Hat Christentum auch Positives bewirkt?

13 Antworten

Hallo RealLetsPlayer4,

es stimmt leider, dass sich etliche Kirchen, die sich als christlich bezeichnen, in Wirklichkeit nicht immer sehr christlich benommen haben. Das echte und wahre Christentum zeichnet sich jedoch nicht durch solche Irrwege aus!

Heute behaupten zwar viele Kirchen und andere religiöse Gemeinschaften, Nachfolger Jesu Christi zu sein, doch Christ zu sein zu behaupten macht noch lange keinen echten Christen aus. Jesus sagte einmal mit Blick auf die vielen Möchtegern-Christen: "Nicht jeder, der zu mir sagt: ‚Herr, Herr‘, wird in das Königreich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist. Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: ‚Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen prophezeit und in deinem Namen Dämọnen ausgetrieben und in deinem Namen viele Machttaten vollbracht?‘ Und doch will ich ihnen dann bekennen: Ich habe euch nie gekannt! Weicht von mir, ihr Täter der Gesetzlosigkeit" (Matthäus 7:21-23). Worin im einzelnen der "Wille des Vaters" besteht, zeigt die Bibel an vielen Stellen sehr deutlich. Die wahre Religion besitzt eine Reihe von Erkennungsmerkmalen, durch die sie sich von allen anderen Religionen unterscheidet. Einige der Haupterkennungsmerkmale sind die folgenden:

(Johannes 13:35) Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe unter euch habt.“

Die Liebe, von der Jesus hier sprach, geht weit über reine Menschenfreundlichkeit hinaus. Wie weit diese Liebe gehen sollte, beschrieb es einmal so: "Dies ist mein Gebot, dass ihr einander liebt, so wie ich euch geliebt habe. Niemand hat größere Liebe als die, dass einer seine Seele zugunsten seiner Freunde hingebe" (Johannes 15:12,13). Das Band der Liebe sollte also unter den Christen so stark sein, dass jeder bereit ist, für den anderen zu sterben. Dadurch entsteht eine multinationale Familie, ja eine weltweite Bruderschaft, in der einer für den anderen da ist und die fest zusammenhält.
(Johannes 17:17) " Heilige sie durch die Wahrheit; dein Wort ist Wahrheit."
Für Jesus war also das geschriebene Wort Gottes von Anfang bis Ende die Wahrheit. Daher stützt sich das wahre Christentum weder auf Philosophien noch auf Traditionen, sondern auf die Lehren der Bibel. Jesus selbst brachte den heiligen Schriften immer wieder große Achtung entgegen, indem er entweder direkt daraus zitierte, oder sie anführte. Oftmals leitete er seine Ausführungen damit ein, das er sagte: "Es steht geschrieben ..." oder "Habt ihr nicht gelesen..." Für ihn waren die bis dahin veröffentlichten Schriften des sogenannten "Alten Testaments" maßgebliche Autorität. Er verurteilte diejenigen (wie beispielsweise die Pharisäer und Schriftgelehrten), die das Wort Gottes um ihrer Überlieferungen willen verwässerten.

(Johannes 17:6) "Ich habe deinen Namen den Menschen offenbar gemacht, die du mir aus der Welt gegeben hast. Sie waren dein, und du hast sie mir gegeben, und sie haben dein Wort gehalten."

Jesus machte aus dem Namen Gottes kein Geheimnis. Auch folgte er nicht der jüdischen Tradition, die Aussprache des Namens Gottes für zu heilig zu halten. Jesus gebrauchte bei seinem täglichen Lehren stets Gottes Wort. Die wahre Religion ist also auch dadurch gekennzeichnet, dass sie den Namen Gottes kennt und gebraucht. Schließlich kommt der Name Gottes in den Urschriften der Bibel etwa 7.000 mal in Form der vier hebräischen Konsonanten "JHWH" vor. Die genaue Aussprache des göttlichen Namens ist zwar im Laufe der Jahrhunderte verloren gegangen, doch im Deutschen ist die Form "Jehova" oder "Jahwe" bekannt. So heißt es in Psalm 83:18: " Damit man erkenne, dass du, dessen Name Jehova ist, Du allein, der Höchste bist über die ganze Erde."

(Matthäus 10:7) "Während ihr hingeht, predigt, indem ihr sagt: ‚Das Königreich der Himmel hat sich genaht.‘

Die wahre Religion zeichnet sich also auch dadurch aus, dass sie dasselbe predigt, was auch Jesus damals landauf und landab verkündigte: Die Botschaft vom Königreich Gottes. Jesus maß dem Predigen dieser Botschaft eine große Bedeutung bei, da er mit Blick auf unsere Zeit voraussagte: "Und diese gute Botschaft vom Königreich wird auf der ganzen bewohnten Erde gepredigt werden, allen Nationen zu einem Zeugnis; und dann wird das Ende kommen" (Matthäus 24:14). Gemäß der Bibel ist dieses Königreich die von Gott eingesetzte Regierung, die der Erde echten Frieden und Sicherheit bringen wird.

