Hat das Leben einen Sinn?

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48 Antworten

Der Sinn deines Lebens besteht darin, Angela Merkel zu dienen und Platz für die Neudeutschen zu machen. Deshalb heißt dein Ausweis auch PERSONALAUSWEIS und nicht PERSONENAUSWEIS.

Der Sinn deines Lebens besteht darin Müll zu hinterlassen, denn die Menschheit ist die einzige Lebensform, die die Fähigkeit hat Müll zu hinterlassen. 

Der Sinn deines Lebens besteht darin, jeden Tag einen Würdigen zu erfreuen und einen Unwürdigen zu beleidigen und beide voneinander unterscheiden zu können.

Der Sinn deines Lebens besteht darin, dich jeden Tag aufs neue nicht selbst umzubringen.

Deine Frage enthält einen selbstbezüglichen Kategorienfehler. So als würdest du fragen: "Welche Farbe hat Rot?" Nehmen wir ein mal an, es gäbe nach dem Leben eine Belohnung. Diese Belohnung könntest du doch nur erhalten, wenn du weiter leben würdest. Was nutzen dir 1000 schöne SexualpartnerInnen, 1 Million Kinder und Enkelkinder und Bewunderer deiner Größe, Wesensart, Schönheit und Klugheit, die Weltdiktatur, der Beraterjob an Gottes Thron ... wenn du tot bist? Eine Belohnung für dieses Leben könnte doch bestenfalls darin liegen, ein wesentlich besseres Leben führen zu können.  Und Sinn gibt es nicht absolut, sondern immer nur in Verknüpfung mit Leben. 

P.S. Die Gene bestimmen, ob einer glücklich ist oder nicht. Man ist glücklich, wenn man das eigenen Leben erhalten kann und viele Nachkommen hat und Vorräte sammeln kann. Und man ist sehr glücklich, wenn einem das alles nicht nur gelingt, sondern sogar besser gelingt als dem Nachbarn. 

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Kommentar von WotansAuge
06.11.2015, 11:01

Danke für den Stern. Und der (bisher) eine User, der der Antwort einen Pfeil nach unten gegeben hat, darf sich hier gerne in einer Diskussion zu Wort melden. 

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Kommentar von Specktiger
06.11.2015, 11:22

Eine sehr schön durchdachte, wenn auch (er)nüchtern(d)e Antwort. Ich habe deine Antwort dennoch positiv bewertet, denn sie trägt konstruktiv zur Diskussion bei.

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Kommentar von fragexx
06.11.2015, 15:58

ich glaube es wird Bürgerkrieg geben, wegen den Neudeutschen. +

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Ich bin der Meinung, jeder Einzelne kann versuchen, seinem Leben einen Sinn zu geben, da es keinen festgelegten Sinn des Lebens gibt.

Ob ein Leben als "glücklich" oder "traurig" empfunden wird, ist zu einem großen Teil lediglich das Ergebnis unserer Bewertungen und der dadurch beeinflussten Wahrnehmung.

Angeblich zeigen Studien immer wieder, dass die Unzufriedenheit mit dem eigenen Leben in den wohlhabenden Industriestaaten größer ist, als in armen Ländern, in denen die Bevölkerung nun wirklich allen Grund zur Klage hätte.

Ich denke nicht, dass das einfach auf Resignation in den Armutsländern zurückzuführen ist, sondern auch auf unterschiedliche Bewertung und Maßstäbe.

In Wohlstandsländern wird die Zufriedenheit oft an überflüssigen, äußeren Dingen, wie etwa Luxusgütern festgemacht, bei deren Nichterlangung man Unzufriedenheit empfindet.

In Armutsländern wird die Zufriedenheit bereits dann erreicht, wenn das lebensnotwendige vorhanden ist und man sich vielleicht ein kleines Extra, wie einen zusätzlichen Apfel, leisten kann.

Wir blicken in der sozialen Hierarchie meist auf die Menschen über uns und empfinden das Bedürfnis ähnlich anerkannt, oder wohlhabend zu sein - eine Geisteshaltung, die durch die Konsumgesellschaft noch gefördert wird.

