Hat das Ergebnis des EKG etwas mit dem Herzinfarktrisiko zu tun?

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6 Antworten

Ein normales Ruhe-EKG kann keine wesentlichen Aussagen auf bevorstehende Infarkte treffen. Das ist dafür z.B. mit einem Belastungs-EKG möglich. Hier werden (wie der Name sagt) unter körperlicher Belastung EKGs abgeleitet. Sollten unter der Belastung Veränderungen auftreten, müßte noch weiter abgeklärt werden, da hierbei evtl. ein Infarkt in nicht allzu ferner Zukunft drohen könnte. Wer mehr wissen möchte, kann gerne nachfragen :-)

auf dem ekg kann man durchaus oft herzmuskelminderdurchblutungen feststellen.so sind zum beispiel bereits vor jahren stattgehabte infarkte sichtbar. im übrigen ist beiweitem nicht jeder infarkt auf dem ekg zu erkennen. er kann z.b. enzymatisch ablaufen, d.h. nur an den blutwerten zu erkennen sein (nicht minder problematisch), oder aber die ekg-veränderungen haben sich noch nicht eingestellt, der infarkt ist dann noch zu "frisch"

Ein hoher Blutdruck erhöht die Gefahr einer Herzinfarkts. Wenn ich deinen Arzt richtig verstehe, dann zeigt dein EKG keine Auffälligkeiten und dein Blutdruck ist normal - also besteht kein Grund zur Besorgnis.

Aller guten Dinge sind drei... So... Den Blutdruck , na, den wird er gemessen haben, denn den kann er genau, wie das EKG der Kasse gegenüber finanziell geltend machen. ( Dienstleistung ) Wenn der ok ist... Sehr schön... Das EKG ist von ihm ( Assistenzpersonal ) aufgezeichnet worden - wohl auch für gut befunden. Ebenfalls ok. Der Blutdruck besteht aus einer Diastolie und der Systolie. Das erste ist die D. = Herzzug / das 2. ist die S. = Herzauswurfleistung . Beides zusammen im med. Fachjargon als RR bezeichnet ( Riva/Rocci ) = -Erfinder- . Das EKG - Elektrokardiograph zeichnet die elektrischen Herzkurven ( nach Aktivität ) auf... selbiges zeichnet sich dann mit der typischen Kurve ab. ( Mehr und Details unter Wikipedia oder Medizin-Sites ). Ein schon jetzt korrekt aussehendes EKG besagt, nur aus, dass es dem Patienten gut geht... Ein somit folgender Herzinfarkt "könnte" direkt nach Praxisbesuch erfolgen. Extrem selten - nur - ... geben tut es so etwas. Das zur Theorie.
Ach ja... All denen, die das hier lesen... seht doch bitte mal nach unter AED. Das sind die Defis ( Elektroschockgeräte ) die mittelfristig in jedem öffentlichen Gebäude aushängen... setzt Euch bitte mit den Dingern auseinander. Es rettet Leben ! Habt keine Angst vor den Dingern !

Leider zum Teil falsch. Der Arzt kann inzwischen weder die Blutdruckmessung noch das EKG abrechnen. Beides ist seit 1.1.08 in der sogenannten Versichertenpauschale enthalten und kann nicht mehr separat abgerechnet werden. Was stimmt, ist daß man durch ein normales Ruhe-EKG keine wesentlichen Aussagen auf bevorstehende Infarkte treffen kann. Das ist dafür z.B. mit einem Belastungs-EKG möglich. Hier werden (wie der Name sagt) unter körperlicher Belastung EKGs abgeleitet. Sollten unter der Belastung Veränderungen auftreten, müßte noch weiter abgeklärt werden, da hierbei evtl. ein Infarkt in nicht allzu ferner Zukunft drohen könnte. Wer mehr wissen möchte, kann gerne nachfragen :-)

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@dottoremuc

Das wiederum mag richtig sein, so ich mich zwar mit der Reform auseinandergesetzt habe, sie jedoch mengels detaiiliertem Interesse nicht studiert habe... Im ICD, welcher MIR vorliegt ist es noch definiert... ( Auch, wenn er nicht aktuell sein mag) . Die Liquidation ist hier aber eh nicht Bestandteil der frage - sie war lediglich ein ( wohl unkorrekter ) ergänzender Bestandteil meiner Antwort...
Hinweisen wollte ich lediglich auf die Differenzierung der beiden angesprochenen diagnostischen Varianten.

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Ob Du in naher Zukunft einen Infarkt bekommst, darüber gibt ein EKG keine Auskunft.

Häää? Blutdruck misst man doch nicht mitm EKG. Damit misst man die Herzströme. Und man kann sehen, ob was mit dem Herzen nicht in Ordnung ist (mal ganz grob gesagt). Auch einen überstandenen Herzinfarkt sieht man daran. Aber das Risiko für zukünftige ...?

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