorgen. Habe mich gestern schon kaum getraut Dinge anzufassen (zB Essen oder in den Augen zu reiben etc.). Heute riechen meine Hände nicht mehr, jedoch hatte ich den ganzen Tag Kopfschmerzen und auch meine Atemwege fühlen sich sehr gereizt an. Könnten das noch Folgen sein? Wie schlimm ist der Kontakt, den ich scheinbar hab/hatte, generell einzustufen, was passiert da im Körper? Kann es sein, dass ich trotz Hädewaschen das Zeug noch weiter verteilt habe an allem was ich angefasst hab? Was ist mit den Sachen, die ich vorher bereits berührt habe - zB. Lenkrad oder Schaltknüppel, Geldbörse, Schlüsse etc., sollte man dies alles noch extra säubern? Wenn ja, wie? Habe gelesen, dass Benzin ja nicht wasserlöslich sei. Andererseits würde es angeblich rückstandslos verdunsten, was genau bedeutet das, dass nun ohnehin nichts mehr davon da ist und es so wäre als wäre an nie Benzin daran gewesen? Wie sieht es mit meiner Jacke aus, einfach in die Waschmaschine? Sorry falls ich mich verrückt mache, ich weiß dass andere Leute wie zB Mechaniker täglich damit zutun haben und die Leben ja auch alle noch, aber ich bin bei sowas leider überängstlich.

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Angst vor gleichaltrigen Menschen normal?

Hallo meine lieben :) Ich hab mal ´ne Frage, ist es normal, dass ich regelrecht "Angst" vor Menschen ab meinem Alter (c.a. 16) bis etwa 30 Jahren habe wenn ich sie nicht kenne oder nur ganz wenig? Ich habe angst ganz normal an Menschen zum Beispiel in der Stadt vorbei zu laufen. I hab so arge angst, weil ich denke: wenn sie mich besser kennen würden würden sie mich hassen oder eh nur mobben!" oder egal wenn ich an jemandem vorbei laufe denk ich "der muss denken ich bin hässlich/unerträglich) Ich weiß nicht ob es was damit zutun hat aber ja, ich wurde mal gemobbt. Ich versuche so gut wie möglich jeden Platz zu vermeiden, wo viele Menschen sein könnten. Es war nicht immer so, ich war früher ziemlich selbstbewusst aber es ist einfach nicht mehr da. Woher kann das kommen? Ist das normal, so ne "Phase"? Was kann man dagegen unternehmen wenn man mit anderen Menschen nicht über Probleme reden kann (weder zeigen dass man Menschen liebt)? Sorry für den langen Text, wäre aber nett wenn ihr mir helfen könntet ♥ Gruß Lea

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Ist bei mir die Vermutung "Ich könnte Autismus haben" berechtigt. Ich weiß eine Ferndiagnose ist schwer bzw. kaum möglich?

Guten Tag zusammen,

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Bin ziemlich gut im Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Bereich. Dort habe ich auch meine besten Noten, wie man sehen kann. Im Unterricht sitz ich ganz vorne alleine und die Leute verstehen mich oft nicht. Mein Lehrer wiederholt mein gesagtes oft. In meinen Lieblingsfächern trau ich mich dann ein paar mal pro Stunde aufzuzeigen. In Geschichte, Sprachen und Religion sage ich selten etwas. Wenn ich mich mehr trauen würde, hätte ich bessere Noten. Meinen Eltern sind gute Noten sehr wichtig, damit aus mir "was vernünftiges wird", wie mein Vater oft sagt.

Mathe macht mir Spaß. Ich beschäftige mich viel und gerne mit Zahlen. Lebe manchmal in meiner eigenen Welt, die sich rund um Mathe und Zahlen dreht. Dabei bin ich vollkommen von der Außenwelt abgegrenzt und sitze alleine in meinem Zimmer.

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Wäre Autismus möglich? Und wie soll ich vorgehen, um "glücklich" zu werden, ohne Suizidgedanken. Ich weiß, ich bin "anders" und spiele manchmal mit dem Gedanken das Leben wegzuwerfen. Es gibt niemanden der mich mag, also würde es auch niemanden interessieren.

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