Die Menschen im Dunkeln, am unteren Ende der Wohlstandskette, die sieht man nicht und sieht deshalb auch nicht die Privilegien, die wir gegenüber diesen Menschen genießen.

Vielleicht leidet der wohlhabende Mensch emotional somit mehr, als der arme Mensch.

Der Wohlhabende leidet dann gewissermaßen an materiellem Reichtum und gleichzeitiger seelischer Armut.

Auch die Zerstreuung durch immer bizarrere Unterhaltung, die teilweise einfach nur noch aus destruktiver Hähme gegen Kandidaten einer Spielshow, oder Darsteller eines Films besteht, befriedigt meiner Meinung nach nicht wirklich.

In George Orwells "1984" wird ein ähnliches Szenario geschildert - alle Bürger werden zur kollektiven Projektion von negativen Gefühlen auf ein gemeinsames Hassobjekt erzogen.

Dieses emotionale Mitreissen hat geschichtlich gesehen weltweit zu viel Leid geführt und in kleinerem Maßstab leidet man auch heute noch, an der fremdbestimmten, gelenkten Emotionalität durch Werbung, Konsum und Zerstreuung.

Nicht umsonst suchen einige Menschen nun ihre wahre Zufriedenheit in der Reduktion auf das Wesentliche, in "Simple Living", oder sozialem Aktivismus für Benachteiligte.

In der Bibel heißt es "Was hülfe es dem Menschen, so er die ganze Welt gewönne und nähme doch Schaden an seiner Seele?"

Meiner Meinung nach haben viele Menschen bereits einen solchen "seelischen Schaden", wobei ich das im Bezug auf Emotionen und Psyche beziehe, und sehe darin aber auch eine große Chance

Ich glaube, das Gefühl der Sinnlosigkeit, der inneren Leere o.ä. ist eine gute Gelegenheit, seine eigenen Bewertungen zu überdenken und Anhaftungen an Status, Wohlstand usw. fallen zu lassen.

Man hat dann nämlich zumindest teilweise erkannt, was einen nicht dauerhaft glücklich macht und sucht nach Alternativen.

Vielleicht entdeckt man für sich selbst einen Lebenssinn jenseits dieser geistigen Projektionen und Erwartungen, die man täglich mit sich rumschleppt und die zur Unzufriedenheit beitragen.

Wie dieser Sinn für dich aussehen könnte, weiß ich nicht. Da musst du vermutlich deine eigene Innenschau betreiben.

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Kommentar von Enzylexikon
04.11.2015, 13:40

Damit ich nicht missverstanden werde:

Ich empfehle keineswegs, dass jeder Mensch sich in ein Laubhütte im Wald zurückziehen und nur noch Blumen essen soll.

Allerdings halte ich eine andere Sichtweise und einen anderen Umgang in vielen Dingen für dringend erforderlich, denn was bei der Unzufriedenheit des kleinen Mannes beginnt, mündet teilweise in Kriegen zwischen Nationen.

Die Konsumgesellschaft erzieht beispielsweise unsere Kinder dazu, teures Plastikspielzeug besitzen zu wollen.

Nicht nur, dass diese Gegenstände unter teils menschenunwürdigen Bedingungen produziert werden - die benötigten Produkte aus der Erdölindustrie wecken Begehrlichkeiten an diesem Rohrstoff, um den künstlich geschaffenen Bedarf an Plastikmüll zu decken.

Letztlich wird dann unter Vorwänden ein rohstoffreiches Land wirtschaftlich, oder sogar militärisch übernommen und kontrolliert, um überflüssige Plastikfiguren liefern zu können.

Das bedeutet nicht, dass wir ein permanent schlechtes Gewissen haben sollen - etwas mehr Weitsicht und ein anderer Umgang sollte allerdings schon geübt werden.

Wo sich dann der individuelle Lebenssinn findet, muss jeder selbst entdecken.

Allerdings sollte nicht vergessen werden, dass sie Sinnkrise den Menschen auch anfällig für ideologische Manipulationen macht.