(Johannes 17:14) "Ich habe ihnen dein Wort gegeben, doch die Welt hat sie gehasst, weil sie kein Teil der Welt sind, so wie ich kein Teil der Welt bin."

Kein Teil der Welt zu sein bedeutet, sich aus den politischen Angelegenheiten und jeglichen militärischen Auseinandersetzungen herauszuhalten. Das trägt wahren Christen zwar immer wieder den Hass der Welt ein, doch folgen sie dadurch dem Beispiel Ihres Herren und Meister. Jesus Christus ließ sich zu keiner Zeit in irgendwelche weltlichen Auseinandersetzungen verwickeln und schloss sich auch keiner politischen Gruppierung seiner Tage an. Selbst als man ihn zum König machen wollte, lehnte er ab, weil seine Zeit dafür noch nicht gekommen war. Als Fußstapfennachfolger verhalten sich auch seine Jünger ebenso strikt neutral.

Das sind nur einige wenige Punkte, die deutlich machen, was die wahre Religion ausmacht und wie man diese identifizieren kann.

LG Philipp

Weisst du, Gesellschaften brauchen etwas, eine Geschichte, ein Mythos, um sie zusammenzuhalten, und das war halt fuer eine Weile bei uns das Christentum und ist es auch heute noch zu einem gewissen Masse. 

Tiere und Urzeitmenschen konnten nur in kleinen Gruppen zusammenleben, wo sie sich persoenlich kannten. Erst die Erfindung von Religion oder anderen Mythen (und spaeter Nationen die aber auch meist auf Religion basierten) machte ein Zusammengehoerigkeitsgefuehl innerhalb grosser Gruppen moeglich, so dass Menschen die sich nicht persoenlich kannten, miteinander kooperieren konnten (z.B. Handel treiben).

In Europa spielte das Christentum eine entscheidene Rolle in Entwicklung, Macht  und allgemeinem Wohlstand. Was man jetzt als positiv und auch als negativ interpretieren kann. Aber ohne das Christentum (oder aehnliches) waere Europa immer noch eine Ansammlung von primitiven Horden.

 Sorry, aber bei so einer Frage wird man ziemlich fassungslos

Von der Botschaft Jesus wirst Du doch schon mal was gehört haben, oder?

Nächstenliebe und der Gedanke der Gnade sind christliches Gedankengut und haben die Kulturen weltweit geprägt. Unsere gesamte Gesetzgebung basiert auf christlichen Werten.

Der Humanismus und die Menschrechte basieren auf dem Gedankengut des Christentums - da fällt Dir vielleicht am ehesten auf, wenn Du Dir mal nicht christliche Länder anschaust, wo man ein völlig anderes Wertesystem hat.

Was Dir vielleicht selbstverständlich vorkommt, nämlich das Leben zu achten und seinem Nächsten zu helfen, nicht zu töten, zu lügen und zu stehen, basiert auf den 10 Geboten.

Das Wichtigste aber ist der Begriff der Gnade und Vergebung, das sind nämlich rein christliche Gedanken, die es in keiner anderen Religion gibt und die die Welt grundlegend verändert haben -  das hat man nämlich vorher alles ganz anders gesehen

Darüberhinaus hat Jesus einen sozialen Auftrag hinterlassen den die Kirchen seit 2000 Jahre sehr ernst nehmen: Die Hilfswerke der Kirche sind auf der ganzen Welt verteilt - keine andere Religion leistet soviel zur Bekämpfung von Not und Armut in der Welt wie die christlichen Kirchen.

Es gibt unzählige christliche Orden, wo Nonnen und Mönche in den schlimmsten Slums der Welt arbeiten und die Not der Menschen dort lindern, wo sich ausser ihnen niemand mehr hintraut und wo die Menschen vergessen wären ohne sie.

Vielleicht denkst mal darüber nach, was Du alles so als selbstverständlich betrachtest, was aber durch das Christentum begründet ist und keinesweg schon vorher da war.


Sehr schöne Antwort!

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Hast du das schonmal einem von christlichen Pfarrern missbrauchten Kind erzählt?

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@RealLetsPlayer4

@RealLetsPlayer4

Ne, wozu - das ist ja bekannt - alles andere dagegen offensichtlich nicht und es ist ja so leicht, direkt alles zu verdammen

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@Steffile

Die Frage war, was es Positves im Christentum gibt und darauf habe ich geantwortet - und natürlich gehört die Arbeit der Kirche dazu

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@RealLetsPlayer4

Der sollte das wissen und nicht so mit Kindern umgehen, da hast du recht.

