Hat das Leben zwischen Reinrassigen hunden und Mishclingen einen unterschied?

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9 Antworten

Das Leben dieser Hunde, genannt Rassehund oder Mischlingshund = nein da gibt es keinen Unterschied.

Alle sind Hunde mit genau denselben arttypischen Bedürfnissen.

Rassehunde können genau beschriebene Wesenseigenschaften haben - meistens als Arbeitsspezialisten:

  • Jagdhunde

  • Hütehunde und Treibhunde

  • Windhunde

  • Herdenschutzhunde

Aber Mischlingshunde aus solchen Arbeitsspezialisten können genau diese Arbeitseigenschaften - individuell unterschiedlich - aber durch den Kreuzungseffekt sogar noch besonders verstärkt als Eigenschaft zeigen.

Man weiß das beim Mischling vorher nicht so genau - beim Rassehund glaubt man das erwarten zu können. Aber auch bei diesen gibt es individuelle Unterschiede.

Rassehunde aus Hunderassen welche sehr unbedacht gezüchtet werden können eventuell eine geringere Lebenserwartung haben. Ist die Konstellation aber auch beim Mischlingshund von Menschenhand ausgesucht - so ist es möglich, dass Mischlinge genau dieselben "in einer Rasse typischen" Erkrankungen und Sterbeursachen haben.

Dabei sind exzessive Züchtungen von Hunderassen, wie Bulldog, Mops, Franz.Bully, Japan Chin u.v.a. Einmal außen vor gelassen - hier muss ein Mensch mit verkürzter und auch krankheitsanfälliger Lebenszeit rechnen.

Insgesamt aber gilt: Ein Hund ist ein Hund - ein Hund eben!

Viele Rassehunde haben gesundheitliche Probleme, weil sie über Generationen auf bestimmte Zuchtziele hin reproduzieren mussten. Mischlingshunde gelten allgemein als gesünder und charaktervoll. Ausnahmen bestätigen aber sicher die Regel. Warum fragst Du?

Im Endeffekt gibt es keinen Unterschied. Wie im Kommentar schon geschrieben kommen unter Mischlingen ebenso Krankheiten vor. Unsere Hunde selektieren sich nicht auf natürliche Weise - das Gesetz des Stärkeren gilt nicht. Von daher bleibt es auch leider kaum aus.

Der einzige wahre Unterschied ist der, dass man für einen reinrassigen i.d.R. deutlich mehr zahlen muss - man kann auf Ausstellungen gehen, es gibt Abstammungsnachweise usw.

Wenn man es gaaaanz genau nimmt, haben die sog. reinrassigen Hunde auch als Mischling angefangen.

Aber zu deiner Frage: ein Hund ist ein Hund ist ein Hund. :-) ) Alle Hunde - egal ob reingezüchtet oder vermischt - haben die Bedürfnisse eines sozialen Rudeltieres, eines Fleischfressers und eines Beutegreifers.

Die vom Menschen betonten Eigenschaften der Rassehunde sind lediglich die Spezialisierungen in bestimmten Eigenschaften. Das betrifft insbesondere das Jagdverhalten.

Grundsätzlicvh nein.

Gesundheit: bei nem vernünftigen Züchter der vernünftige Hunde züchtet sind die Tiere der letzten 5 Generationen auf Erbkrankheiten untersucht und du kannst einigermassen sicher sein das Hund diese nicht bekommt.

Ein Züchter der mit kranken oder verstümmelten Hunden züchtet ist nicht besser als der Pupymillbetreibner. Nur leider Sind die Rassestandarts teilweise so das sie b sowas begünstigen.

Einen Rassehund brauchst du nur wenn du bestimmte Anforderungen hast: z.B. du willst beim Agility auf wm ebene laufen.

reinrassige sind meist überzüchtet ünd anfälliger für HD ,siehe schäferhunde

Reinrassige Hunde sind meist krankheitsanfaelliger durch Ueberzuechtung, weisen aber dafuer auch ruhigere Charaktereigenschaften auf.

Mischlinge sind fuer ihr Temperament und fuer ihre Intelligenz bekannt, ausserdem sind sie gesundheitlich robuster.

Sorry, aber das ist völliger Schwachsinn. Ein Mischling ist eine kreuzung aus verschiedenen Rassehunden (die genetisch auch alle Mischlinge sind). Von daher haben sie die genetischen Krankheiten leider genau so häufig...

Das mit dem Temprament ist einfach abhängig vom Individuum. Meine Eltern haben eine Deutsche Dogge, das ist ein Jack Russell im falschen Körper. Meine hingegen war immer die Ruhe selbst. Beide reinrassig, aber grundverschieden.

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@TygerLylly

Das ist leider bewiesen, aber Ausnahmen bestaetigen die Regel....Wer sich gruendlich mit Hundzuechtung und Genforschung beschaeftigt, kann da nur zustimmen...

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@kassiopeiamb99

In dem Fall kommt es ja immer noch drauf an, WAS für ein Mischling. Wenn ich hingehe und einen reinrassigen Deutschen Schäferhund mit einem Berner Sennen verpaare, habe ich Mischlinge, die sehr wahrscheinlich krank werden (klar, liegt natürlich an den Eltern). Wenn es ein Mischling ist zum Beispiel aus Spanien, dann stimme ich dem zu. Wenn die Vorfahren über Generationen auf der Straße lebten konnte ja eine natürliche Selektion stattfinden, sprich kranke und schwache Tiere starben einfach und konnten sich nicht fortpflanzen. So wurden die Gene auf natürliche Weise relativ gesund gehalten. Aber auch da gibt es keine Garantie.

Was das Wesen angeht ist es aber nicht richtig, da zwischen Rassehunde und Mischling zu unterscheiden. Das liegt wie gesagt einfach am Individuum und letzendlich auch an der Prägung und Erziehung.

In einem Punkt sind wir uns aber hoffentlich einig: Ob reinrassig oder Senfhund: Toll sind sie alle ;)

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@TygerLylly

Beider Argumente sind richtig:

Wer einen kranken DSH mit einem kranken Berner = dann sich auch Kranke Mischlinge zu erwarten...

Verdeckt erbliche Erkrankungen jeweils nur einer Rasse können durch Mischlinge "erst einmal egalisiert werden" = Nachkommen sind gesund.

Das verdeckte Erbgut aber wird in die Mischlinge weiter getragen, kommt aber aus jener beteiligten Rasse. Generationen später wenn solches Erbgut wieder aus dasselbe trifft = kommt es zum Ausbruch der Erkrankung.

Daran sieht man wieviel Verantwortung Menschen eigentlich haben, wenn sie an Nachwuchs bei Hunden denken.

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@kassiopeiamb99

Werr hat das denn bewiesen ?

krank + krank = krank

völlig egal ob Rassehund oder Mischling.

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@Tibettaxi

@ Tibettaxi

Das geht nicht bei allen Erkrankungen, bei einigen. Oft den verdeckt erblichen. Man nehme einen Sheltie mit MDR 1 Defekt x einem Collie mit MDR 1 Defekt. Das ergibt ebensolche Nachkommen.

Bei HD funktioniert das nicht vollständig. Da könnte HD schwer x HD schwer auch einmal einen Nachkommen mit HD leicht ergeben, aber...eine HD freie Vererbung in den Nachfolgegenerationen ergibt das trotzdem nicht mehr.

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ja mischlinge können fliegen

Da ich ein referat halten muss und das nirgendswo steht

Dankee Katrin

war mir ein Vergnügen :)

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