Was dann als philosophischer Zweifel am Sinn des Lebens begann, kann dann in religiösem, oder politischen Extremismus münden.

Deshalb halte ich es für sinnvoll, bei der eigenen Sinnsuche alle bereits vorhandenen Weltanschauungen mal "abzuklappern" um zu schauen, ob es in den Töpfen irgendwo ein schmackhaftes Gericht gibt, das einem selbst zusagt.

Dennoch gilt es, immer kritisch zu bleiben und sich nicht von emotionalen Hochgefühlen leiten zu lassen - denn "Love Bombing", das Überschütten des Sinnsuchers mit positiver Aufmerksamkeit und Zuwendung, ist eine Taktik vieler destruktiver Gruppen, um Mitglieder zu gewinnen.

Wo man dann genau seinen Sinn findet - in einer bereits etablierten Religion, der Realisierung eines Traums, oder einer eigenen Lebensphilosophie - bleibt individuell verschieden.

Das sind natürlich nur meine persönlichen Ansichten, die von niemandem geteilt werden müssen. :-)

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Kommentar von Specktiger
04.11.2015, 19:41

Sehr schöne Antwort!

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Kommentar von Aicher1998
05.11.2015, 20:52

Wenn es nach Gott geht ist das Ziel des Lebens die Fortpflanzung

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Du erfüllst den Sinn des Lebens jeden Tag, einfach nur indem Du lebst. Hast Du Kinder, hast Du, im Sinne des Lebens, sogar erfolgreich gelebt. Leben, Sein ist ewig, nur Dein Leben nicht.

Der Mensch ist das einzigste Tier, dass dazu verdammt ist, einen Sinn zu suchen. Als jeder Tag noch Überleben war, da stellte sich die Frage wohl nicht. Der Sinn war vorgegeben und deshalb nicht greifbar als Frage. 

Ich beobachte oft die vielen verschiedenen Vogelarten und ich beneide sie. Sie fliegen frei, sie suchen ihr Futter, sie ziehen ihre Jungtiere gross, sie sterben. Sie stellen nichts infrage, sie sind. Sie leben jede Minute bewusst und einen Sinn suchen und kennen sie nicht. Sie leben ihn. Was für eine Freiheit....Und für mich stellt sich dann immer die Frage: "Kann man sterben, wenn man nicht weiß, dass man lebt?"

Nachdem unser Überleben gesichert ist, kommt die Sinnfrage auf. Und verliert sich in vielen Irrungen. Wir sind darauf gedrillt, einen Sinn im 'Wie wir leben' zu suchen und zu finden. Dabei wird übersehen, DASS wir leben. Da unser Interesse ersterem gilt, verpassen wir das Leben.

Ob man gelebt hat, erkennt man daran, ob man Angst vor dem Sterben hat. Die verliert sich nämlich dann. Wer Angst hat vor dem Tod, der hat noch immer Angst was zu verpassen.... doch was soll kommen mit fortschreitendem Alter? Es wird oft nicht besser, sondern eher schlechter. Erste Wehwehchen zeigen sich..... Doch: Es gibt ein Leben vor der Rente! Lebe Deine Träume, dann bleibt am Ende kein hätte, würde, wäre, wenn.... dann ist der Tod willkommen. Denn wenn Du auf dem Berg warst und im tiefen Tal, dann ist alles andere nur eine Kopie. 

Es ist völlig egal, ob man eine Markenjeans trägt oder eine No-name, sie hält warm, das ist ihr Sinn. Es ist völlig egal, ob man ein Palmdach oder ein goldenes Ziegeldach sein eigen nennt. Es schützt vor Regen. Es ist vollkommen egal, ob Du ein 5-Gänge-Menue oder ein Brot mit Butter isst. Beides macht nur satt. Aber auf diesen Unterschieden liegt unser ganzes Augenmerk und wir sterben ängstlich und unzufrieden. 