Aber warum sollte man das Vergehen ein paar weniger Pfarrer als Indiz dafür sehen, dass die gesamte Religion schlecht ist, wenn sie doch genau das Gegenteil lehrt?

(Nicht falsch verstehen, ich will die Missbrauchsfälle nicht kleinreden)

Der richtige Schluss wäre hier: Es gibt leider im Chrinstentum und auch anderen Religionen Menschen, die trotz der guten Werte, die Jesus und das Christentum ermitteln, schlechtes tun.

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Zweckgebundenes, von Unwissenheit und blindem Glauben geprägte Antwort!

"Nächstenliebe" gab es schon weit vor Jesus!

"Humanismus und Menschenrechte" wurden zumeist gegen den Willen christlicher Oberfürsten durchgesetzt. Und wenn christliche Aktivisten eine positive Rolle spielten (es gab derer viele), dann räumten sie i. d. R. den Dreck weg, den ihre Glaubenskollegen in Jahrhunderten vorher angehäuft hatten!

"Gnade und Vergebung" sind leere Worte angesichts der Tatsachen, dass viele Christen in Geschichte und Gegenwart dagegen verstießen und verstoßen!


 hat Jesus einen sozialen Auftrag hinterlassen den die Kirchen seit 2000 Jahre sehr ernst nehmen:


Wo denn? Bei der Unterstützung des Naziregimes und der Hilfe zur Flucht von Kriegsverbrechern nach dem 2. Weltkrieg? Wenn nur die Hälfte aller Christen und der, die sich so nennen, diesen Auftrag ernst nehmen würden, dann sähe die Welt schon bedeutend gesünder aus!


Es gibt unzählige christliche Orden, wo Nonnen und Mönche in den schlimmsten Slums der Welt arbeiten und die Not der Menschen dort lindern, wo sich ausser ihnen niemand mehr hintraut und wo die Menschen vergessen wären ohne sie.


Das muss man denen hoch anrechnen! Aber auch gleich wieder etwas relativieren, wenn ich mir z. B. die bewusste albanische Nonne in Kalkutta anschaue, die offensichtlich für ihre grenzenlose Hingabe bei der Einsammlung von Geldern für den Vatikan  auch noch "heilig" gesprochen wurde! Oder die vielen Missionare, die ganze Kulturen und nationale Minderheiten eliminierten und Krankheiten verbreiteten, weil sie ihren "göttlichen" Missionierungsauftrag etwas zu brachial durchsetzten!


Und es gibt auch genug nicht kirchlich gebundene Menschen, die sich neben, gemeinsam und außer diesen Nonnen und Mönchen "hintrauen"!

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@666Phoenix

"Nächstenliebe" gab es schon weit vor Jesus!

Nein, in keiner Religion und keiner Kultur ausser im Christentum ist der Gedanke seinen Nächsten zu lieben wie sich selbst verankert

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@666Phoenix

"Nächstenliebe" gab es schon weit vor Jesus!

Das bestreitet ja auch keiner.

"Humanismus und Menschenrechte" wurden zumeist gegen den Willen christlicher Oberfürsten durchgesetzt.

Da hast du recht. Allerdings hat sich auch das Christentum entwickelt. Und auch wenn es viele nicht sehen wollen, im Christentum herrschen nicht mehr solche Zustände wie im Mittelalter! Heißt natürlich nicht, dass keine Fehler gemacht werden, aber wie wäre es mal, wenn man nicht nur auf das Negative schaut? Es hat seinen Grund, warum z.B. die meisten Hilfsorganisationen einen christlichen Hintergrund haben!

"Gnade und Vergebung" sind leere Worte angesichts der Tatsachen, dass
viele Christen in Geschichte und Gegenwart dagegen verstießen und
verstoßen!

Ein Christ ist,wie jeder andere Mensch auch, NICHT PERFEKT! Aber er strebt eben nach diesen Werten und nimmt sich Jesus als Vorbild. Es sind keine leeren Worte, nur weil es Menschen nicht immer schaffen, sich daran zu halten. Es gibt unzählige Beispiele, wo Menschen eben genau nach diesen Worten handeln!

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@dandy100

Bravo, super! Das ist die Wahrheit was der user geschrieben hat. Ihr müsst nachdenken Leute! Forscht, das ist wichtig, und denken natürlich! Liest mal die Bibel, lesen, lesen, lesen, das geht mir so auf die nerven das die Leute verblendendet sind. Nicht weil sie unwissend sind sondern eure schlechte Charakter Eigenschaften machen euch blind was euer denken blockiert. LESEN!!!

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