Wir richten unser Leben nach der Sicherheit. Und Sicherheit macht unfrei. Und es gibt sie nicht wirklich, denn am Ende jeden Lebens steht der Tod, da nützt auch keine "Lebens-Versicherung". Leben ist Risiko. Wer kein Risiko eingeht, der kann auch keinen Berg besteigen und das dazugehörige Tal kennenlernen. Der muss die Hügelchen nehmen, die angeboten werden, anstatt selbst zu suchen, zu finden und zu kraxeln... Du lebst oder wirst gelebt. Doch letztlich ist es egal für das Leben, nur für Dich (vielleicht) nicht.

Liebe Grüße

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Hallo!

Ist es wirklich nur die Fortpflanzung? Kein Mensch kann mir erzählen, dass er nur lebt, um sich fortzupflanzen.

Sachlich gesehen ist es wirklich die Erhaltung der Art. Wie bei jedem Lebewesen. Ging früher alleine über die Vermehrung aber genau das ist einer der vielen Faktoren die unsere Art gefährden. 

Wir  - auch ich - vernichten  die Natur und das fängt schon mit der Ernährung an. Die größten Naturgebiete der Welt haben wir in wenigen Jahrzehnten halbiert. Der Mensch vernichtet die Festplatte der Natur und eine Kopie gibt es nicht. Die Weltbevölkerung wächst um fast 100 Millionen Menschen pro Jahr - zudem wollen viele der jetzigen immer mehr Fleisch essen. Sie haben die gleichen Rechte wie wir. Die Hälfte der weltweiten Getreideernte und 80% der Sojaernte wird verfüttert. Allein Deutschland importiert jährlich 5,3 Millionen Tonnen Futtersoja. Für die Fleischerzeugung braucht man ein vielfaches an Futtermittel. Die Nachfrage nach Fleisch steigt. Würden alle Menschen so viel Fleisch essen wie wir in den Industrieländern, bräuchte man weltweit 3 mal mehr landwirtschaftliche Nutzfläche als jetzt . Das alles belegen Studien aus den USA, Großbritannien und Deutschland. Es wird also dramatisch mehr Land gebraucht - und Natur vernichtet.

In 15 Jahren wir eine Waldfläche vernichtet die 5 x so groß ist wie Deutschland. Wie lange geht das? Früher lebte der Mensch im Einklang mit der Natur - heute ist er dabei alles - und auch sich selbst - zu vernichten. 100 Tierarten lässt er täglich aussterben.  Der Mensch vernichtet die Festplatte der Natur und eine Kopie gibt es nicht.

Dabei  ist der Anstieg globaler Temperatur kaum  mehr zu stoppen. Wir verlieren also permanent Land an Wasser - die bewohnbare Erde wird kleiner. Zudem werden zunehmend die Permafrostböden durch die Steigenden Temperaturen angefressen. Diese enthalten ca. 1700 Milliarden Tonnen organischen Kohlenstoff, Überreste von Pflanzen und Tieren aus Tausenden von Jahren. Die schmelzenden Permafrostböden beschleunigen den Klimawandel rasant - eine Spirale die dann nicht mehr zu stoppen ist.

Es gibt viel zu tun wenn wir das stoppen wollen um unsere Art zu erhalten - aber genau da sehe ich den Sinn, alles Gute. 

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Kommentar von 2012infrage
05.11.2015, 15:47

An die Mär, dass früher die Menschen gut waren und "im Einklang" mit der Natur gelebt haben glaub ich nicht mehr. Sie hatten nur nicht die Mittel und das Motiv (Geld), um Ausrottung im grossen Stil zu betreiben. 

Der Mensch war früher nicht besser und ist heute schlechter. Der Mensch ist, was er ist und schon immer war: gut UND schlecht, wenn man schon so einteilt. "Das zerstörerische Element wird uns nicht von außen aufgezwungen. Es sitzt in uns drin.", sagt Vitus B. Dröscher. "Er )der Menschen) sollte sich über sich selbst keinen Illusionen hingeben."

Zur Zeit der Urindianer sind der gewaltige Urbison und der Westbison ausgerottet worden. Die Ausrottung des Mammuts vor 11 000 Jahren in Nord- und Südamerika (Prof. Vance Haynes) ist belegt. 

Die Kropfgazellen im steinzeitlichen Syrien wurden ausgerottet. Die Maoris rotteten 19 Moa-Arten aus, auch den 3 m grossen und 250 kg schweren Riesenmoa, dessen Ei 7 kg wog. 

Und neueste Forschungen sollen ergeben haben, dass vor etwa 50 000 Jahren die Aborigines den vom tropischen Regenwald überwucherten Kontinent Australien durch Brandrodung in eine Wüste verwandelten und unzählige Tier- und Pflanzenarten so ausrotteten. 

Entnommen: "Weiße Löwen müssen sterben" mit weiteren Quellenangaben.

Doch ansonsten stimme ich Deiner Antwort zu.

LG

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Kann mir jemand erklären, wo in so einem Leben der Sinn liegt? Ist es wirklich nur die Fortpflanzung?

Nein, ist es definitiv nicht.

Erst mal: Fortpflanzung ist mit Sexualität und Liebe verbunden. Die bieten naturgemäß große Annehmlichkeiten :)

Annehmlichkeiten kann aber auch alles Übrige bieten, was auf deiner "Liste der Lebensstationen" steht.

Egal ob es um junge oder alte Leute geht: Jede Lebensstation birgt die Chance, was Tolles draus zu machen.

Ob und wie man die Chance nutzt, muss jeder Mensch mit sich selbst ausmachen. Nicht jeder hat die gleichen Startchancen. Das stimmt, und das ist traurig. Da gebe ich dir Recht.

Aber selbst schlechte Startchancen bieten Gestaltungsmöglichkeiten, die sich nutzen lassen, um das Bestmögliche aus dem eigenen Leben zu machen. Das ist eine "Lebensaufgabe" im doppelten Sinn. Und genau diese "Lebensaufgabe" ist für mich der Sinn des Lebens.

Der Weg ist das Ziel. Und wer am Ziel ankommt und dann auf einen vielleicht schweren, aber erfüllenden Lebensweg zurückblicken kann, wird nicht daran zweifeln, seinem Leben Sinn gegeben zu haben.

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Rein biologisch ist es nur dir Fortpflanzung.
Mit der Zeit haben sich aber Gesellschaft und Lebensstandard so verändert, das auch die Auffassung von Sinn des Lebens eine andere wurde.
Es gibt Religionen die glauben, das man wieder geboren wird als ein Tier o.ä. das die guten Taten des früheren Lebens widerspiegelt welche aufgewogen wurden. Wenn man gläubig ist, ergibt sich also durch die Religion ein Sinn des Lebens.
Also der, als "höheres" Lebewesen wieder geboren zu werden.
Religiöse haben ihn also. -von einem gewissen Standpunkt aus-
Wenn man jedoch als nicht Gläubiger durch das Leben rennt ist es schwieriger weil es keine Vorgaben oder Lösungen gibt. Manche sagen, dass sie sich Ziele setzen:
-Viel zu erreichen
-ein lang ersehntes Luxusgut anzuschaffen
-Träume zu verwirklichen
-usw.

Künstler sind meiner Meinung nach stark inspiriert von solch Fragen mit Philosophischer Natur und können Personen durch ihre Gabe dazu bringen Sie zu inspirieren und somit zu verändern. Sie können sie dazu bringen alles von einem anderen Winkel aus zu sehen. Sei es durch Musik, Bilder, Skulpturen oder auch ein Produkt.

Für den  Sinn des Lebens gibt es nicht die eine Antwort, sondern jeder hat seine eigene. Vielleicht ist der Sinn des Lebens für die die ihn noch nicht gefunden haben ihn zu finden...

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Hallo XCalibour,

der Mensch lebt nicht nur, um sich fortzupflanzen. Da hast du schon Recht.

Deine Beschreibung des Menschen ist auch nachdenklich. Für einen Atheisten gibt das Leben nun mal keinen Sinn.

Wenn du aber Sinnfragen stellst, dann hast du Pech, wenn du die Religion, also genau den Bereich ausklammerst, der versucht, auf deine Sinnfragen eine Antwort zu geben.

Sich an Märchen zu klammern ist natürlich Unsinn. Sich aber Kraft zu holen aus Religion, Kirche und Bibel wäre doch bedenkenswert.

Du kannst ja mal deinen Lebenssinn darin sehen, nicht in 2 Parallelen zu leben, sondern dich dafür zu interessieren, was an einem anderen Ort vorgeht und dann zu helfen (was z.B. die Religionen versuchen!). Das ist nie zu spät.

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Ich lebe nach der Promesse: Der Sinn des Lebens ist es, deinem Leben einen Sinn zu geben.

Alles zu hinterfragen macht mich trübselig, daher lebe ich im Hier und Jetzt und versuche bewusst zu leben.
Natürlich denke ich an soziale Ungerechtigkeiten, etc. - ich kann die Welt zwar nicht ändern, aber ich kann meinen kleinen Teil dazu beitragen, dass sie zumindest kein schlechterer Ort ist.

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Ja es besitzt sogar den größtmöglichen Sinn: Nämlich den, diesen vollkommen frei und unbeschwert finden zu können/dürfen...

Wir wissen alle viel zu wenig darüber, woher wir kommen und wer uns geschaffen hat. Oder ob alles nur Einbildung ist und gar nicht existiert ? Oder ob alles durch unser Bewusstsein erst entsteht ? Und dann wieder die Frage wieso unser Bewusstsein alles entstehen lassen könnte ? Und überhaupt... wer sind wir eigentlich ? Unglaublich viele Herausforderungen gibt es da bereits. Langeweile quasi ausgeschlossen ! :)

Einen Sinn suchen zu wollen liegt in der Natur des Menschen. Was aber, wenn wir ein unendlich großes Kontinuum um uns selber haben, von dem wir gerade mal weniger als ein Unendlichstel davon betragen ? Ich denke eine Sinnsuche macht hier großen Sinn auch wenn sie sinnlos erscheinen mag.

Es ist einfach so, dass das, was uns geschaffen hat, uns mit dem größtmöglichsten dessen was möglich ist, ausstattete:

"EINE WELT VOLLER LÖSBARER UND UNLÖSBARER FRAGEN !"

Mehr geht nicht !

Freuen wir uns darüber mit unserer Community, die sich gerade diesen hochinteressanten Dingen verschrieben hat.

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Also sowas habe ich mich auch schon gefragt habe mich mit allem beschäftigt Internet, etliche Bücher und so, der Sinn deines Lebens (habe ich in einem Buch Gelesen) ist da um etwas besser zumachen als du bist. Wenn man sich in diesen Satz hinein versetzt fällt es dir gleich viel leichter darüber hinweg zu kommen. Wenn du jetzt etwas gut machst, (gute Note in der Schule oder so) und dann an diesen Satz denkst wirst du innerlich wissen was der Sinn deines Lebens ist, also ich hoffe ich konnte dir helfen ;)

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Hallo XCalibour,

die Frage nach dem Sinn des Lebens stellen sich Menschen schon viele Jahrhunderte lang. Diese Frage ist durchaus berechtigt, da in der Regel alles, was wir kennen, einem Sinn und Zweck zugeordnet ist. Allein durch Überlegung und Nachsinnen kann man den Sinn des Lebens nicht finden.

Aus diesem Grund sollte auch derjenige mit einbezogen werden, der uns Menschen gemacht hat. Müsste man nicht vernünftigerweise annehmen, dass er bei der Erschaffung des Menschen einen bestimmten Zweck verfolgte? Die Bibel gibt auf all diese Fragen deutliche und zufriedenstellende Antworten.

Einen ersten Hinweis findet man in einer Anweisung, die Gott den Menschen kurz nach Ihrer Erschaffung gegeben hatte. Sie lautet: "Auch segnete Gott sie, und Gott sprach zu ihnen: „Seid fruchtbar, und werdet viele, und füllt die Erde, und unterwerft sie [euch], und haltet [euch] die Fische des Meeres und die fliegenden Geschöpfe der Himmel untertan und jedes lebende Geschöpf, das sich auf der Erde regt.“ (1. Mose 1:28).

Als Gott den Menschen diesen Auftrag gab, befanden sie sich im Garten Eden, dem Paradies. Gemäß diesen Worten war es also die Bestimmung des Menschen, zusammen mit all den nachfolgenden Generationen aus der Erde ein Paradies zu machen. Da Gott den Menschen vollkommen an Geist und Körper gemacht hatte, wären sie weder alt und krank geworden, noch hätten sie irgendwann sterben müssen. Auch wenn die ersten Menschen die Entscheidung getroffen haben, eigene Wege zu gehen und ihr Leben unabhängig von Gott zu führen, hat Gott dennoch sein ursprüngliches Vorhaben niemals aufgegeben. Nach wie vor hat er das Ziel im Auge, aus unserer Erde eines Tages ein Paradies zu machen.

Jeder, der sich schon heute darum bemüht, im Einklang mit Gottes Vorhaben zu leben, stellt fest, dass sein Leben dadurch sinnvoll und befriedigend wird. Den Sinn im Leben kann man also gemäß der Bibel dann niemals finden, wenn man sein Leben unabhängig von Gottes Willen führen möchte. Dazu sagt die Bibel: "Der Abschluß der Sache, nachdem man alles gehört hat, ist: Fürchte den [wahren] Gott, und halte seine Gebote. Denn das ist des Menschen ganze [Pflicht]" (Prediger 12:13). Es geht jedoch nicht darum, Gott allein aus einem Pflichtgefühl oder aus Furcht vor Strafe zu dienen. Vielmehr geht es darum, als irdisches Geschöpf zum Schöpfer eine enge Beziehung einzugehen. Dies kommt auch durch das wichtigste aller Gebote zum Ausdruck, was lautet: "Er sprach zu ihm: „Du sollst Jehova, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Sinn.‘ Dies ist das größte und erste Gebot.  Das zweite, ihm gleiche, ist dieses: ‚Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.‘ (Matthäus 22:37-39).

Einen echten Sinn im Leben kann man also nur durch eine enge Freundschaft zu Gott finden.Vielleicht ist auch folgende Überlegung ganz hilfreich: Jedes elektrische Gerät kann nur dann einwandfrei funktionieren, wenn man die Anweisungen des Herstellers beachtet. Andernfalls könnte es sein, dass das Gerät entweder kaputt geht oder zumindest seine Funktion nicht richtig erfüllt. Wenn wir Menschen "das Produkt" unseres Schöpfers sind, können wir nur dann geistigen, physischen, psychischen oder emotionalen Schaden vermeiden, wenn wir den uns von Gott gegebenen Lebenszweck erfüllen.

Hierzu ein Beispiel: Viele jagen heutzutage dem Glück dadurch hinterher, dass sie nach Reichtum streben. Sie denken, materieller Besitz würde sie der Sorgen des Lebens entheben und ihnen ein glückliches Leben bescheren. Das ist nur einer von vielen Irrwegen, denn die Bibel warnt: "Die aber, die entschlossen sind, reich zu werden, fallen in Versuchung und in eine Schlinge und in viele unsinnige und schädliche Begierden, die die Menschen in Vernichtung und Verderben stürzen. Denn die Geldliebe ist eine Wurzel von schädlichen Dingen aller Arten, und indem einige dieser Liebe nachstrebten, sind sie vom Glauben abgeirrt und haben sich selbst mit vielen Schmerzen überall durchbohrt. (1. Timotheus 6:9,10) Die Bibel zeigt uns einen weitaus besseren Weg: Nicht das Geld, sondern Gott zu kennen und zu lieben ist das Geheimnis echter Zufriedenheit. Dieses Lebensziel wirkt sich auf sämtliche Bereiche des Lebens aus und lässt den Menschen glücklich und zufrieden werden.

LG Philipp

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Les mal das Buch "Nichts was im Leben wichtig ist" oder kurz "nichts". Würde eine zeitlang verboten, aber ist jetzt wieder erlaubt, darin geht es um die Sinnlosigkeit des Lebens und dass nichts eine Bedeutung hat. Regt zum nachdenken an (:

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Laut dem Quran: das Leben ist ein Test.

Ja es ist keine richtige Antwort für dich aber du selbst beantwortest dir doch die Frage. Das Leben hat keinen Sinn, denn es ist nur ein Test. Wenn du stirbst wirst du nichts mit dir nehmen. Dein Haus was du selbst gebaut hast, die Ausbildung für die du dir so Mühe gegeben hast. Deine Kinder die du vom ganzen Herzen liebst. Dein Mann bei dem nur der Tod eure Liebe scheiden kann. Wenn du stirbst hast du nichts von allem. Einer der Gründe warum du vielleicht anfangen solltest gläubig zu werden. Wer weiß? Vielleicht bist du schon morgen Tod.

Hoffe ich konnte behilflich sein und tut mir leid falls du dich bedrängt fühlst da ich direkt mit Religionen ankommen und überhaupt mit dem Islam. 😐☺️

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Ich sehe darin ledigliche eine Phase der Entwicklung menschlichen Geistess und auch menschlicher Emotionen.

Ich glaube daran das wir eine Seele haben, der Körper zwar stirbt, die Seele aber das erlebte und durchgemachte mit sich nimmt, und dadurch eine weitergehende Entwicklung erhält.

Ich stelle mir nicht vor, dass mit dem Leben alles so einfach nur vorbei ist. Ganz im Gegenteil, ich denke es wird auch da spannend weiter gehen.

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Hätte das Leben keinen Sinn, dann würde es nicht existieren. Mach dich nicht verrückt , dieser Gedanke ist schwierig. Genieße einfach die Möglichkeit zu fühlen und zu leben .

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Es gibt gar nicht sooo viele Menschen, die sich solche Fragen stellen. Die meisten Menschen leben von einem Tag zum anderen und denken gar nicht groß darüber nach. Versuche deinem Leben einen Sinn zu geben, das sollte doch reichen. ;)

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Ich mach es mal kürzer als die meisten:

Es liegt einzig und allein an Dir  D e i n e m  Leben einen Sinn zu geben.

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Eigentlich hat alles seinen & einen Sinn. Wir Leben, manche in guten und manche in schlechten Verhältnissen. Es müsste unser Ziel sein, das Leben so zu gestalten das wir im Leben nach dem Tod dafür belohnt werden. (auch wenn viele nicht an das Leben nach dem Tod glauben)

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Rein biologisch leben wir, um uns fortzupflanzen, die Art zu erhalten. Das ist unser Auftrag. Das wir Menschen damit nicht mehr zufrieden sind und "mehr" wollen, (was immer wir darunter verstehen), ist der Biologie und der Evolution ziemlich wurscht. Das ist unser Privatvergnügen, solange wir unseren ursprünglichen Auftrag erfüllen.

Da die Evolution uns ein Hirn gebastelt hat, mit dem wir über so etwas Überflüssiges nachdenken können, haben wir nun den Salat. (Nicht das das evolutionär von Vorteil oder erwünscht wäre, war mehr ein Nebenprodukt).

Wenn dir der biologische Sinn nicht reicht, mußt du dir selbst einen basteln und dem Leben selbst einen Sinn geben.

Wissenschaftler untersuchen ja fast alles, auch wie zufrieden Menschen mit ihrem Leben sind und woher diese Zufriedenheit stammt. Danach sind die Menschen am zufriedensten, die ihr Leben in den Dienst von anderen stellen, die für andere wichtig und nützlich sind. Ob sie das beruflich tun (z.B. Sozialarbeiter, Krankenschwester), oder ehrenamtlich oder einfach Nachbarschaftshilfe leisten ist dabei egal.

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Der Sinn des Lebens besteht naturwissenschaftlich betrachtet tatsächlich einzig in der Erzeugung von vielen Nachkommen, die selber erfolgreich Nachkommen erzeugen. Deshalb sind die Menschen in den Industrienationen auch oft so unglücklich.

Aber antsatt zu fragen, wie du dem Leben mehr Sinn geben kannst, frage dich doch besser, wie du diesem Sinn mehr Leben geben kannst.

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